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Digitalisierung im Mittelstand – es geht voran

von David Lauchenauer am 28.02.2020

Gleich mehrere aktuelle Studien belegen, dass die Digitalisierung im Mittelstand vorankommt. Zwei von drei Unternehmen haben diese bereits in ihr Geschäftsmodell integriert. Die zentralen Aspekte dabei sind bessere Kundenbeziehungen, die Nutzung mobiler Endgeräte und die Umsetzung von Industrie 4.0-Konzepten. Auch wenn der Digitalisierungsgrad nicht in allen Branchen gleich weit fortgeschritten ist, sind sich die meisten Unternehmen einig, dass sich die digitale Transformation lohnt. Wie das konkret aussieht, erfahren Sie in diesem Beitrag. 
 

Wichtiger Teil der Geschäftsstrategie 

Im Auftrag der Deutschen Telekom kommt das Research- und Analystenhaus techconsult im Rahmen der Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2019/2020“ zum Schluss, dass mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen die Digitalisierung mittlerweile in ihrer Geschäftsstrategie verankert haben. Dabei geht es nicht nur um die Einführung neuer TechnologienIn jedem zweiten Betrieb steht diese in Zusammenhang mit einem neuen Verständnis einer digitalorientierten Unternehmens- und Fehlerkultur. 
 

Industrie und Handel als Vorreiter 

Inzwischen gibt es kaum noch Betriebe, welche keinen digitalen Handlungsbedarf verorten. Aus einer aktuellen Unternehmensbefragung der KfW Bankengruppe geht hervor, dass bei gerade mal noch 9 % der Befragten das Thema Digitalisierung außen vor bleibt. Bei zwei Dritteln aller Unternehmen sind in den nächsten zwei Jahren hingegen Vorhaben fest eingeplantVergleicht man die verschiedenen Branchen untereinandersind im verarbeitenden Gewerbe (81,0 %) sowie in Handelsunternehmen (70,4 %) die meisten Digitalisierungsmaßnahmen geplant.  
 

Zukunftstrends: Big Data und KI 

Wie eng die Verzahnung von Gesellschaft und Wirtschaft beim Thema Digitalisierung ist, zeigt die Studie „Digitalisierung in Deutschland von PricewaterhouseCoopers. Die meisten Befragten sehen Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) als wichtigste Zukunftstrends. Auf Platz drei landet die elektronische Bezahlung. Alle drei Trends haben direkte Auswirkungen auf Konsumverhalten und Marktentwicklung. Mittelständische Unternehmen sind gut beraten, die digitalen Veränderungen zu beobachten und ihr Angebot danach auszurichten. 
 

Vorteile dank digitaler Produktentwicklung 

Datenanalyse und Künstliche Intelligenz beeinflussen auch die digitale Produktentwicklung, so die Studie „Digital Product Development 2025“ von PricewaterhouseCoopers. Die Entwicklung innovativer und kundenzentrierter Produkte und Services profitiert dank digitaler Unterstützung in den Bereichen Effizienzsteigerung, schnellere Produkteinführung und geringere ProduktkostenGleichzeitig können Produkte besser auf die individuellen Kundenbedürfnisse abgestimmt werden, was sich wiederum positiv auf den Umsatz auswirkt. 
 

Cloud als meistgenutzte Innovation 

Der „Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sieht Cloud Computing als meistgenutzte Innovation der Digitalisierung. Damit ist die Cloud das beherrschende Themanoch vor Industrie 4.0Internet der DingeBig Data, 3-D-Druck, Blockchain usw. Diese wiederum stehen in direktem Zusammenhang mit der Cloud, welche die Grundlagen-Technologie liefert. Die Vernetzung intelligenter Industrie 4.0-Strukturen oder die Nutzung mobiler Geräte wäre ohne Cloud undenkbar. Konkrete Anwendungen gibt es in fast allen Unternehmensbereichenwie zum Beispiel in Vertrieb und Außendienst 
 

Gezielte Nutzung weiterer Technologien 

Blockchain, Augmented/Virtual Reality, Sensorik, Robotik, 3-D-Druck und Smart Services (digitalisierte Dienstleistungen aller Art) werden in zunehmendem Maß für gezielte Anwendungen z.B. in Kundenservice oder Fertigung eingesetzt. So können Servicetechniker dank Virtual Reality Störungen schneller beheben oder Produktionsanlagen auch Losgrößen in geringer Menge herstellen. Die deutsche Bundesregierung sieht die Digitalisierung als wichtiger Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland und fördert den Einsatz digitaler Technologien. Jüngstes Beispiel ist etwa das Blockchain-Strategiepapier. 
 

Digitalisierung bietet noch viel Potenzial 

Der oben erwähnte Monitoring-Report des BMWi kommt zum Schluss, dass bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienste noch viel Digitalisierungspotenzial bestehtWettbewerbsvorteile lassen sich beispielsweise durch ergänzende digitale Angebote für Kunden erzielen, durch die Verbesserung der Qualität von Produkten und Angeboten oder durch die Entwicklung gänzlich neuer GeschäftsmodelleVoraussetzungen dafür sind der Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze, verfügbare IT-/Business-Ressourcen, aber auch die Anpassung von Unternehmensstrategien an den Paradigmenwechsel der Digitalisierung. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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