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So viel Cloud steckt in der Digitalisierung

von David Lauchenauer am 14.02.2020

Die Cloud gilt als der Motor der Digitalisierung. Doch warum eigentlich? Sind es die rein technischen Aspekte, welche die Cloud als Grundlagentechnologie liefert? Natürlich auch. Aber es steckt weitaus mehr dahinter. Die Akzeptanz von Cloud Computing beruht weitgehend auf dem direkten wirtschaftlichen Business-Nutzen. Web-Services bieten nicht nur entscheidende Wettbewerbsvorteile, sondern öffnen den Zugang zu neuen Arbeitsformen und Geschäftsmodellen. Mehr dazu in diesem Beitrag. 
 

Die Welt von heute (und morgen) tickt digital 

Die Hintergründe der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sind vielschichtig und komplex. Nebst technologischen Fortschritten in der Bereitstellung von mobilen Datenverbindungen und entsprechender Endgerätegibt es natürlich auch handfeste ökonomische Zusammenhänge wie globaler Handel, Kostendruck, Kundenverhalten usw. Zudem ist der Einfluss der Konsumenten eine treibende Kraft bei der Digitalisierung von Unternehmen. Individuelle Produkte, verkürzte Lieferzeiten, digitale Zusatzangebotemobile Verfügbarkeit von Informationen und Bestellmöglichkeiten bringen Unternehmen in Zugzwang. Die Welt tickt bereits heute digital. Tendenz steigend. 
 

Moderne IT – weder teuer noch kompliziert 

Um diese Anforderungen zu erfüllen, sind integrierte Prozesse für Leistungserbringung, Fertigung und Logistik unerlässlich. Moderne IT-Systeme produzieren, transportieren und verarbeiten die dafür benötigten Informationen. Das ist an und für sich nichts Neues, aber im Vor-Cloud-Zeitalter waren damit zwei gravierende Probleme verbunden. Die komplexen Anforderungen großer Unternehmen erforderten teure, schwerfällige Lösungen. „Never change a running system“, so die Devise damals. Das zweite Problem zeigte sich bei kleinen und mittleren Firmen. Diese hatten in der Regel weder Ressourcen noch die Mittel, um sich ein professionelles Softwaresystem zu leisten und zu unterhalten. Handgestrickte Insellösungen waren die Folge. Das alles hat sich mit der Cloud geändert. Plötzlich stehen moderne, wartungsfreie IT-Systeme mit moderaten Kosten zur Verfügung. Eine wesentliche Voraussetzung für die flächendeckende Digitalisierung. 
 

Vernetzte Systeme, vernetztes Arbeiten 

Der durchgängige Datenstrom zwischen Menschen, Maschinen und Systemen lässt sich mit einem Fluss vergleichen, welcher in früheren Zeiten die Energie lieferte, um Mühlen, Hämmer, Sägen und vieles mehr anzutreiben. Auch die Cloud treibt solche „Anwendungen“ an. Gleichzeitig ersetzt sie aber lästige Kabelverbindungen und löst das Arbeiten von Einschränkungen wie Computeranschlüssen oder Büroarbeitsplätzen. Dadurch, dass alle relevanten Informationen jederzeit und überall zu Verfügung stehen, können Menschen unabhängig von Ort und Zeit zusammenarbeiten. Und zwar nicht nur intern im eigenen Unternehmen, sondern auch unternehmensübergreifendSolche Kooperationen wiederum steigern die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Bereits heute zeigt sich, dass die Digitalisierung in hohem Masse für vernetztes Arbeiten genutzt wird. Die Vorteile liegen auf der Hand: effizientere Prozesse, kürzere Time-to-market und wesentlich geringere Kosten. 
 

Das Business von morgen ist mobil  

Digitalisierung steht für viele Menschen im Kontext eines zeitlich und örtlich uneingeschränkten Zugriffs auf Dienstleistungen und Informationen. Unterwegs einzukaufen, mit Freunden zu chatten, Videos zu streamen und vieles mehr gehören inzwischen zum AlltagWas die meisten von uns für unverzichtbare Annehmlichkeiten halten, beruht natürlich auf handfesten Geschäftsmodellen. Das Business von morgen (und schon heute) ist mobil. Das lässt sich durchaus aus zwei Blickwinkeln betrachten. Einerseits gibt es den Bereich zwischen Angebot und NachfrageOnline werden Tickets verkauft und erworben, Bilder gepostet und Werbung verkaufDaten gespeichert und verrechnet Andererseits gibt es aber auch die prozessorientierte Betrachtungsweise: So können z.B. mobile ERP-Systeme den Vertrieb und Außendienst unterstützen, indem alle wichtigen Informationen und Funktionen jederzeit zur Verfügung gestellt werden. 
 

Türöffner für digitale Geschäftsmodelle 

Mit der Cloud geht die Möglichkeit einher, auf Basis der Digitalisierung innovative Geschäftsmodelle zu schaffenAktuelle Beispiele gibt es zuhauf. Vor allem in den Vereinigten Staaten, aber zunehmend auch in China entstehen spannende AnwendungsmöglichkeitenLeider laufen Deutschland und der Rest der EU dieser Entwicklung derzeit hinterher. Vielleicht braucht es einfach ein bisschen mehr Kreativität, Mut und Pioniergeist, um die Innovationstüre aufzustoßen. Das kann übrigens durchaus im kleinen Rahmen stattfinden. Denn dank der Cloud sind die Zeiten vorbei, wo Fortschritt und Erfolg an die Unternehmensgröße gebunden war.   

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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