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7 Gründe, warum Sie einen Chief Cloud Officer brauchen

von David Lauchenauer am 03.01.2020

Wer die Anwendung von Cloud-Services auf eine rein technologische Ebene reduziertverpasst eine große Chance für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung seines Unternehmens. Die damit verbundenen Aspekte sind vielschichtiger als sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Um das wahre Potenzial der Cloud als „Game Changing Technology“ zu erschließen, sind spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse gefragt. Eigenschaften, welche die Nomination eines eigenen Chief Cloud Officer aus mehreren Gründen rechtfertigen.   
 
1. Übersetzer von Business-Themen 
Die Cloud bietet Unternehmen die Gelegenheit, modernste IT gezielt für Ihr heutiges und künftiges Geschäftsmodell einzusetzen. Der Anstoß zum digitalen Wandel erfolgt häufig aus den Fachabteilungen und dem Management. Im Fokus stehen dabei ganz unterschiedliche Themen wie zum Beispiel administrative Arbeitsabläufe, Verbesserung des Kundenservice, Unterstützung des Außendienstes und vieles mehr. Die Aufgabe des Chief Cloud Officer (CCO) ist es unter anderem, die Business-Themen mit zu prüfen, zu vertiefen und in eine verständliche IT-Sprache zu übersetzen. 
 
2. Sachverständiger für Cloud-Services 
Diese Übersetzungstätigkeit ist natürlich nur möglich, wenn der CCO sowohl die Business-Welt als auch die IT-Welt kennt. Er muss quasi beide „Sprachen“ beherrschen und deren Gepflogenheiten verstehen. Als Sachverständiger für Cloud-Services ist der CCO in der Lage, die Möglichkeiten einzuschätzen und praktikable Lösungen vorzuschlagen. Das wiederum erfordert nicht nur ein umfassendes Cloud-Wissen, sondern auch eine ständige Auseinandersetzung mit der laufenden Weiterentwicklung der Cloud-Angebote 
 
3. Beauftragter für digitalen Kulturwandel 
Diese Weiterentwicklung findet nicht nur auf der Technologie-Ebene statt, sondern in hohem Maß auch bei der Unternehmenskultur. Einhergehend mit der Nutzung von Cloud-Services lassen sich auch Organisations- und Arbeitsformen neu definieren sowie neue Geschäftsmodelle und -kanäle aufbauen. Als Beauftragter für den digitalen Kulturwandel begleitet der CCO diese Transformation, vermittelt Impulse, sorgt für den internen Dialog zwischen den verschiedenen Stakeholdern und nimmt den Betroffenen die Angst vor den Neuerungen oder der Befürchtung eines Jobverlustes.  
 
4. Wegbereiter mit Führungsqualitäten 
Auf dem Weg zum digitalen Unternehmen sind Führungsqualitäten gefragt. Gerade dann, wenn bestehende Strukturen in Frage gestellt und erste Gehversuche mit neuen Formen gemacht werden, muss der CCO auch Wegbereiter sein. Allein mit der Evaluation passender Anwendungen ist es nicht getan. Themen wie Datenschutz und -sicherheit, Ablösung oder Integration bestehender Systeme, Mobilität, rechtliche Aspekte im Homeoffice, Notfallszenarien bei Cyber-Attacken, Identifikation von Automatisierungsmöglichkeiten, Prozessoptimierung usw. gehören unbedingt inPortfolio eines CCO.  
 
5. Mediator bei Interessenskonflikten 
Der digitale Veränderungsprozess kann in der Praxis durchaus zu Interessenskonflikten zwischen Abteilungen und Betroffenen führen. Fühlen sich diese übergangen oder zu wenig berücksichtigt, kann daraus rasch Widerstand entstehen, welcher den Projekterfolg gefährdet. Als Mediator muss der CCO auch auf solche Situationen eingehen können. Im Idealfall holt er alle Beteiligten schon im Vorfeld ins Boot, sorgt für Transparenz, erklärt den Hintergrund und die Vorteile der Cloud und nimmt Vorschläge entgegen. Sollte ein Konflikt dennoch eskalieren, muss der CCO auf Unterstützung des Managements zählen können oder über ausreichende Kompetenzen verfügen, um selbst Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen. 
 
6. Kommunikator ohne Berührungsängste 
Zu den wichtigsten Fähigkeiten eines Chief Cloud Officer gehört die Fähigkeit zu kommunizieren. Nicht nur bei Konflikten, sondern auch, um den Projektfortschritt und die Vorteile der Cloud aufzuzeigen. Überzeugungskraft, hieb- und stichfeste ArgumenteBegeisterungsfähigkeit und eine verständliche Ausdrucksweise sind dabei das A und O. Anstatt sich durch Fachjargon unbeliebt zu machen, muss der CCO auf seine Adressaten eingehen können, egal in welcher Funktion oder auf welcher Führungsebene. 
 
7. Motivator mit kreativem Esprit 
Schlussendlich ist der CCO auch ein Motivator, welcher die kreativen Fähigkeiten der Mitarbeitenden für die Digitalisierung des Unternehmens wecken kann. Die Förderung des digitalen Denkens und insbesondere der digitalen Kreativität ermöglicht es, dass das Expertenwissen der Fachabteilungen als Impulse in die Cloud-Strategie einfließt und damit zum Innovationstreiber wird. Das übergeordnete Ziel eines guten Cloud Chief Officer lauten daher: Anwender zu kreativen Gestalter der Digitalisierung zu machen.  

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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