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Sicheres Arbeiten im Homeoffice

von Sandra Bültermann am 21.01.2021

Das Homeoffice war 2020 gefragt wie nie. Und auch künftig bleibt der Wunsch, zumindest einen Teil der Arbeit außerhalb der Unternehmensmauern auszuübenbei vielen Beschäftigten bestehen. Denn den spürbaren Vorteilen der flexibleren Arbeitsmöglichkeiten gehört nachweislich eine ausgewogenere Work-Life-Balance. Dass Unternehmen ebenfalls von remote-Arbeit profitieren, hat sich inzwischen rumgesprochen. Demgegenüber steht aber bei vielen Entscheidern weiterhin die Sorge, dass mobiles Arbeiten das Risiko des Datenmissbrauchs enorm erhöhtWie sich im Homeoffice die Datensicherheit steigern lässt, zeigt dieser Artikel. 
 

Sicherer Remote-Zugriff 

Damit die Arbeit im Homeoffice in vollem Umfang  erledigt werden kann, muss zu jedem Zeitpunkt der Zugriff auf Daten, Dokumente, Zahlen und andere Informationen des Unternehmens gewährleistet seinEine vollintegrierte, cloudbasierte Unternehmensanwendung stellt dafür eine der sichersten und komfortabelsten Lösungen dar. Während für die Nutzung von On-Premise-Anwendungen – also im Unternehmen betriebene Software – eine komplizierte Einrichtung eines Virtual Private Network (kurz VPN) zur Einwahl ins Unternehmensnetzwerk erforderlich ist, erfolgt der Zugriff auf eine cloudbasierte Anwendungen lediglich per Browser. Eine sichere SSL/TLS-Verschlüsselung bei der Datenübertragung gehört hier zum StandardUnd eine flexible Berechtigungsverwaltung stellt sicher, dass jeder (nur) mit den für ihn erforderlichen Daten und Dokumenten an jedem beliebigen Ort der Welt arbeiten kann. 
 

Datensicherung in der Cloud 

Anders als bei stationär betriebenen Computern besteht bei mobilen Geräten eine größere Gefahr, dass sie durch Stürze, falsche Aufbewahrung oder ungünstige klimatische Bedingungen Schaden nehmen. Zudem kommt es häufiger vor, dass Mobilgeräte gestohlen oder aus Versehen liegengelassen werden. Um einen Datenverlust zu vermeiden, dürfen regelmäßige Datensicherungen auf der To-Do-Liste des Homeworkers nicht fehlen. Am allersichersten ist es, Daten gar nicht lokal zu speichern, sondern ausschließlich in der Cloud-Umgebung des Arbeitgebers. Im Falle eines Diebstahls lässt sich der Zugang für das jeweilige Gerät schnell sperren, sodass kein Unberechtigter mehr Zugriff auf die Daten hat.  
 

Display vor fremden Blicken schützen 

Bei der Arbeit in Wohngemeinschaften, Co-Working-Spaces und öffentlichen Umgebungen, wie z. B. im Café, Flugzeug oder in der Bahn, besteht immer die Gefahr des sogenannten Shoulder Surfings, also dass fremde Personen unbemerkt über Ihre Schulter auf das Display schauen und an unternehmenskritische Informationen gelangen. Videoüberwachungen stellen ein weiteres Sicherheitsrisiko im öffentlichen Raum dar, da hochauflösende Kameras auch Inhalte von Displays aufzeichnen können. Eine spezielle Schutzfolie, die auf den Bildschirm geklebt wirdverspricht Schutz vor fremden Blicken: Sie verhindert die Sicht von der Seite und somit das Mitlesen von Passwörtern, Kreditkarteninformationen, Kundendaten und anderen sensiblen Daten. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass der Bildschirm gesperrt wird, sobald das Arbeitsgerät verlassen wird – auch wenn nur kurzzeitig – und dass ein Passwort-/Authentifikationsschutz aktiviert ist. Das gilt übrigens auch Zuhause, wenn weitere Personen im Haushalt leben 
 

Datenschutz gewährleisten 

Die Regeln zum Datenschutz, die innerhalb der Unternehmensmauern gelten, müssen natürlich im Homeoffice ebenfalls eingehalten werden. Im Rahmen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) spielt es keine Rolle, wer Daten wo verarbeitet. Ausschlaggebend ist, wer über die Zwecke und Mittel der Datenverarbeitung entscheidet. Bei klassischen Arbeitsverhältnissen ist dies in der Regel der Arbeitgeber. Das heißt: Bei  Verstößen gegen den Datenschutz haftet der Arbeitgeber – auch wenn sich die Verstöße im Homeoffice zutragen. Um kein Risiko einzugehen, ist es ratsamnur Softwarelösungen einzusetzen, die DSGVO-geprüft sindCloud-Anwendungen und Software-as-a-Service (kurz SaaS) aus Deutschland haben sich in den letzten Jahren bewährt, da sie den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen, die eigene IT-Abteilungen und Inhouse-Serverräume meist nicht bieten können. 
 

10 einfache Tipps für Homeworker 

Zum Schluss noch 10 allgemeine Sicherheitstipps für Beschäftigte im Homeoffice: 
 
1. Verwenden Sie zum Entsperren des Computers ein starkes Passwort, und ändern Sie dieses regelmäßig. Ein sicheres Passwort sollte aus mindestens acht (besser mehr) Zeichen und auch aus Sonderzeichen bestehen 
 
2. Wird der private Computer für die Arbeit genutzt, sollten Sie darauf achten, dass das Betriebssystem immer aktuell ist, z. B. indem Windows-Updates automatisch installiert werden. 
 
3. Statten Sie private Computer, die für die Arbeit genutzt werden, mit Sicherheitssoftware aus (Schutzprogramme gegen Viren und Phishing, Firewall …), und halten Sie diese stets aktuell.  
 
4. Ändern Sie das voreingestellte Administrator-Passwort des Routers. 
 
5. Verwenden Sie zur Verschlüsselung des WLANs den WPA2-Standard. 
 
6. Halten Sie die Firmware des Routers immer aktuell, z. B. durch automatische Updates. 
 
7. Leiten Sie berufliche E-Mails, Anhänge oder Dokumente nicht an private Accounts weiter. 
 
8. Nutzen Sie zur Sicherung oder Übermittlung von Firmendaten keine privaten Cloud-Speicher oder privaten, externen Speichermedien. 
 
9. Schließen Sie keine privaten, externen Geräte, wie Festplatten, Tastaturen oder Smartphones, an den Firmencomputer an. So reduzieren Sie das Infektionsrisiko von Schadsoftware. 
 
10. Schalten Sie in der Umgebung digitale Assistenten aus, die auf Sprache reagieren. 
 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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