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7 Gründe, warum sich digitale Geschäftsmodelle lohnen

von David Lauchenauer am 18.02.2020

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, welche Vorteile Ihnen die Digitalisierung bringt? Also nicht einfach nur die Nutzung neuer Technologien, sondern einen echten Mehrwert für Ihr GeschäftsmodellDie meisten Unternehmen sind nach klassischen Strukturen organisiert und gliedern ihre Arbeitsprozesse noch nach herkömmlichen Denkmustern. Alten Wein in digitale Schläuche zu gießen, ist zwar möglich, aber wenig sinnvoll. Wer das digitale Potenzial wirklich nutzen will, sollte sich Gedanken über neue Geschäftsmodelle machen. Dafür spricht einiges, wie der folgende Beitrag zeigt. 
 
  1. 1. Kürzere Time-to-Market 

In der heutigen Zeit spielt es eine entscheidende Rolle, wie schnell ein Produkt oder eine Dienstleistung erfolgreich zur Marktreife gebracht werden kann. Als Digitaler Zwilling wird die digitale Form eines realen Objekts bzw. eines Service bezeichnet. Die entsprechenden Daten lassen sich modellhaft verwenden, um die Eigenschaften und das künftige Verhalten im Zusammenspiel mit dem Umfeld auszuprobieren. Gleichzeitig können damit auch ergänzende Produkte oder Dienste entwickelt werden. Digitales Prototyping verkürzt die Time-to-Market und reduziert die Kosten für das Engineering. 
 
  1. 2. Agiles Reagieren auf Veränderungen 

Der technologische Fortschritt hat sich mit der Digitalisierung enorm beschleunigt. Damit verbunden sind direkte Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Angebote, aber auch verändertes Konsumverhalten führen dazu, dass Unternehmen ihr Angebot laufend neuen Gegebenheiten anpassen müssen. Statische Strukturen erschweren es, die Nachfrage adäquat zu befriedigen oder geeignete Fachkräfte zu finden. Der Einsatz digitaler Werkzeuge bis hin zum digitalen Champion ist allein aus strategischer Sicht unverzichtbar. Nur so lässt sich mit dem Tempo des digitalen Wandels und seiner Folgen erfolgreich Schritt halten. 
 
  1. 3. Mit Daten zu neuem Business 

Die Analyse von Daten zur Erkenntnisgewinnung dient nicht nur der Unternehmensführung, sondern auch der Business-WeiterentwicklungDie Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen, Maschinen und Geräten liefert in Form von Daten die entsprechenden Informationen für mehr Effizienz und Effektivität. Nebst dem Blick in den „Rückspiegel“, d.h. die Interpretation von Vergangenheitsdaten, wird die Zukunftsperspektive immer wichtiger. Fragen zur Trendentwicklung, das Aufspüren von verborgenem Potenzial, das faktenbasierte Überprüfen von Geschäftsideen und vieles mehr machen die Datenanalyse zu einem der wertvollsten Bereiche der Digitalisierung. 
 
  1. 4. Skalierbarkeit trotz weniger Aufwand 

Die Gründung bzw. der Ausbau eines Unternehmens gingen bisher oft einher mit beträchtlichen Investitionen in die Infrastruktur. Vom geeigneten Standort über die benötigte Bürofläche bis hin zu Parkplätzen brauchte es bislang einiges an Aufwand, um überhaupt operativ zu sein. Je digitaler hingegen ein Unternehmen aufgestellt ist, desto geringer wird der Infrastrukturanteil. Hinzukommt, dass sich Wachstum schneller, einfacher und vor allem günstiger realisieren lässt. Die Skalierbarkeit digitaler Geschäftsmodelle stellt künftig einen wichtigen Wettbewerbsfaktor dar. 
 
  1. 5. Auf- und Ausbau von Service-Angeboten 
Der Dienstleistungsbereich gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nicht nur im klassischen Segment, sondern auch in der Fertigungsindustrie und im HandelServices erhöhen die Wertschöpfung und steigern die Kundenbindung. Dadurch wiederum steigt die Wettbewerbsfähigkeit und verringert sich die Absprungrate bestehender Kunden. Digitalisierte Dienstleistungen erlauben es, diese möglichst effizient und mit einem hohen Nutzwert anbieten zu können. Auf der anderen Seite vereinfacht es den Kunden, die entsprechenden Services in Anspruch zu nehmen (z.B. Apps, Online-Portale). 
 
  1. 6. Effizienz dank Prozessautomatisierung 

Die Effizienz und Effektivität digitaler Geschäftsmodelle beruht im Wesentlichen auf den Möglichkeiten der ProzessautomatisierungWiederkehrende Arbeitsabläufe lassen sich standardisieren und automatisieren. So kann zum Beispiel das Marketing Anfragen per E-Mail direkt durch das System an die richtigen Sachbearbeiter weiterleiten lassen. Immer mehr Anwendungen sensorgesteuerter Automatisierungsprozesse finden sich auch im Servicebereich, wo Geräte selbständig Statusberichte oder Fehlerwarnungen absetzen können. 
 
  1. 7. Vernetzte Systeme und Menschen 

Ein weiterer Pluspunkt digitaler Geschäftsmodelle ist die Offenheit, sich mit anderen Systemen und Menschen über Unternehmensgrenzen hinweg zu vernetzenDadurch entstehen neue Chancen, welche außerhalb der Möglichkeiten eines einzelnen Betriebes liegen würden. Die Vernetzung bietet aber auch hinsichtlich Zusammenarbeit von internen und externen Ressourcen innovative Ansätze wie etwa New Work, Homeoffice oder mobiles ArbeitenDer digitale Reifegrad eines Arbeitgebers stellt gerade bei der Suche nach Fachkräften einen wesentlichen Pluspunkt dar.  

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

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Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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