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So gelingt der Start zum digitalen Unternehmen

von David Lauchenauer am 30.10.2018

Auf geht’s, die Digitalisierung ruft. Wer sich auf den Weg machen will, muss sich bewusst sein: Diese Reise wird niemals enden. Der digitale Wandel ist ein Dauerprozess. Im Vorteil ist, wer sich gut auf diese Tour vorbereitet. Ziel, Strategie, Ausrüstung und Kondition entscheiden über den Erfolg. Was sonst noch in den Rucksack gehört, verrät die folgende Digitalisierungs-Checkliste.
 
Ausgangslage analysieren 
 
Der technologische Fortschritt verändert nicht nur Unternehmensformen und Geschäftsprozesse, sondern auch das Marktumfeld. Doch nicht jede Branche ist davon gleichermaßen betroffen. Eine sorgfältige Prüfung künftiger Trends – Kundenverhalten und -erwartungen, Technologie, Rahmenbedingungen – verschafft Klarheit über Notwendigkeit und Dringlichkeit von Digitalisierungsmaßnahmen. Folgende Punkte sollte Sie klären: 
  • Wie verändern digitale Technologien das Kaufverhalten der Kunden? 
  • Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf unser Geschäftsmodell? 
  • Wo kann moderne IT (Hardware, Software) die Geschäftsprozesse vereinfachen? 
  • Welche Maßnahmen verbessern die Qualität unserer Leistungen? 
  • Wo und in welchem Umfang lässt sich ggf. das Angebot ausbauen? 
  • Wie steht es um die Sicherheit und Verfügbarkeit von geschäftskritischen Daten?

Ziele festlegen 

Aus der Analyse der Ist-Situation lassen sich die gewünschten Ziele ableiten, welche mit der Digitalisierung erreicht werden sollen. Dieses Profil sieht in der Regel bei jedem Unternehmen anders aus. Um nicht einfach „l’art pour l’art“ zu betreiben, müssen Ihre Ziele möglichst konkret, messbar und umsetzbar sein. Zudem sollten diese einen effektiven Nutzwert für Sie, Ihre Kunden und Ihre Mitarbeitenden aufweisen. Wer sich erfolgreich zum digitalen Unternehmen entwickeln will, braucht klare Ziele. Nachfolgend eine kleine Auswahl als Anregung. Vergessen Sie nicht, die jeweiligen Details dazu individuell zu spezifizieren: 
  • Erhöhung der Sales-Leads 
  • Verkürzung von Lieferzeiten 
  • Reduktion von Defekten oder Retouren 
  • Senkung der Gestehungskosten 
  • Verbesserung der Servicequalität

Möglichkeiten prüfen 

Würden Sie hier und heute zu einer Tour auf den Mont Blanc starten? Wohl kaum ohne Höhentraining und entsprechender Fitness. Damit die Digitalisierungs-Tour nicht zur Qual wird, müssen die vorhandenen Möglichkeiten gecheckt werden. Das Budget ist nur ein Aspekt davon. Verfügbare Zeit und Ressourcen, Know-how, Unterstützung durch die Beteiligten (insbesondere Management) sind weitere wichtige Kriterien. Machen Sie sich und Ihr Unternehmen fit fürs „Digital Business“:  
  • Wie groß ist das kurz-/mittel-/langfristige Investitionsbudget? 
  • Welche geeigneten und verfügbaren Ressourcen haben wir intern?  
  • In welcher Form und wo ist das benötigte Wissen vorhanden? 
  • Können wir auf die Unterstützung der Geschäftsleitung zählen? 
  • Lassen sich vorhandene Systeme weiterverwenden? 
  • Welche Technologien (z.B. Cloud-Services) bringen Sie weiter? 

Strategie definieren 

Bekanntlich führen mehrere Wege nach Rom – und mindestens ebenso viele zum digitalisierten Unternehmen. Der direkte Weg muss dabei nicht immer der schnellste sein. Gerade Mittelständler verkraften den schrittweisen Digitalisierungsprozess oft besser als den Gewaltmarsch. Zwischen den einzelnen Etappen bleibt so mehr Zeit zur Zielkontrolle, zum Durchatmen und zur Konsolidierung der Fortschritte. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass plötzlich der Schwung verlorengeht, daher sollte die „Pause“ nicht zu lange dauern. Beachten Sie auch folgende Punkte: 
  • Können Sie die Strategie selbst definieren? Macht externe Beratung Sinn? 
  • Stimmt die Digitalisierungsstrategie mit der Unternehmensstrategie überein? 
  • Wird der Kulturwandel im ganzen Unternehmen als Chance erkannt? 
  • Wo erwarten Sie Widerstand? Wie gehen Sie damit um? 
  • Wie kommunizieren Sie den digitalen Wandel gegenüber den Mitarbeitenden, Partner, Kunden, Lieferanten usw.?

Fazit: Digitalisierung ist nicht Sprint, sondern Marathon 

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf Wirtschaft und Gesellschaft sind tiefgreifend, permanent und nachhaltig. Der evolutionäre Charakter dieses Prozesses bringt es mit sich, dass Veränderungen nicht schockartig, sondern sanft vor sich gehen. Eine Vorgehensweise, welche sich durchaus auch auf die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen übertragen lässt. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Revolutionen oft kurzlebiger Natur sind, Evolutionen hingegen langfristig erfolgreich.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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