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Das Geschäftsmodell bestimmt die Software

Das Geschäftsmodell bestimmt die Software

 

Das Angebot an Business Softwarelösungen in einem stark wachsenden und hart umkämpften Markt ist groß. Europa- und deutschlandweit wächst die Zahl der Anbieter stetig und bietet genauso vielfältige Chancen, wie auch Herausforderungen für KMU. Denn oft sind die Verkaufsargumente der Anbieter wenig individuell und leicht austauschbar, anstatt persönlich auf den Kunden und seine besonderen Business Anforderungen zugeschnitten zu sein. Das Potenzial, um sich als Anbieter von Business Lösungen von Marktbegleitern zu unterscheiden und sich von anderen Systemen abzugrenzen, ist dabei durchaus gegeben. Heutzutage und vor allem auch zukünftig wird es immer wichtiger sein, anhand von Fachkompetenz und marktspezifischem Wissen Abschlüsse zu erzielen. Das Ziel muss lauten, sich weg vom bloßen Software-Anbieter, hin zum ganzheitlichen Service-Dienstleister, mit der Fähigkeit ganz individuell auf die Herausforderungen des Kunden einzugehen, zu entwickeln.

 

Hoffnung, Erwartung und Lösung

Die Aufgabe von Business Software ist es, den Anwender zu unterstützen, den Arbeitsalltag in all seiner Vielfalt deutlich zu erleichtern. Sie ist helfende Hand und erhoffte Rettung gleichermaßen. Kurz gesagt: der Anwender erwartet durch die Nutzung einen realen und vor allem betriebswirtschaftlichen Mehrwert. Der wirklich essenzielle Vorteil, den Business Software Lösungen leisten können, findet sich z.B. in der Kostenreduktion und Automatisierung verschiedenster betrieblicher Prozesse mit Zielen wie der Umsatzsteigerung sowie Erhöhung der Kundentreue und -Zufriedenheit. Business Software schlägt somit die Brücke, alle damit verbundenen Aufgaben effizient zu bewältigen und flexibel auf marktspezifische, sich kontinuierlich entwickelnde und fortwährend verändernde Bedingungen zu reagieren. Unternehmensanwendungen bieten also Lösungen, doch scheint es nun mehr denn je in der Hand und der Verantwortung der Anbieter zu liegen, den Kunden diese auch aufzuzeigen und ihnen in beratender Funktion zur Seite zu stehen. Die Beratung ist nicht mehr nur das Add-on zur Software, sondern viel mehr die Lösung selbst.

Interaktion, statt sinnentleerte Buzzwords

Leere Floskeln versprechen in der Theorie oft mehr, als sie in der Praxis zu leisten im Stande sind. Unternehmen sind heutzutage mehr denn je einem kontinuierlichem Wandel und damit einem ansteigenden Leistungs- und Konkurrenzdruck ausgesetzt. Aus diesem Bewusstsein heraus, kann der Computer mehr als nur ein grauer Kasten, eine Tastatur und ein Monitor sein; der moderne IT-Sektor vermag viel mehr. Weitaus interessanter und wichtiger ist es, diese Möglichkeiten zum Leben zu erwecken und das kreative Potenzial zu erkennen, dieses den Kunden aufzuzeigen und gewinnbringend auszuschöpfen. Gefragt ist neben der Maschine als solches und dem Wissen um dessen Möglichkeiten, die Interaktion und Kommunikation zwischen Anwender und Anbieter. Mit welchen Aufgaben sich der Anwender konfrontiert sieht und wie diese durch Business Softwarelösungen aktiv gelöst werden können, sollte die anleitende Prämisse sein.

Das Business selbst bedingt die Software

Nahezu jedes neue Startup aber auch bestehende Unternehmen bedienen sich Software zur Unterstützung und Bewältigung vielfältiger Aufgaben und Prozesse. Neue Geschäftsideen und -felder fördern und bedingen in der heutigen Zeit geradezu die Entstehung und den Ausbau von IT-Abteilungen in Unternehmen. Im Fokus des Kunden stehen bei der Nutzung softwarebasierter Lösungen dabei immer die Optimierung der anfallenden Prozesse, Steigerung der Effektivität sowie die Senkung der anfallenden Kosten. Anbieter Softwarebasierter Business Lösungen müssen daher lernen umzudenken. Sie brauchen mehr als die nur das «Produkt» Software an sich, um den Kunden zu begeistern, denn viele Lösungen erfüllen diese Anforderungen. Mehr als zuvor sind branchenspezifisches Fachwissen und Kenntnisse in Unternehmensprozessen gefragt, um individuell auf die Bedürfnisse und Herausforderungen des Kunden eingehen zu können und die ideale Problemlösung aufzuzeigen. So profitiert der Kunde von der bestmöglichen Gesamtlösung für die persönliche Zielsetzung.

Vom Software-Anbieter zum Berater

Veränderung ist allgegenwärtig und neue Herausforderungen bedingen neue Lösungen. Die Aufgaben verändern sich, der Bedarf an Business Software steigt konstant mit neuen und wachsenden Anforderungen. Es ist daher an der Zeit, dass Anbieter softwarebasierter Lösungen anfangen umzudenken. Die Aufgabe lautet demnach: weg vom reinen Software-Anbieter -  hin zum individuellen Service-Dienstleister. Es ist und wird immer mehr die Aufgabenstellung des Beraters sein, dem Kunden zu zeigen, wie er mit Hilfe der richtigen IT-Systeme das Unternehmen voranbringen, effizienter gestalten und so die betrieblichen Prozesse optimieren kann.