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Mit diesen 7 Praxistipps verzahnen Sie E-Commerce und Logistik

von David Lauchenauer am 27.03.2020

Wer erfolgreich Onlinehandel betreiben will, ist auf eine effiziente Supply-Chain angewiesen. Von der Beschaffung über die Lieferbereitschaft bis zum Retourenmanagement lauern dabei zahlreiche Tücken. Dabei entscheidet sich, wer zu den Gewinnern oder Verlierern im E-Commerce zählt. Eine enge Verzahnung von Logistik- und Handelsprozessen ist wettbewerbsentscheidend. Holen Sie sich in folgendem Beitrag nützliche Praxistipps, um Ihr Online-Business noch erfolgreicher zu machen.  
 

#1 Optimierung von Angebot und Nachschub  

Um schnelle Lieferfristen im E-Commerce zu garantieren, ist ein Feintuning von Angebot und Nachschub unverzichtbar. Die laufende Überwachung von Lagerbeständen unter Berücksichtigung von Beschaffungszeiten und allenfalls alternativen Lieferanten verhindert Engpässe bei der Auslieferung von Artikeln. Eine optimale Verfügbarkeit bedeutet aber nicht, möglichst viel Ware an Lager zu haben, sondern nur so viel, dass die laufende Nachfrage abgedeckt werden kann.  Es lohnt sich, ein integriertes Warenwirtschaftssystem einzusetzen, welche sowohl die Lagerbewirtschaftung als auch die laufenden Abverkäufe sowie die Beschaffungskanäle berücksichtigt 
 

#2 Direktlieferung oder Streckengeschäft 

Sortimente mit mehreren Tausend Artikeln sind nichts Außergewöhnliches. Für den Betreiber solcher E-Commerce-Plattform stellen sich dabei gleich mehrere Herausforderungen. Unter anderem müssen lieferantenübergreifende Bestellungen effizient und transparent abgewickelt werden könnenAndererseits muss man sowohl Direktlieferungen aus dem eigenen Lager als auch Streckengeschäfte durch die jeweiligen Lieferanten oder Logistikpartner im Griff haben. Es empfiehlt sich, bei der Planung eines E-Commerce-Projekts nicht nur den Webshop, sondern auch die damit verbundenen Unternehmensprozesse vertieft zu betrachten. 
 

#3 Verpackung, Zollformalitäten und Versandkosten 

Leider geht es im E-Commerce nicht ohne administrativen AufwandDas von Hand machen zu wollen, ist mühsam, fehleranfällig und zeitaufwändig. Hier kann man mit einem integrierten Zusammenspiel von ERP-System und E-Shop viel Boden gut machen. Anhand hinterlegter Produktdaten lassen sich beispielsweise Verpackungseinheiten und Versandkosten berechnen und automatisch in Formulare übertragen. Die Daten können direkt in die Logistikprozesse übernommen und für Versandetiketten, Verpackungsmaterial usw. weiterverwendet werden.  
 

#4 Einbindung von Supply-Chain-Partnern 

Eine effiziente, effektive Supply-Chain ist die Königsdisziplin im E-Commerce. Oft wird vergessen, dass es dabei nicht nur um Produkte geht, sondern in erster Linie um die jeweiligen Kooperationspartner, welche direkt oder indirekt an der Supply-Chain beteiligt sind. Das sind Kunden und Lieferanten, aber auch Transportunternehmen, Logistikpartner, Behörden und die internen Ressourcen. Um hier zu brillieren, braucht es integrierte Prozesseklar zugeordnete Verantwortlichkeiten sowie eine umfassende Unterstützung durch integrierte Business Software.  
 

#5 Versandoptimierung und -tracking 

Ein toller Webshop, geniale Produkte, attraktive Angebote, viele Kunden – und doch rentiert sich das Ganze nicht? Keine Seltenheit. Die Gründe liegen in der Logistik: Pakete werden mehrfach an gleiche Kunden geschicktVersandtarife nicht optimal ausgenutzt und Logistikalternativen nicht durchgerechnet. Nicht direkt kostenwirksam, aber als kundenorientierte Dienstleistung sollte in diesem Zusammenhang auch das Versandtracking genannt werden. Das bietet den Kunden einen Mehrwert und liefert interessante Daten für die Versandoptimierung. 
 

#6 Kosten sparen dank Routenplanung 

Wenn wir schon beim Sparen sind, darf auch die Routenplanung und -optimierung nicht fehlen. Für Spediteure eine Selbstverständlichkeit, für Betreiber von kleineren Webshops mit eigenen Lieferfahrzeugen eher nicht. Das lässt sich problemlos ändern, zum Beispiel mit entsprechenden Funktionen im ERP-SystemDamit können die Disponenten den schnellsten Weg zu den jeweiligen Kunden berechnen. Das spart Sprit und Zeit und beschleunigt gleichzeitig die Logistikprozesse. Das Resultat: Mehr Marge und zufriedenere Kunden. 
 

#7 Retouren effizient und kundenorientiert abwickeln 

Manchmal kommen Sendungen auch wieder zurück. Ärgerlich, aber nicht zu vermeiden. Die beste Strategie im Umgang mit Retouren ist: Zeigen Sie sich kulant und sorgen Sie dafür, dass aus dem „Problem“ eine Chance wirdHinter den Kulissen müssen Retouren möglichst einfach und mit wenig Kosten abgewickelt werdenHandelt es sich um ein eigenes Produkt von Ihnen, versuchen Sie, intern die Ursachen herauszufinden und zu korrigieren. Ist es ein Fremdprodukt, nehmen Sie den Lieferanten in die Pflicht. In beiden Fällen hilft Ihnen Ihr ERP-System. 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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