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10 Tipps zum Schutz mobiler Endgeräte

von David Lauchenauer am 20.12.2019

Die Beliebtheit von mobilen Endgeräten hält unvermindert an. Smartphones und Tablets sind aus unserem beruflichen und privaten Alltag nicht mehr wegzudenken. Die integrierten Anwendungen ermöglichen uns Planung, Kommunikation, Arbeit, Unterhaltung und vieles mehr. Für viele Menschen geht ohne die digitalen Begleiter gar nichts mehr. Der folgende Beitrag zeigt, wie Sie für Sicherheit und Schutz mobiler Geräte sorgen können. 
 
Computer im Taschenformat 
Oft wird der Schutz mobiler Geräte aufgrund ihres handlichen Formats vernachlässigt. Hinzukommt, dass die häufige Nutzung das Gerät zur „Selbstverständlichkeit“ macht. Diese Einstellung ist fatal, denn mobile Endgeräte sind nicht nur leistungsfähige Computer im Taschenformat, sondern oft auch Träger von sensiblen, privaten und geschäftlichen Informationen. Außerdem kostet ein modernes Smartphone inzwischen mindestens gleich viel wie ein Notebook, welchem man in der Regel deutlich mehr Beachtung schenkt. Denken Sie also stets daran: Mobile Endgeräte sind wertvoll, teuer und wichtig – und nicht nur ein „Ist ja egal“-Gadget. Deshalb verdienen Sie besonderen Schutz. 
 
So schützen Sie Ihr mobiles Gerät 
Der einzig wirksame, hundertprozentige Schutz eines mobilen Gerätes wäre es, ganz darauf zu verzichten. Wer das nicht möchte, sollte sich für den „Fall der Fälle“ wenigstens gut vorbereiten. Natürlich kann man sich nicht gegen alle möglichen Szenarien wappnen, doch mit den folgenden Tipps ist man schon sehr sicher unterwegs 
 
1. Bewusster Umgang mit mobilen Geräten: Denken Sie an die Folgen eines Verlustes, daher lieber einmal mehr kontrollieren, ob Sie Ihr Gerät auch wirklich dabei haben. Am besten bewahren Sie es immer am gleichen Ort auf. 
 
2. Bei Verlust sofort reagieren: Überlegen Sie sich schon im Voraus, welche Anwendungen gesperrt oder welche Konten deaktiviert werden müssen. Notieren Sie sich Notfallnummern/-kontakte und machen Sie sich eine Liste mit den installierten Anwendungen. 
 
3. Geben Sie das Gerät nie aus der Hand: Auch wenn jemand noch so höflich fragt, ob das Gerät mal kurz eben benutzt werden darf. Die Antwort lautet in jedem Fall: Leider nein. Mobile Geräte sind persönliche Gegenstände. 
 
4. Regelmäßige Updates der Anwendungen: Softwarehersteller sind bemüht, Sicherheitslücken zu schließen und bieten Aktualisierungen ihrer Lösungen an. Nutzen Sie diese, sobald verfügbar, und deinstallieren Sie nicht mehr benötigte oder nicht mehr unterstütze Apps. 
 
5. Möglichst wenig Daten auf mobilen Geräten: Dank der Anbindung von Cloud-Speichern können Sie Ihre Daten an einem geschützten Ort außerhalb des Gerätes aufbewahren. Gleiches gilt natürlich auch für die Nutzung von Cloud-Lösungen. Ihr Browser auf dem mobilen Gerät reicht beispielsweise, um ein Cloud-ERP für Business-Anwendungen zu nutzen. 
 
6. Nicht auf Falschmeldungen hereinfallen: Bleiben Sie kritisch, wenn Sie per Mail, SMS oder Anruf aufgefordert werden, vertrauliche Daten wie Passwörter, Berechtigungen, Kontonummern usw. bekanntzugeben.  
 
7. Passwort-Policy einhalten: Verwenden Sie starke, unterschiedliche Passwörter und wechseln Sie diese regelmäßig. Es gibt spezielle Tools, sogenannte Passwort-Manager, welche Ihnen helfen, komplexe Passwörter zu generieren und sicher zu verwalten.
 
8. Zuverlässige Antiviren-Programme sind ein Muss: Wie jeder Computer brauchen auch mobile Endgeräte ein zuverlässiges, laufend aktualisiertes Antiviren-Programm. Basis-Versionen sind kostenlos erhältlich. Wer ein paar Euro investiert, erhält mehr Komfort und Möglichkeiten. 
 
9. Wöchentliche Reinigung einplanen: Im Laufe der Zeit sammeln sich immer mehr Daten, Apps und Nachrichten an. Nutzen Sie mindestens einmal pro Woche ein Cleaning-Programm. In manchen mobilen Betriebssystemen sind inzwischen Performance-Werkzeuge integriert, welche das Gerät von Schrott-Daten befreien und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit steigern. 
 
10. Halten Sie sich fern von dubiosen Seiten: Eine Binsenweisheit, welcher leider immer noch die größte Gefahr beinhaltet. Dahinter lauern oft Gefahren, welche mobile Geräte als Einfallstor für Schadsoftware nutzen.  
 
Last but not least, noch ein kleiner Zusatztipp: Zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber immer noch beachtenswert ist das Dokument „Mobile Endgeräte und mobile Applikationen: Sicherheitsgefährdungen und Schutzmaßnahmen“ des deutschen Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, welches 2006 erschienen ist. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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