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Notebook, Tablet oder Smartphone? Der Mobilitäts-Ratgeber

von David Lauchenauer am 25.01.2019

Der digitale Wandel hat den Begriff Mobilität neu definiert. Ging es früher einfach um die Fortbewegung von A nach B, wollen wir heute gleichzeitig auch kommunizieren, arbeiten und uns unterhalten. Wie gut sich ein Gerät dazu eignet, hängt von unseren Anforderungen und den Rahmenbedingungen ab. Unser Mobilitäts-Ratgeber erleichtert die Qual der Wahl zwischen Notebook, Tablet und Smartphone.
 

Welcher Mobilitäts-Typ bin ich? 

  • Welche Anwendungsbereiche haben für Sie Priorität? Das können z.B. sein: Telefon, Chat, Surfen, Büroarbeit, Texterfassung, Videos, Navigation, Sport, Lesen, Fotografieren, Notizen, Spiele. 
  • Wo sind Sie auf mobile Daten angewiesen? Unterwegs zu oder vor Ort bei Kunden, im Home-Office, in den Ferien, auf dem Weg zur Arbeit? 
  • Wie wichtig ist Ihnen der Komfort bei der Eingabe bzw. Abfrage von Daten? Dies hängt eng zusammen mit der entsprechenden Tätigkeit (s. nächste Frage). 
  • Auf welche Funktionen sind Sie als Mobile Worker besonders angewiesen? Das Spektrum reicht vom Senden und Empfangen von E-Mails über Informationsabfragen (z.B. Kundenumsatz, Preislisten) bis hin zur Erfassung von Offerten oder Bestellungen. 
  • Spielen Größe und Gewicht des Gerätes für Sie eine Rolle? Bei Reisen, z.B. im Flugzeug oder der Bahn, ist das Platzangebot eingeschränkt. Das reduziert die Einsatzmöglichkeiten.

Daran sollten Sie denken  

Nachdem Sie sich Gedanken über die Nutzung gemacht haben, nachfolgend ein paar grundsätzliche Überlegungen:
  • Sicherheit: Mobile Geräte gehen gerne verloren. Egal, wofür Sie sich entscheiden, kalkulieren Sie das Verlustrisiko ein. Am besten Sie erstellen eine Liste mit den installierten Anwendungen an, nutzen ein Cloud-ERP statt lokaler Anwendungen und sichern Sie Ihre Daten regelmäßig. 
  • Netzverfügbarkeit: Nicht immer stehen ein Funknetz und ein Internet-Zugang zur Verfügung. Viele Notebooks haben keine SIM-Karte und lassen sich nur über WLAN oder Handy-Hotspot nutzen. Wenn Sie offline sind, funktionieren unter Umständen nicht alle Anwendungen.  
  • Budget/Investition: Digitale Geräte entwickeln sich technologisch rasant. Die Abschreibungsdauer von Notebooks, Smartphones und Tablets beträgt 1 – 3 Jahre. Nicht immer ist das Teuerste auch das Beste bzw. Langlebigste. 
  • Kompatibilität: Je mehr digitale Geräte Sie verwenden, umso grösser der Koordinationsaufwand, um alles auf dem neusten Stand zu halten und Daten zu synchronisieren. Weniger ist in der digitalen Welt oft mehr.

Mit diesen Geräten liegen Sie richtig 

Mobile Nischenprodukte wie Uhren, Bekleidung, Tracker usw. sind spannende Anwendungen, decken in der Regel jedoch nur einen Teilbereich des mobilen Lebens ab. Wir konzentrieren uns daher an dieser Stelle auf Notebooks, Tablets und Smartphones.
  • Notebook – der mobile Arbeitsplatz
    Die Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit machen Notebooks & Co. zum perfekten Desktop-Ersatz und erlauben die Nutzung anspruchsvoller Anwendungen. Texte lassen sich mittels Tastatur problemlos erfassen. Die integrierten Anschlussmöglichkeiten ermöglichen den Anschluss verschiedener Peripheriegeräte. Eher problematisch sind Akku-Laufzeit, Größe, Gewicht (natürlich modellabhängig) und Platzbedarf. Die Nutzung in einem überfüllten Pendlerzug oder engen Flugzeugsitz ist nicht zu empfehlen. Empfohlen für alle, welche bei der Arbeit, im Studium oder Home-Office auf Komfort und Funktionsumfang eines „fast PCs“ angewiesen sind.
  • Tablet – aufs Maximum reduziert
    Flach, leicht, handlich kommt das Tablet als mobiler Begleiter bei entsprechenden Anwendungen zum Einsatz. Zum Beispiel um Geräteinformationen abzurufen, Serviceleistungen zu erfassen, für Produktpräsentationen oder den Zugriff auf Unternehmensdaten. Das Tablet dient aber auch als Reader für E-Books, als Medienplayer und vieles mehr. Während Design und Laufzeit überzeugen, ist die Eingabe umfassender Texte mangels fehlender Tastatur eher mühsam (ausgenommen von 2-in-1-Tablets mit andockbarer Tastatur).
  • Smartphone – mehr als ein Telefon 
    Mit dem Smartphone als digitalem Alleskönner kann man sogar telefonieren… Fotografieren, navigieren, surfen, Videos anschauen und Kurznachrichten schreiben sind neben den vielen Spezial-Apps die am meisten genutzten Features. Der große Vorteil: Die Geräte lassen sich überall, auch auf engstem Raum, rasch zücken und sind damit die idealen Zeitvertreiber. Mit dem Webbrowser kann man aber auch z.B. das Cloud-ERP des Unternehmens nutzen. Wer viel mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs ist, wird die Handlichkeit des Geräts und seine unzähligen Möglichkeiten schätzen. Voraussetzungen sind ein ausreichendes Datenvolumen und ein geladener Akku.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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