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Der Masterplan für die digitale Mobilität Ihres Unternehmens

von David Lauchenauer am 30.07.2019

Moderne Unternehmen brauchen vor allem eins: Flexibilität hinsichtlich Prozesse, Geschäftsmodelle, Strukturen und Arbeitsformen. Ein Ding der Unmöglichkeit? Keineswegs. Dank digitaler Mobilität erschließt sich ein enormes Gestaltungspotenzial. Den Masterplan dazu finden Sie im folgenden Beitrag. 
 
Rahmenbedingungen 
Es gibt ebenso viele Gründe, sich auf den Weg zur digitalen Mobilität zu machen, wie es Unternehmen gibt. Die Ziele zu kennen, ist die wohl wichtigste Voraussetzung für eine gewinnbringende Nutzung der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Wer den Sinn hinter einem Vorhaben sieht, geht motivierter (und glaubwürdiger) ans Werk. Vielleicht möchten Sie in Ihrer Firma die Vertriebskanäle erweitern? Oder benötigen Sie flexiblere OrganisationsstrukturenWollen Sie die internen Prozesse vereinfachen, den Aufwand für die Büroinfrastruktur reduzieren oder als attraktiver Arbeitgeber neue Fachkräfte gewinnen? Digitale Mobilität ist nicht Selbstzweck, sondern ein zunehmend wichtiger Wettbewerbsfaktor. 
 
Strategische Planung 
Nachdem Sie sich über die Ziele im Klaren sind, stellt sich die Frage, wie sich diese erreichen lassen und was auf dem Weg dorthin zu berücksichtigen ist. Die Antworten sind Inhalte einer Strategie für den Einsatz mobiler Geräte und AnwendungenDabei müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass sich diese nahtlos ins gesamte Unternehmen einfügt und strategische Schwerpunkte anderer Bereiche (Management, Marketing, IT usw.) berücksichtigt. Es liegt auf der Hand, dass nur ein interdisziplinärer Austausch mit allen Fachabteilungen dies möglich machtAuch wenn eine sorgfältige Initialisierung einiges an Aufwand bedeutet, sollten Sie sich nicht davon abschrecken lassen. Je klarer und verbindlicher die Leitplanken definiert sind, desto einfacher und schneller werden Sie später die Strategie in die Tat umsetzen können.   
 
Unternehmenskultur 
Dass die zunehmende Digitalisierung traditionelle Arbeitsformen und Geschäftsmodelle verändert, ist bekannt und vielerorts ersichtlich. Diesen Wandel jedoch am eigenen Leib zu spüren, ist für viele Menschen eine ganz andere und neue Erfahrung. Hier geht es nicht um den Umgang mit mobilen Geräten, sondern darum, an der digitalen Transformation teilzuhaben und diese mitzugestalten. Das „mobile“ Denken löst sich von bestehenden Strukturen und sucht innovative Wege in die Zukunft. Das kann für einige Mitarbeitende beunruhigend sein, für andere wiederum inspirierend. Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen auf einen tiefgreifenden Kulturwandel ein. MotivationUnterstützung und ein laufender Austausch dürfen nicht fehlen.  
 
Prozessorganisation 
Durch den Einsatz mobiler Technologien wird manches möglich, was früher an starre Unternehmensgrenzen gebunden war. Viele Unternehmensprozesse und -strukturen orientieren sich nach wie vor an inzwischen überholten Rahmenbedingungen. Nicht jeder Prozess muss dabei von vorneherein veraltet sein. Es lohnt sich aber, bestehende Abläufe und Organisationsformen auf den Prüfstand zu stellen. Jeder Bereich im Unternehmen kann von digitalen, mobilen Funktionen profitieren. Sei dies im technischen Außendienst, im Vertrieb, Einkauf oder Management. Denken Sie dabei auch an innerbetriebliche Prozesse in der Fertigung oder in der Logistik. Tätigkeiten wie das Rüsten von Material oder die Rückmeldung von Produktionsmengen können vereinfacht und erleichtert werden. 
 
Technologieauswahl 
Je nach Anwendungsbereich stehen Ihnen verschiedene Software- und Hardware-Komponenten zur Verfügung. Was diese in der Regel verbindet, ist die Cloud als digitale Plattform für die Speicherung und Verarbeitung von Daten. Das Smartphone erweist sich immer mehr als Alleskönner für das mobile Business. Wenn Sie z.B. ein ERP-System aus der Cloud nutzen, können Sie damit alle Unternehmensprozesse steuern. Sie haben Ihre Firma sozusagen in der Jackentasche immer dabei. Das ist gerade bei dezentralen Aufgaben, z.B. im Kundenservice oder Verkauf, von großem Vorteil. Bei der Technologieauswahl empfiehlt es sich, nicht nur punktuelle Funktionsbereiche ins Visier zu nehmen, sondern möglichst ganzheitlich, sprich strategisch, vorzugehen.  
 
Implementierung 
Wie oft in IT-Projekten, hängt der Erfolg weitgehend von der Motivation der Benutzer ab. Bereits unter dem Stichwort Kulturwandel wurde empfohlendie Mitarbeitenden frühzeitig ins Boot zu holen und über den Nutzen bzw. die Hintergründe digitaler Mobilität zu informieren. Eine schrittweise Umstellung auf neue Technologien, Arbeitsformen, Prozessabläufe und Organisationsstrukturen ist einfacher zu bewältigen als eine Big-Bang-Transformation. Dabei hat sich die testen, lernen, verbessern-Methode allgemein gut bewährt – nicht zuletzt auch bei der laufenden Weiterentwicklung zum digital mobilen Unternehmen. 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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