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Mit diesen Tipps wird Ihre IT nachhaltig

Mit diesen Tipps wird Ihre IT nachhaltig

 

Nachhaltigkeit ist mehr als bloß eine leere Worthülse. Wurde die Thematik zum Ende des letzten Jahrhunderts noch im wissenschaftlichen Kontext diskutiert, avancierte es in den letzten Jahren zum Modewort. Dabei ist Nachhaltigkeit auch für Unternehmen relevant geworden, denn das Bewusstsein über die begrenzten Ressourcen steigt bei Mitarbeitern und Entscheidern gleichermaßen. Nachhaltiges Wirtschaften ist aber nicht nur eine schöne Aussage in der Unternehmenskommunikation, sondern hilft die Kosten zu senken – und das bei gleichbleibender oder sogar gesteigerter Qualität. Im Resultat ist ein nachhaltiges Unternehmen so auch oftmals effizienter als zuvor. In dem folgenden Beitrag werden fünf Tipps für eine von Nachhaltigkeit geprägte IT beschrieben.

 

Tipp Nr. 1: Langfristige Planung von IT-Investitionen

Häufig planen Unternehmen ihre Anschaffungen im IT-Bereich zu kurzfristig. Statt einer langfristigen Strategie werden Investitionen durch einzelne Abteilungen für aktuelle Anforderungen forciert. Unternehmen unabhängig ihrer Größe eint dabei Vorgehensweisen, die weder zukunftsorientiert noch nachhaltig genug sind. Grundsätzlich unterliegt die IT natürlich einer gewissen Dynamik mit regelmäßigen Innovationen und es lässt sich daher nicht alles bis ins kleinste Detail planen, denn oft verändern sich Bedingungen und Anforderungen recht schnell. Trotzdem lassen sich mit einer mittel- bis langfristigen Strategie der Obsoleszenz sowie Ressourcenverschwendung entgegenwirken und dadurch die Unternehmens-IT deutlich nachhaltiger gestalten.

Tipp Nr. 2: Das papierlose Büro

In Deutschland wird knapp eine Vierteltonne Papier jährlich pro Kopf verbraucht. Ein deutscher Büromitarbeiter verursacht im Durchschnitt täglich über 30 Seiten an Papier. Die Herstellung von Papier, welches dann irgendwann im Papierkorb landet, ist nicht nur enorm kostenintensiv, sondern schadet nicht zuletzt durch die Abholzung der Wälder auch in einem hohen Maß der Umwelt. Die Umwandlung von papierverfassten Informationen in elektronische und digitale Abläufe ebnet den Weg für die Zukunft des papierlosen Büros und damit auch für eine bessere Nachhaltigkeit im Unternehmen. Ganz nebenbei werden Kosten für Papier, Drucker, Verarbeitung, Recycling usw. eingespart, durch die Digitalisierung von Business Prozessen steigt die Effizienz zusätzlich. 

Tipp Nr. 3: Mobile Arbeitsprozesse

Der Einsatz von mobilen Endgeräten trägt nicht unmittelbar zu einer minimierten Ressourcenbelastung bei, aber sie ist effizient und erspart Zeit sowie Kosten. Durch Video-Konferenzen und digitale Kollaborationsmöglichkeiten moderner Business Software werden wiederum Reisezeiten sowie Spritkosten eingespart und die Umwelt geschont. Schlussendlich ermöglicht dieser mobile Workflow auch eine effizientere Arbeitsplatzgestaltung, wodurch auch neue Arbeitsplatzmodelle wie das Flex- und Homeoffice erst möglich werden. 

Tipp Nr. 4: Ganzheitliche, zentralisierte IT-Systeme

Die Virtualisierung ist ein Faktor, der zu erheblicher Kostenersparnis beitragen kann. Arbeitsplätze, Server, Storage, Software und viele weitere Dinge können heutzutage zentral zur Verfügung gestellt werden und sind somit auch von jedem Ort aus nutzbar. Insbesondere, wenn durch einen Umstieg von virtualisierten IT-Ressourcen auch die Heterogenität der Software-Landschaft verringert wird, sinken der gesamte Ressourcenbedarf und die Komplexität, was wiederum die Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen steigert.

Tipp Nr. 5: Software aus der Cloud

Der durch die Virtualisierung begonnene Trend wurde in den letzten Jahren konsequent weitergedacht und gipfelt in der Cloud, welche IT-Ressourcen nochmals in zertifizierten Rechenzentren bündelt. Software muss dank dem Bereitstellungsmodell Software-as-a-Service (SaaS) so nicht mehr kostspielig gekauft und im eigenen Serverraum betrieben, sondern kann vollkommen zentral als Dienstleistung aus der Cloud bezogen werden. In den zertifizierten Rechenzentren wird der Ressourcenbedarf für jeden Mandanten minimiert, die Server werden für den Betrieb optimal ausgelastet. Im Ergebnis werden so IT-Ressourcen eingespart, anstatt kaum genutzt zu verschwenden. 

Der Bezug von Business Software aus einem Rechenzentrum heraus ist in vielen Aspekten denen einer On-Premise Lösung vorzuziehen. Wichtigster Punkt ist hier sicherlich die langfristige Kostenersparnis, da nur das abgerechnet wird, was auch genutzt wird sowie die gesteigerte Sicherheit durch verschlüsselte Übertragungen und hochverfügbaren Betrieb. Darüber hinaus werden modernste Rechenzentren schon vielfach mit erneuerbaren Energien betrieben, was für eine von Nachhaltigkeit geprägte Nutzung sorgt.

Effizienz statt Obsoleszenz

Die Ressourcenknappheit und das damit einhergehende Bewusstsein, dass alles an Ressourcen endlich ist, schafft neue Effizienz im Umgang mit vorhandenen Mitteln. Das Motto muss daher lauten: „Umdenken“ – weg von kurzfristigen Zielen, hin zu einer langfristigen Strategie und modernen Strukturen. Bereits heute wird in nahezu allen Bereichen nach Möglichkeiten und Lösungen zu mehr Nachhaltigkeit gesucht – sei es in der Politik, der Wirtschaft oder in Unternehmen. Die Strategie baut dabei immer auf die Optimierung vorhandener Prozesse, der Digitalisierung von Geschäftsvorfällen und der Nutzung nachhaltiger Technologien auf. Insbesondere durch die immer bessere Effizienz und Nachhaltigkeit von Rechenzentren spielt die Cloud eine wichtige Rolle zur nachhaltigen IT.