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So profitiert der Kunde von der Digitalisierung

von Sandra Bültermann am 10.07.2020

Der digitale Wandel ist in vollem Gange. Und das ist gut so. Schließlich gilt er als essenziell für den Erfolg eines Unternehmens. Auch myfactory hat mehrfach über die vielfältigen Vorteile geschrieben, die die Digitalisierung KMU verspricht. Heute wollen wir einmal einen Blick darauf werfen, wie Ihre Kunden eigentlich davon profitieren, wenn Sie Ihr Unternehmen einer digitalen Transformation unterziehen.

 

Fokus auf den Kunden

Bei der Einführung neuer Technologien, Maschinen oder Geschäftsmodelle steht oft nur der Nutzen für das Unternehmen im Vordergrund. Verständlich, der wirtschaftliche Fortbestand des Betriebes ist ja auch fundamental. Aber seien wir mal ehrlich: Was wäre ein Unternehmen ohne seine Kunden? Überlegen Sie daher auch immer, welche Vorteile haben die Kunden von den Neuerungen, bzw. welche Innovationen braucht das Unternehmen, um sie zufriedenzustellen? Denn nur zufriedene Kunden werden Ihr Unternehmen mit Treue und Loyalität belohnen. Haben Sie stets im Hinterkopf: Die Konkurrenz ist meist nur einen Klick entfernt. Was können Sie also tun, um Ihre Kundschaft glücklich zu machen?

 

Detailliertere Produktinformationen

Heutzutage informieren sich Kunden ausgiebig, bevor sie etwas Neues kaufen. Sie recherchieren im Internet nach Testberichten, Erklärvideos, Vergleichsprodukten oder Erfahrungen anderer Käufer. Besonders hilfreich ist es, wenn sie verschiedenste Informationen direkt auf der Seite des Herstellers oder Anbieters finden. Viele Unternehmen sammeln bereits Produktfotos, Grafiken, Installationsanleitungen, empfohlene Zusatzartikel u.ä. in Listen oder Datenbanken. Werden sämtliche Produktdaten stattdessen in einer webbasierten ERP-Lösung gepflegt, lassen sie sich auch schnell und unkompliziert auf der Website oder im integrierten Web-Shop veröffentlichen, nebst Lagerbeständen und Lieferzeiten. So finden Kunden alles Wichtige auf einen Blick – und beleben Ihren Internet-Auftritt. Zugleich erhöhen Sie durch die Einblendung empfohlener Zusatz- oder höherwertiger Alternativprodukte die Cross- und Up-Selling-Chancen. Eine Win-win-Situation: Der Käufer ist glücklich, weil er optimal informiert wird und sämtliches Material für die Nutzung des Artikels aus einer Hand erhält, und Sie können den Umsatz erhöhen und gewinnen einen zufriedenen (Neu-) Kunden, der mit hoher Wahrscheinlich gerne zurückkehrt und Ihr Unternehmen weiterempfiehlt.

 

Nachbestellungen tätigen

Haben Sie auch schon einmal ein Buch gelesen, welches so gut war, dass Sie es erneut gekauft und verschenkt haben? Für solche Fälle ist es ungemein praktisch, wenn der Online-Shop des Händlers eine Funktion zum erneuten Kaufen anbietet. Über die Bestellhistorie kann der Kunde seine getätigten Käufe aufrufen und sofort neben dem gesuchten Artikel auf „Erneut kaufen“ klicken; vielleicht noch die Lieferadresse ändern, wenn es direkt an die zu beschenkende Person geschickt werden soll, bestätigen. Das gleiche gilt natürlich auch für Produkte, die Kunden regelmäßig für sich selbst bestellen: Kaffeebohnen, Hundefutter, Waschmittel... Machen Sie es dem Kunden so bequem wie möglich, regelmäßige Käufe zu tätigen. So stehen die Chancen gut, dass er nicht zu einem anderen Anbieter wechselt, wo er sich erst wieder mühsam anmelden muss.  

