myfactory Logo

Warum Startups von der Cloud profitieren

Warum Startups von der Cloud profitieren

 

Ist die Rede von Startups, stellt man sich unmittelbar loftartige Räumlichkeiten mit modernen Arbeitsinseln, coolen Chillout-Ecken, verglasten Meeting-Räumen und einem Kickertisch für die Pausen vor. Startups gehen neue, moderne Wege. Das betrifft in der Regel sowohl die Büroarchitektur als auch die Arbeitsweisen. Alles soll so schlank und flexibel wie möglich gehalten werden. Warum daher die Cloud die perfekte Infrastruktur für Startups bildet, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

 

Innovative Software für moderne Arbeitsplätze

Ein fester Arbeitsplatz für jeden Mitarbeiter ist bei Startups selten zu finden. Hier werden moderne Arbeitsformen praktiziert. Wer nicht im Home Office sitzt, sucht sich morgens einen freien Platz, an dem er sein Notebook aufstellt. Kommuniziert wird intern über Messaging-Apps, extern via Smartphone. Wie im privaten Bereich sind Mobilgeräte zu vollwertigen Arbeitsgeräten geworden, die maximale Flexibilität und Mobilität versprechen. Voraussetzung dafür ist, dass der Zugriff auf sämtliche Unternehmensdaten von überall und jederzeit gewährleistet ist. Und genau das garantiert Cloud-Computing. Mit sämtlichen Informationen zu Produkten, Kunden und Aufträgen bildet etwa ein mobiles ERP-/CRM-System die zentrale Datenbasis, über die sich neue Arbeitsformen und Geschäftsmodelle erfolgreich realisieren lassen.

Uneingeschränkter Informationsfluss

Mitarbeiter im Innendienst profitieren von der Cloud genauso wie Außendienstkollegen. Wie zuvor beschrieben, lassen sich die in der Wolke gespeicherten Informationen von überall abrufen: auf Geschäftsreisen im Hotel, im Meeting oder beim Kundentermin vor Ort. Zugleich können Mitarbeiter Daten direkt beim Kunden eingeben, sodass etwa eine Anfrage beim Kundendienst oder eine Ersatzteillieferung umgehend ausgelöst wird. Eine solche Zeitersparnis fördert sowohl die Kundenzufriedenheit als auch die Effizienz innerbetrieblicher Prozesse.

Agiles Arbeiten

Die Begriffe „Startup“ und „Agiles Arbeiten“ sind beinahe so eng miteinander verbunden wie „Spaghetti“ und „Tomatensoße“ oder „Happy“ und „End“. Für Unternehmensgründer ist es im Digitalzeitalter wichtig, schnell auf Veränderungen und technologische Fortschritte reagieren zu können. Zugleich sollen Mitarbeiter unbürokratisch und eigenverantwortlich handeln. Abläufe werden leichtgängig gestaltet. All dies bezeichnet man als agil. Und Anwendungen aus der Cloud unterstützen genau diese Anforderungen. So erhält beispielweise jeder Nutzer die jeweiligen Berechtigungen, womit er stets Zugriff auf alle für ihn relevanten Informationen hat. Langwierige Abstimmungen oder Freigaben von Vorgesetzten müssen nicht mehr einen Projektfortschritt verlangsamen. Ebenso entfällt das manuelle Weiterleiten von Dokumenten, da sämtliche Daten an einem zentralen Ort  – nämlich der Cloud – liegen und zugänglich sind.

Flexibel auf neue Anforderungen reagieren

Startups können noch nicht auf jahrelange Erfahrungen zurückgreifen. Alle Prozesse werden neu aufgesetzt, einige werden beibehalten, andere wieder verworfen. Neue Mitarbeiter werden eingestellt, Externe hinzugezogen. Irgendwann gibt es den ersten Kunden, mit der Zeit folgen weitere. In dieser spannenden Zeit der Unternehmensentwicklung ist es entscheidend, flexibel auf Veränderungen und neue Anforderungen reagieren zu können. Die Flexibilität von Cloud-Services zeigt sich unter anderem darin, dass die Applikationen vollkommen ohne Installation auskommen. Ein Browser auf dem Notebook, Smartphone oder Tablet reicht. So können Anwendungen auch jederzeit unkompliziert neuen Mitarbeitern – internen wie externen – , an weiteren Firmenstandorten oder Messeständen zugänglich gemacht werden.

Skalierbar je nach Bedarf

Wie schnell ein Startup wächst, ist nicht vorhersehbar. Bei dem einen geht’s schneller, bei dem anderen ist mehr Vorlauf nötig. Da ist es hilfreich, wenn die Software je nach Bedarf mitwachsen kann. So sind womöglich Finanzbuchhaltung und Warenwirtschaft von Beginn an essenziell, wohingegen der Web-Shop erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen soll. Ein modular aufgebautes ERP aus der Cloud bietet hier den großen Vorteil, dass sich der Funktionsumfang jederzeit ausbauen (und auch wieder reduzieren) lässt. Erweiterungen wie webbasierte Kassenlösungen oder Service-Apps sind darüber hinaus perfekte Partner, um bei Bedarf Online- und Offline-Welt miteinander zu verknüpfen.

Reduzierung von Kosten und Aufwand

Durch die Nutzung von Software aus der Cloud reduziert sich der Aufwand für die IT-Abteilung eines Startups enorm. Und somit auch die Kosten. Denn die Verantwortung für Wartung, Troubleshooting und Upgrades liegen ganz allein beim Anbieter. Dort sorgen Experten permanent für einen reibungslosen Betrieb und eine dauerhafte Bereitstellung der Anwendungen. Darüber hinaus kommt dem Thema Sicherheit die größtmögliche Bedeutung zu. Moderne Rechenzentren betreiben einen Aufwand, mit dem Startups in der Regel nicht mithalten können.  

Fazit

Früher mussten Unternehmensgründer tief in die Tasche greifen, um sich ihre eigene IT-Landschaft aufzubauen. Heute können Startups die Leistungen bequem aus der Cloud beziehen und dabei viel sparen. Mit ihren mobilen Eigenschaften, dem durchgängigen Datenfluss und den dynamischen Skalierungsoptionen bedienen Cloud-Services alle Anforderungen innovativer Startups.