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5 Praxistipps für eine erfolgreiche Cloud-Nutzung

von David Lauchenauer am 08.02.2019

Die Cloud begeistert immer mehr Unternehmen in Deutschland. Kostenvorteile, Mobilität, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit sind nur einige der zahlreichen Vorteile. Wer sich allerdings blindlings in die Wolke begibt, läuft Gefahr sich im Nebel der unzähligen Möglichkeiten zu verirren. Damit dies nicht passiert, hier einige Praxistipps für eine erfolgreiche Cloud-Nutzung.
 

Die Cloud ist keine Eintagsfliege 

Bereits heute sind cloudbasierte Anwendungen aus unserem privaten und geschäftlichen Umfeld nicht mehr wegzudenken. Was vor wenigen Jahren begann, hat sich zu einer Grundlagentechnologie für Infrastruktur, Anwendungen und Services entwickelt. Sie ist Voraussetzung für moderne Fertigungskonzepte (z.B. Industrie 4.0) und Vernetzungsmodelle (z.B. Internet der Dinge). Die Cloud ist keine Eintagsfliege. Es lohnt sich daher, sich mit den Möglichkeiten und der Weiterentwicklung dieser spannenden Kreativdisziplin zu befassen. Moment, Kreativdisziplin? Ja, die Cloud ist weit mehr als Technologie. Hier geht es um die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und zukunftsorientierter Arbeitsformen. Die Wirtschaft und Gesellschaft erfinden sich im Rahmen der Digitalisierung gerade neu. Dank der Cloud als „enabling technology“ können Sie diese Entwicklung aktiv mitgestalten.
 

Angebote strategisch auswählen

Die Qual der Wahl ist angesichts der zahlreichen Cloud-Angebote groß. Mal hier, mal da ein Tool zu „aktivieren“, ist einfach und führt dazu, dass sich ein Wust an wenig genutzten Anwendungen ansammelt. Es empfiehlt sich daher, die Möglichkeiten der Cloud strategisch auszuwählen. Maßgebend sind die effektiven Anforderungen in funktionaler, organisatorisch und wirtschaftlicher Hinsicht. Nicht, was möglich, sondern was sinnvoll ist, gehört in die Auswahl. Ohne die Berücksichtigung übergeordneter Vorgaben – zum Beispiel der Unternehmensstrategie oder des Geschäftsmodells – macht das wahllose Einführen von Cloud-Anwendungen kaum Sinn. Dabei sollte der Blick auch in Richtung Zukunft gehen. Wohin will sich das Unternehmen entwickeln? Welche Voraussetzungen sind damit verbunden? Welche Anwendungen bieten das meiste Potenzial für die Zukunft?
 

Risiken prüfen und vermeiden

Dass Daten plötzlich nicht mehr im eigenen Serverraum gespeichert werden, war und ist für manches Unternehmen anfangs ungewohnt. Solche Bedenken sind zwar verständlich, aber angesichts der enormen Sicherheitsvorkehrungen bei zertifizierten Cloud-Providern und Rechenzentren unnötig. Diese übertreffen die eigenen Möglichkeiten eines mittelständischen Unternehmens bei weitem. Dabei geht es nicht nur um den geschützten Zugriff auf Unternehmensdaten, sondern auch um die Abwehr von Cyber-Angriffen, um den abgesicherten Zugang zum Gelände bzw. Serverraum, um den Schutz gegen Feuer, Wasser, Hitze und vieles mehr. Solche Risiken zu vermeiden, muss im ureigenen Interesse jedes Unternehmens sein. Mindestens ebenso wichtig ist die Einhaltung von Compliance- und Governance-Richtlinien. Wir alle wissen, wie sensibel der Umgang mit Daten ist – eine transparente Sicherheitsstrategie ist unumgänglich.
 

Digitale Denke entwickeln

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Unternehmenskultur werden oft unterschätzt. Für viele Arbeitnehmer gehen die technologischen Veränderungen einher mit Verunsicherung und Zukunftsangst. Was wird aus meinem Arbeitsplatz? Muss ich mir jetzt noch eine neue Software aneignen? Dass sich der Wandel nicht aufhalten lässt, ist klar. Die Frage ist, wie man damit umgeht. Transparente Informationen und individuelle Hilfestellungen sind für die Akzeptanz von neuen Lösungen, etwa von Cloud-Anwendungen, sehr wichtig. Was bedeutet aber eine solche digitale Denke? Schlussendlich geht es dabei um die gezielte Nutzung von Anwendungen und technologischen Mitteln. Man muss heute nicht mehr zwingend jeden Tag im Stau stehen, um ins Büro zu fahren. Genau so wenig müssen Außendienstmitarbeiter Akten mit sich rumschleppen auf dem Weg zum Kunden. Arbeitsabläufe, Tätigkeiten und Verhaltensmuster lassen sich verändern. Die Cloud leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.
 

Projekte professionell angehen

Was immer Sie in der Cloud anpacken, machen Sie es richtig! IT-Projekte bleiben auch in der Cloud eine anspruchsvolle Führungsaufgabe. Häufig sind damit tiefgreifende Struktur- und Prozessveränderungen verbunden. Strategisch und organisatorisch darf der Aufwand und die damit verbundenen Auswirkungen nicht unterschätzt werden. Oft genügen zwar wenige Mausklicks, um z.B. ein Cloud-ERP in Betrieb zu nehmen, doch damit ist es nicht getan. Die Einführung eines neuen Systems will sorgfältig geplant und überwacht werden. Nur so lassen sich die Ziele wunschgemäß erreichen. Wer seinen Vorhaben in der Cloud die nötige Professionalität zukommen lässt, profitiert von nachhaltigen Vorteilen für sein Unternehmen.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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