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Das Homeoffice setzt sich durch

von Sandra Bültermann am 07.08.2020

Deutschland war bislang in Sachen Homeoffice nicht gerade Vorreiter. Ganz im Gegenteil. Viele Firmenchefs standen der Remote-Arbeit mit Vorbehalten gegenüber. Die Angestellten seien nicht greifbar. Kontrolle wäre nicht mehr möglich. Die Mitarbeiter wollen sich doch bloß einen lauen Lenz machen. Ach, und Zuhause ist die Sicherheit der sensiblen Unternehmensdaten nicht gewährleistet. So die Einwände. Die letzten Wochen und Monate haben aber gezeigt, wie gut es funktioniert, wenn Angestellte außerhalb der Unternehmensmauern ihren Aufgaben nachgehen. Wie geht es künftig weiter? Ist das Homeoffice gekommen, um zu bleiben? Und was ist notwendig, damit Mitarbeiter produktiv von Daheim arbeiten können?

 

Home sweet Homeoffice

Gezwungenermaßen haben nun auch Unternehmen, die sich lange gegen die Umsetzung neuer Trends gewehrt haben, den Sprung ins kalte Wasser gewagt und über Nacht ihre gewohnten Arbeitsweisen umgestellt. Viele private Küchen oder Wohnzimmer wurden zum Büro umfunktioniert, in denen Videokonferenzen und Chats die Kollegen virtuell zusammenbringen. Verschiedene Umfragen zeigen nun, dass viele Angestellte die liebgewonnene Flexibilität auch in Zukunft nicht mehr missen und gerne weiter gelegentlich im Homeoffice arbeiten möchten. Klar, das ist nicht in jedem Beruf möglich. Lagerarbeiter oder Mitarbeiter in der Produktion können nicht Zuhause arbeiten. Jedoch im Vertrieb, in der Verwaltung oder etwa der Kundenbetreuung lassen sich viele Aufgaben auch außerhalb der Büroräume ausführen. Damit das Homeoffice eine Alternative zum Büro sein kann, muss aber – neben einem ergonomischen Arbeitsplatz, denn der Küchentisch eignet sich nicht dauerhaft – die technische Infrastruktur stimmen.

 

Innovative Technik meistert die Homeoffice-Hürden

Im Vorteil sind ganz klar die Unternehmen, die bereits in der Vergangenheit in moderne Technik und Technologien investiert haben. (Was übrigens nicht bedeuten soll, dass jeder Trend mitgemacht werden muss.) Wer beispielsweise seinen Beschäftigten schon seit längerem Notebooks statt schwerer Desktop-PCs zur Verfügung stellt, hat schon mal die Hardware-Hürde gemeistert. Die Gefahr, dass Mitarbeiter von Zuhause mit ihren Privatcomputern auf Unternehmensdaten zugreifen, besteht also nicht. Die zweite Hürde stellen die Unternehmensdaten selbst dar. Befinden die sich – von außen gut abgesichert – auf Servern im internen Firmennetzwerk, gestaltet sich der Zugriff schwierig. Um außerhalb des Büros damit arbeiten zu können, müssten sie per E-Mail verschickt oder auf USB-Sticks kopiert werden. Die Folge: Mehrere Personen können nicht gleichzeitig an Dokumenten arbeiten, es liegen nicht immer die aktuellsten Versionen vor, Unterlagen und Daten sind nicht vollständig oder fehlerhaft, bei Verlust eines Datenträgers können sensible Daten in die Hände Unbefugter gelangen ... Auch hier ist klug beraten, wer modernen Technologien vertraut, zum Beispiel der Cloud.

 

Ortsunabhängiges Arbeiten dank Cloud

Lassen Betriebe ihre Unternehmensdaten in einem ERP-System aus der Cloud zusammenlaufen, stehen das Wissen und sämtliche Informationen abteilungsübergreifend allen Befugten überall und jederzeit zur Verfügung. Und nicht nur das: Die Daten werden in Echtzeit aktualisiert, Redundanzen vermieden, durchgängige Bearbeitungen möglich. So gelingt echtes kollaboratives, ortsunabhängiges Arbeiten. Und das ist nicht nur praktisch für die Arbeit im Homeoffice. Die Cloud ermöglicht es auch Kollegen an anderen Standorten und im Ausland, auf dieselbe Datenbasis zuzugreifen. Nutzen die Mitarbeiter anstelle von lokal installierten Anwendungen SaaS-Lösungen, gehören Kompatibilitätsprobleme mit der Software der Vergangenheit an. Jeder arbeitet mit der gleichen – stets aktuellen – Version, wodurch Freelancer oder externe Berater ebenfalls wesentlich einfacher in Projekte integriert werden können.

 

Cloud sichert Datenschutz

Als Gegenargument zum Homeoffice wird häufig der fehlende Datenschutz genannt. Doch auch hier kann ein Cloud-Service aus Deutschland oder den europäischen Nachbarländern punkten. Bei der Wahl eines Cloud-Anbieters sollten Sie darauf achten, dass die Anwendungen EU-DSGVO konform sind. Dies erkennen Sie beispielsweise an einem Prüfsiegel vom TÜV Rheinland, TÜV Süd oder Verein Trust in Cloud Ecosystem. Außerdem sollten die Server in deutschen Rechenzentren betrieben werden. Hier gelten die höchsten Sicherheitsstandards. Der Zugang lässt sich über ein dediziertes Rechte-Management sowie  eine verschlüsselte Verbindung zur Unternehmenssoftware regeln.

 

Fazit

Mitarbeiter müssen sich nicht im Firmenbüro befinden, um ihren Job produktiv ausüben zu können. Und weil der Wunsch nach mehr Freiheit und Flexibilität im Arbeitsalltag groß ist, wird sich der Trend Homeoffice wohl dauerhaft durchsetzen – zumindest teilweise und da, wo es möglich ist. Damit mobiles Arbeiten reibungslos gelingt, braucht es als Basis eine entsprechende Infrastruktur und moderne Technik. Für Unternehmen, die auf die Cloud setzen, SaaS-Anwendungen nutzen und ihre Daten über ein modernes, integriertes ERP verwalten, ist Remote-Arbeit problemlos umsetzbar. Unser Ziel bei myfactory ist es, Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen und Sie dafür mit der passenden Cloud-Lösung zu unterstützen.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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