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Wie gut ist die Cloud vor Angriffen geschützt?

von Sandra Bültermann am 10.03.2020

Cloud Computing zählt zu den Erfolgsfaktoren für modernes Business. Doch wie lässt sich das mit den Prognosen von Experten vereinbaren, dass sich bis 2025 die Anzahl der Cyberattacken jährlich verdreifachen soll? Da scheint es verständlich, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen Cloud-Lösungen skeptisch gegenüberstehen. Schließlich werden sensible Unternehmensdaten in fremde Hände gegeben. Warum Sie dennoch der Cloud Ihr Vertrauen schenken können, zeigt dieser Beitrag.

Cyberattacken verunsichern Unternehmer

Trotz aller Skepsis lässt sich nicht leugnen, dass Cloud Computing zahlreiche Vorteile bietet. Zu den bedeutendsten zählt sicherlich, dass jeder, der autorisiert ist, von überall und jederzeit auf die Daten und Anwendungen der Datenwolke Zugriff hat. Das ermöglicht mobiles, flexibles Arbeiten und eröffnet enormes Potenzial zur Optimierung von Unternehmensprozessen. Jedoch verunsichern medienwirksame Meldungen, dass die „Wolke“ immer öfter ins Visier von Hackern gerät, regelmäßig Entscheider so, dass sie sich vor innovativen Lösungen wie einem Cloud-ERP verschließen und an klassischen Strukturen und On-Premise-Lösungen festhalten. Aber diese Denkweise ist nicht zukunftsorientiert. Sie lähmt die Einführung notwendiger neuer Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle

Experten für die Sicherheit

Die Cloud-Anbieter haben längst auf die möglichen Risiken reagiert und Unmengen an Ressourcen in das Thema Sicherheit investiert. Professionelle Provider garantieren Ihnen heute mehr Sicherheit als es intern betriebene Serverräume können. Werfen wir einen Blick auf die Gründe dafür. Zum Aufgabenfeld der IT-Mitarbeiter in KMU – oft sind es nur „Einzelkämpfer“ – gehört es in der Regel, sich neben der Sicherheit auch um die Anschaffung neuer Hardware, den reibungslosen Betrieb der Geräte und den Support zu kümmern. Da können im stressigen Arbeitsalltag wichtige Updates schon mal auf der Strecke bleiben. Und die Zeit für regelmäßige Fortbildungen, um sich auf neue Angriffe der Cyberkriminellen vorzubereiten, fehlt oft gänzlich. Diese entwickeln indes ständig neue Mechanismen, um Schutzsysteme zu umgehen und auszutricksen. Und da zeigt sich der erste Aspekt, warum die Cloud mehr Sicherheit bietet als der lokale Server: In den Rechenzentren der Cloud-Anbieter sind ganze Teams an Security-Experten rund um die Uhr damit beschäftigt, Sicherheitsmaßnahmen zu überwachen und weiterzuentwickeln. Ihre einzige Aufgabe ist es, ihren Cloud-Kunden ein absolut sicheres System bereitzustellen.

Schutz vor Blackouts

Neben Hackerangriffen sind Elementarschäden und Stromausfälle weitere Herausforderungen, für die professionelle Rechenzentren gerüstet sind. Experten gehen davon aus, dass großflächige Blackouts zu den Gefahren der Zukunft zählen. Länger andauernde Stromausfälle können unter anderem durch Umweltereignisse wie Sturm oder Hochwasser verursacht werden. Auch hier haben große Rechenzentren in Sachen Sicherheit die Nase vorn gegenüber Inhouse-betriebenen Serverräumen. Bereits bei ihrer Konzeption werden bauliche Maßnahmen ergriffen, wie getrennte Stromkreise, Notstromversorgung oder der direkt Anschluss an ein Kraftwerk, um eine autarke Stromversorgung zu gewährleisten. Weitere Ausstattungsmerkmale sind Brandschutzmaßnahmen, Klimatisierung  und Löscheinrichtungen.  

Sicherheit wie im Kernkraftwerk

Um den Zugriff Unbefugter zu verhindern, verfügen moderne Rechenzentren neben Alarmanlagen, Überwachungskameras und Wachpersonal über weitere Sicherheitsmaßnahmen, die mit denen an Flughäfen oder Kernkraftwerken vergleichbar sind. Von der Parkplatzschranke bis hin zu den hochsensiblen Servern ist jeder Bereich in unterschiedliche Zonen eingeteilt, für die Mitarbeiter nur mit den jeweiligen Zugangsberechtigungen Zutritt erhalten. Für logische Zugriffskontrollen kommen Technologien zur Datenverschlüsselung zum Einsatz. Sie stellen sicher, dass Informationen nicht während der Übertragung von der Cloud zum Anwender und umgekehrt in die falschen Hände geraten können. 

Dauerhafte Datenverfügbarkeit

Tägliche Backups gehören in professionellen Rechenzentren zum Standard, um dauerhaft die Verfügbarkeit von Daten und Anwendungen aus der Cloud zu gewährleisten. Die höchste Verfügbarkeit wird mit Hilfe von georedundanten Backups erreicht. Hierbei erfolgt die Datenspiegelung zu einem räumlich entfernten Rechenzentrum. Denn trotz aller zuvor aufgeführten Maßnahmen bleibt immer ein Restrisiko für einen gestörten Betrieb. Somit stellt eine georedundante Sicherung im Falle eines Ausfalls dauerhaft die Datenverfügbarkeit sicher.

Vertrauen Sie Cloud-Providern aus Deutschland

Die Rechenzentren betreiben einen enormen Aufwand für die Sicherheit, den die allerwenigsten KMU selbst leisten könnten. Wenn Sie jetzt von der Sicherheit der Cloud überzeugt sind und sich direkt auf die Suche nach einem passenden Provider für Ihr Unternehmen begeben möchten, noch zwei Tipps zum Schluss: Wählen Sie einen Cloud-Anbieter, der sein Rechenzentrum in Deutschland oder einem europäischen Nachbarland betreibt. Hier gelten die höchsten Anforderungen an Sicherheit und Hochverfügbarkeit. Kann der Service zudem ein Zertifikat oder Gütesiegel nachweisen (etwa vom TÜV Rheinland, BSI C5 oder CloudEcoSystem.), können Sie eine sichere Entscheidung für Ihre sensiblen Daten treffen!

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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