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Warum die Cloud uns alle betrifft

von David Lauchenauer am 17.12.2019

Noch immer gibt es Gegner und Befürworter von Cloud Computing. Die Zahl der ersteren geht allerdings laufend zurück. Immer mehr Unternehmen und Menschen merken, dass ein Leben ohne Cloud zwar möglich, jedoch äußerst umständlich ist. Die “Wolke” ist inzwischen ein fester Bestandteil von Arbeit, Freizeit und sozialem Verhalten. Kurz, sie betrifft uns alle. Werfen Sie einen Blick in den Spiegel und finden Sie heraus, wie sich Ihr Umfeld in den letzten Jahren durch die Cloud verändert hat. 
 
Wandel von historischem Ausmaß 
Oft werden die Bezeichnungen für Zeitalter und Epochen erst Jahrhunderte später vergeben. Barock, Renaissance, Romantik… Wie werden kommende Generationen wohl unsere Ära bezeichnen? Vermutlich wird man von der “Früh-Digitalisierung” sprechen, eine Phase, in der die Auswirkungen digitaler Veränderungen immer stärker zu Tage treten. In dieser Zeit wird auch die Entstehung des Cloud Computing verortet, welche der Digitalisierung zum Durchbruch verholfen hat. Als Zeitzeugen erleben wir gerade live, dass immer mehr Menschen mobil kommunizieren und Arbeiten nicht mehr zwingend an einen bestimmten Standort gebunden sind. Geht das Ihnen auch so? 
 
Ein Leben ohne Cloud? Undenkbar!  
Ein Festnetztelefon? Eine TV-Antenne auf dem Dach? Software installieren? Und was, bitte, sind CDs, Disketten und Netzwerkkabel? Es sind nicht nur die Generationen X, Y und Z, für welche gewisse Dinge und Begriffe - vor Kurzem noch gang und gäbe - aus dem aktiven Vokabular verschwunden sind. Die Cloud hat nicht nur unseren Wortschatz verändert, sondern auch unser Denken und Handeln. Mobile Geräte sorgen dafür, dass wir jederzeit auf Musik, Filme, Bilder, Bücher und andere Daten zugreifen können. E-Shops haben rund um die Uhr geöffnet. Da wo ich bin, ist die Welt, sagt sich der digitale Mensch. Wie sieht es bei Ihnen aus, liebe Leserin und lieber Leser? Was wäre, wenn Sie zu Hause oder unterwegs keinen Zugriff mehr auf mobile Daten aus der Cloud hätten? 
 
Arbeit und Business sind in Bewegung 
Was passiert, wenn man nicht mehr zwingend um 8 Uhr im Büro sein muss, um zu arbeiten? Wenn nicht mehr die IT, sondern das Business im Vordergrund steht? Und innovative Geschäftsmodelle wie Pilze aus dem Boden schießen? Bereits heute erleben wir diese Veränderungen in Zusammenhang mit unserer Arbeit. Mobile Cloud-ERP sorgen dafür, dass alle relevanten Unternehmensdaten stets verfügbar sind. Die Arbeitsprozesse werden grenzenlos und zeitunabhängig. Braucht man dann überhaupt noch Bürokomplexe mit Schreibtischen, Kaffeeautomaten und Parkplätzen? Im Prinzip nicht, und doch geht es nicht ganz ohne. Wir befinden uns in einer Transformation zwischen alter und neuer (digitaler) Welt. Wo stehen Sie gerade? 
 
Cloud-Services als kreatives Werkzeug für alle 
Noch bis vor wenigen Jahren waren professionelle IT-Lösungen nur für gutbetuchte Firmen erschwinglich. Nicht zuletzt deshalb, weil für den Betrieb und Unterhalt geschulte Fachkräfte benötigt wurde. Eine Restriktion, welche die Möglichkeiten von Kleinstunternehmen eingeschränkt hat. Die Cloud hat quasi eine Demokratisierung und Liberalisierung von IT-Ressourcen geschaffen. Damit steht auch Jungunternehmern der Weg offen, die Mittel der Digitalisierung als kreatives Werkzeug für die Gestaltung innovativer Geschäftsmodelle zu nutzen. Das bedeutet, dass die Karten am Wirtschaftsstandort Deutschland gerade neu gemischt werden. Cloud Computing etabliert sich zunehmend als Trägertechnologie der Zukunft. Wie nutzen Sie persönlich die Cloud? 
 
Unterm Strich: Was geht mich die Cloud an? 
Vielleicht haben Sie in Ihrem Wohnquartier eine kleine Bäckerei, ein Kosmetikstudio oder einen Pizzakurier. Zusammen mit ihrer Familie nutzen Sie auf dem Smartphone einen beliebten Chat-Dienst, um in Kontakt zu bleiben. Ihre Fotos speichern Sie bei einem großen Online-Anbieter. Und für den täglichen Film- und Musikgenuss nutzen Sie einen Streaming-Service im Monatsabo. Vermutlich nutzen Sie berufliche ein ERP-System, welches Sie ganz einfach über den Browser aufrufen. Wenn Sie sich jetzt fragen, was Sie die Cloud angeht, haben Sie vollkommen Recht. Es muss Sie überhaupt nicht interessieren, denn eigentlich geht es gar nicht um die Cloud als Technologie, sondern darum, was Sie daraus machen.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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