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So profitieren Sie vom Know-how Ihres ERP-Anbieters

von David Lauchenauer am 25.02.2020

Als digitales Rückgrat stellen ERP-Systeme den durchgängigen Datenfluss im ganzen Unternehmen sicher. Damit dies reibungslos funktioniert, braucht es allerdings mehr als nur Software. Gefragt ist insbesondere betriebswirtschaftliches Fachwissen. Steht dies intern nicht ausreichend zur Verfügung, kommen in der Regel externe Berater zum Einsatz. Dabei geht häufig vergessen, dass man praxisnahes, aktuelles und kompetentes Know-how durchaus auch beim ERP-Anbieter abrufen könnte. Welche Vorteile damit für Sie verbunden sind und wie Sie sich dieses Wissen erschließen, beleuchtet dieser Beitrag. 
 

Im ERP-Business ist Fachwissen gefragt 

Kein Anbieter von anspruchsvollen Gesamtlösungen kann heute auf internes Fachwissen verzichten. ERP-Teams bestehen in der Regel aus ausgewiesenen Spezialisten für Finanzen, Logistik, Produktion, Marketing, Vertrieb oder E-CommerceDiese verfügen nicht nur über eine ausgezeichneten Leistungsnachweis, sondern setzen sich ständig mit ihrer Thematik auseinander und bilden sich weiter. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Einerseits sind ERP-Anbieter auf dieses Know-how angewiesen, damit die Projektanforderungen analysiert und entsprechend implementiert werden können, andererseits sind solche Fachkräfte auch ein wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. 
 

Praxiserfahrung nützt mehr als graue Theorie 

Das beste theoretische Wissen nützt nichts, wenn dies nicht auf reale Praxistauglichkeit getestet werden kann. Die Projektspezialisten Ihres ERP-Anbieters müssen ihr Know-how ständig ikonkreten Unternehmensumfeld unter Beweis stellen. Dabei sammeln sie laufend Erfahrungen und können dadurch ihren Wissensstand wieder erweitern. Das ist kein einmaliger Vorgang wie beispielsweise bei einer Ausbildung, sondern ein kontinuierlicher Prozess, welcher über Jahre andauert. Der praxisnahe Erfahrungsaufbau in Verbindung mit vertieftem Fachwissen ist für Ihr Unternehmen eine wertvolle Inspirationsquelle, um Prozesse noch besser zu machen. 
 

Know-how wird ständig aktualisiert 

Ein weiterer Vorteil der permanenten Auseinandersetzung mit abwechselnden, neuen Herausforderungen ist, dass dabei das Know-how ständig aktualisiert wird. Anders als bei einem einmal erworbenen Wissen, sind die Fachprofis des ERP-Anbieters in einer ständigen WeiterbildungNeue Erkenntnisse werden gerne an die Kunden weitergegeben und fließen direkt oder indirekt in die jeweiligen Projekte ein. Sei dies während der Prozessanalysein Anwender-Workshops, bei Schulungen oder bei der Parametrierung der Software. Noch viel zu wenig wird dabei die Möglichkeit genutzt, den ERP-Anbieter auch in seiner Funktion als Unternehmensberater ins Boot zu holen. 
 

Anbieter als Berater wahrnehmen 

IT beschränkt sich längst nicht mehr nur auf das Installieren und den Betrieb von Hardware und Software. Immer mehr wird das Business, d.h. die Fachabteilungen im Unternehmen, zum eigentlichen Treiber des digitalen Wandels. Damit ändert sich die Rolle von IT-Spezialisten und insbesondere von ERP-AnbieternDiese Veränderung hat vielerorts bereits stattgefunden oder ist im Gange. Was weitgehend noch fehlt, ist die Wahrnehmung seitens der Anwender, dass IT-Partneauch kompetente Unternehmens- und Prozessberater sind.  
 

Externe Sicht auf die eigenen Prozesse 

Um die berühmt-berüchtigte Nabelschau zu vermeiden, lohnt es sich, eine externe Betrachtungsweise auf die eigenen Prozesse ins Unternehmen zu holenIhr ERP-Systempartner verfügt dabei gleich über zwei Vorteile. Einerseits beschäftigt er sich aufgrund der Software-Implementierung intensiv mit den Gegebenheiten Ihres Betriebs und kennt die entsprechenden Verhältnisse. Andererseits bringt er eine externe Sichtweise herein und sieht die Dinge in einem anderen Licht. Das kann zu spannenden Erkenntnissen führen und einer latenten Betriebsblindheit vorbeugen. Gleichzeitig kann der Vergleich mit anderen Unternehmen mit ähnlicher Problemstellung wertvolle Hinweise liefern. Im Sinne einer solchen Benchmark haben Sie als Kunde die Gelegenheit, vor der eigentlichen Software-Einführung Ihre internen Prozesse auf den Prüfstand zu stellen.  
 

Konkreten Wissenstransfer anregen 

Was müssen Sie tun, um an das Wissen und die Erfahrung Ihres ERP-Systemanbieters heranzukommenEigentlich gar nicht viel. Das Wichtigste ist, dass Sie dem Anbieter diese Kompetenz auch attestieren (übrigens ein wichtiges Kriterium bei der Evaluation von Lösungen und Anbietern) und es zulassen, dass die aktuellen Prozesse auch kritisch hinterfragt werden dürfen. Regen Sie daher den Wissenstransfer mit Ihrem Anbieter auch auf betriebswirtschaftlicher Ebene an. Statt langweiliger Theorie dürfen Sie sich auf spannende Inputs und konkrete Best-Practice freuen. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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