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Mobile Workforces für Unternehmen ohne Grenzen

von David Lauchenauer am 03.09.2019

Wer sagt denn, dass ein Unternehmen feste Grenzen haben muss? Dank mobiler Anwendungen aus der Cloud lassen sich Geschäftsprozesse problemlos und fast beliebig erweitern. Das führt zu neuen Möglichkeiten in allen Unternehmensbereichen. Erfahren Sie hierwarum Mobile Workforces die klassischen Organisationsstrukturen weit hinter sich lassen.  

 

Was sind denn Mobile Workforces? 

Gute Frage. Ja, was sind denn diese „Mobile Workforces“ überhaupt? Einfach nur ein neudeutscher Begriff für mobile Arbeitskräfte? Ja und nein. Ja, weil die Übersetzung natürlich eins zu eins zutrifft. Und nein, weil mit dem Begriff Workforce bewusst das klassische Verständnis von „Arbeitskraft“ vermieden werden soll. Warum? Weil die Arbeitswelt 4.0 gewohnte Strategien verändert und neues Denken gefragt ist. Die herkömmlichen, starren Organisationsformen und Arbeitsmodelle verwandeln sich zunehmend in virtuelle Strukturen von flexiblen, dezentralen Leistungserbringern – eben den so genannten Mobile Workforces. Und sind wir ehrlich, der englische Begriff tönt einfach besser als die etwas sperrige deutsche Übersetzung. 

 

Mobilität führt zu Freiheit im Handeln 

Nachdem geklärt ist, was Mobile Workforces sind, wollen wir uns kurz Gedanken machen, welches innovative Potenzial im Kern steckt. Vielleicht runzeln Sie gerade kritisch die Stirn und denken: Das ist doch alles nur alter Wein in neuen Schläuchen, denn mit Cloud-Services und mobilen Geräten lockt man heute keinen Hund mehr auf die Straße. Wunderbar, mit dieser Kritik treffen Sie voll ins Schwarze – und gleichzeitig daneben. Beim Thema „Mobile Workforces“ geht es weniger um Technologie (auch wenn diese natürlich die Grundlage bildet), sondern um die unternehmerische Sprengkraft, welche damit verbunden ist. Gesprengt werden vor allem Grenzen und Mauern in den betrieblichen Abläufen, aber auch im Kopf. Mobilität – und damit sind wir beim ersten Teil des Begriffs – bedeutet Freiheit im Handel. Unabhängig von Ort und Zeit. 

 

Mögliche Anwendungen und Auswirkungen 

Ausgehend davon, dass alle relevanten Unternehmensdaten überall und jederzeit zur Verfügung stehen, können diese gezielt eingesetzt werden und bestehende Prozesse erweiternMobile Workforces erhalten mehr Möglichkeiten, sowohl in funktionaler als auch in organisatorischer Hinsicht.  

  • - Funktional: Erweitertes Anwendungsspektrum bei der Nutzung von Unternehmensdaten auf Anwendungsebene. Der Außendienst kann zum Beispiel die Kunden direkt vor Ort mit allen nötigen Informationen bedienen und Verkaufsentscheide beeinflussen bzw. beschleunigen.
  •  
  • - OrganisatorischMitarbeitende können flexibler eingesetzt werden und müssen für die Leistungserbringung nicht zwingend an einem bestimmten Ort anwesend sein. Ein kontinuierlicher Daten- und Informationsfluss ist trotzdem gewährleistet. Beispiel: Auslandseinsätze, Home-Office.  

Auch wenn es jetzt vielleicht etwas martialisch klingt: Machen Sie die „mobilen Work-Forces“ zu einer schlagkräftigen Einsatztruppe Ihres UnternehmensSetzen Sie sie überall dort ein, wo Sie besser als die Konkurrenz sein wollen oder den Kunden etwas Besonderes bieten wollen. Mobilität ist eine Denk- und Verhaltensweise und gehört daher verankert in die Unternehmensstrategie und -kulturDer Einfluss auf die Mitarbeitenden ist nicht zu unterschätzen. Mobilität hat, wie bereits erwähnt, mit der Freiheit des Handelns und damit mit selbständigen, verantwortlichen Individuen zu tun. 

 

Mobile Workforces – so packen Sie es an 

Anders als der futuristische Begriff suggeriert, benötigen Mobile Workforces kein exzentrisches Setting. Die Grundlagen sind vielfach oft sogar schon vorhanden. Falls nicht, hier eine vereinfachte Aufstellung der „Zutaten“. Erste und wichtigste Komponente ist ein innovatives, kreatives Denken außerhalb der Norm. Das betrifft nicht nur Sie als Innovationstreiber, sondern auch Ihre Kolleginnen und Kollegen, insbesondere das Management Ihres Unternehmens. Haben Sie sich deren Unterstützung gesichert, schaffen Sie mit dem Einsatz eines Cloud-ERP und geeigneter Mobilgeräte (Notebooks, Tablets, Smartphones) die technische Basis. Als drittes Element gilt es die Prozesse und Strukturen zu analysieren und zu „mobilisieren“. Das heißt, bestehende Arbeitsabläufe und Organisationen werden erweitert, um zusätzlichen Mehrwert zu generieren. Dabei ist Kreativität und unternehmerisches Denken gefragt. Viertens werden Sie nicht um die Definition einiger Spielregeln herumkommen. Datensicherheit ist dabei ein genauso zentrales Thema wie Arbeitszeit und Erreichbarkeit. Je klarer die Rahmenbedingungen für alle Beteiligten sind, desto reibungsloser wird das Gesamtsystem funktionieren. 


Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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