 

Einkaufserlebnis mit Mehrwert

Kunden wünschen sich heute, dass jeder Einkauf zum Erlebnis wird. Indem Händler ihr Ladengeschäft um einen digitalen Showroom oder interaktive Shoppingwelten erweitern, schaffen sie nicht nur eine besondere Einkaufserfahrung, sondern auch einen echten Mehrwert. Innovative Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) ermöglichen es der Kundschaft, Produkte, Services und sogar Prototypen auszuprobieren und realitätsnah zu erleben – ohne dass diese tatsächlich vor Ort verfügbar sein müssen. Das Resultat sind eindrucksvolle, immersive Markenerlebnisse, die im Gedächtnis bleiben. Entwickelt ein Unternehmen seine Produkte vollständig digital, lassen sich die erhobenen 3D-Daten auch für WebAR-Anwendungen weiter verwerten. Der Vorteil dieser innovativen Technologien: AR-Funktionen lassen sich ohne zusätzliche Plugins in jedem gängigen Browser integrieren, wodurch Kunden beispielsweise die Möglichkeit erhalten, eine Produktneuheit zuhause am Notebook oder Smartphone virtuell von allen Seiten bestaunen zu können.

 

Schneller und bequemer bargeldlos bezahlen

Ganz gleich, ob Überweisungen online oder per herkömmlichem Papierformular getätigt werden: Das Ausfüllen von Empfänger, IBAN und Verwendungszweck ist lästig. Wesentlich komfortabler bezahlen Kunden im Internet über Dienste wie Paypal  oder Amazon Pay; und bargeldlos an stationären Kassen mit mobilen oder kontaktlosen Bezahlsystemen. Hierbei reicht es, wenn der Kunde Smartphone oder EC-Karte an der Kasse aufs Lesegerät legt – fertig! Übrigens: Mobile Payment-Methoden sind nicht nur komfortabler. Sie bieten dem Kunden auch einen bedeutenden weiteren Vorteil: Verkäufer müssen – egal ob für Kaffeemaschine oder Jeans – zwei Jahre für Mängel geradestehen. Allerdings gilt der Gewährleistungsanspruch nur, wenn der Kunde den Kauf nachweisen kann. Und gerade bei kleineren Beträgen werden Quittungen häufig direkt entsorgt. Der Mobile-Payment-Zahler kann dann – anders als bei Barzahlung – Nachweise schnell in der App finden. Prüfen Sie doch einmal, welche Bezahlmöglichkeiten Ihr Kassen- oder Shop-System unterstützt. Je mehr verschiedene Sie anbieten können, desto mehr Kunden erreichen Sie.

 

Bestellhistorie und Auftragsstatus einsehen

Wie oft kommt es vor, dass man eine alte Rechnung zum Beispiel für die Steuererklärung sucht und nicht findet. Wer noch weiß, wo er den Kauf getätigt oder die Dienstleistung in Anspruch genommen hat, kann schnell in der jeweiligen Bestellhistorie des Anbieters nachschauen – sofern diese online verfügbar ist. Mit Hilfe einer kombinierten Lösung bestehend aus ERP, CRM und Web-Shop lassen sich Aufträge, Rechnungen oder auch Retourenlabels automatisiert veröffentlichen. Da hier sämtliche Kundendaten in einem System zusammenlaufen, stehen sie schnittstellenlos zur Verfügung. Zusätzlich erhält der Kunde die Möglichkeit, jederzeit den Auftragsstatus einzusehen: Befindet sich das individuell konfigurierte Wandregal schon in der Produktion? Wurde das Geschenkpaket termingerecht an die Schwiegermutter versandt? Wer seine Produktionsprozesse digitalisiert hat und sämtliche Daten in einem ERP-System zusammenlaufen lässt, kann dem Kunden relevante Informationen in Echtzeit zur Verfügung stellen. Das bedeutet echte Transparenz!

 

Fazit

Bei der Digitalisierung geht es nicht immer um große, futuristisch anmutende Innovationen. Denn Digitalisierung heißt auch, es dem Kunden einfacher zu machen, ihm mehr Informationen zugänglich zu machen, schneller auf seine Wünsche zu reagieren – eben alles so bequem wie möglich. Ein integratives ERP-System aus der Cloud ist hier wegweisend und ermöglicht Ihnen die Umsetzung verschiedenster Digitalmaßnahmen im Hinblick auf die Kundenorientierung. So schaffen Sie es, Kunden heute und in Zukunft zu begeistern.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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