myfactory Logo

Sichere Tipps für digitale Sicherheit in Unternehmen

Sichere Tipps für digitale Sicherheit in Unternehmen

 

Mit der zunehmenden Digitalisierung von Unternehmen und Prozessen gewinnt auch das Thema Sicherheit an Bedeutung. Bedrohungen gibt es einige. Mit einer guten Vorbereitung und geeigneten Maßnahmen, kann man das Gefahrenpotenzial jedoch reduzieren. Nicht zu vergessen sind geeignete Vorkehrungen, um im Fall der Fälle gegen allfällige Folgen gewappnet zu sein. Die folgenden Tipps sind ein erster Schritt, um die digitale Sicherheit im Unternehmen zu erhöhen. 

 

Daten regelmäßig sichern 

 

Ein fortlaufendes Backup von Daten und Systemen sollte inzwischen in jedem Betrieb eine Selbstverständlichkeit sein. Drei Punkte sind dabei besonders wichtig:  

 

  • Sichern Sie die Daten regelmäßig auf verschiedenen Sicherungsmedien 

 

  • Kontrollieren Sie, ob sich die Datensicherung auch wieder zurückspielen lässt 

 

  • Bewahren Sie die Sicherungskopien außerhalb des Systems bzw. des Systemstandorts auf 

 

Virenschutz aktuell halten 

 

Im Verhältnis zu den Kosten für ein Desaster Recovery ist die Investition in eine professionelle, umfassende Antiviren-Lösung gering. Moderne Antivirenprogramm bieten zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, um Daten und Systeme zuverlässig zu schützen. Machen Sie sich mit den Optionen vertraut und sorgen Sie dafür, dass die Lösung stets auf dem neuestens Stand ist.  

 

Benutzer auf Gefahren hinweisen 

 

Die größte Gefahr für Ihre Daten geht von den Anwendern aus. Nicht selten schleusen sie - in der Regel unbewusst - digitale Schädlinge in das System ein. Das können Mailanhänge sein, ein USB-Stick, den man gefunden hat oder vermeintlich offizielle Dokumente. Es lohnt sich, die Mitarbeitenden auf die Gefahren hinzuweisen. Und auch auf die Konsequenzen. 

 

Zugriffsrechte klar regeln 

 

Sowohl physisch als auch systemtechnisch sollten die Zugriffsrechte klar geregelt werden. Vom Zutritt zum Firmengelände über das Betreten von sensiblen Bereichen (Serverraum, Büros usw.) bis hin zur Nutzung von Systemkomponenten oder Peripheriegeräten (Drucker, USB-Anschlüsse usw.) kann ein Sicherheitskonzept das Eindringen unwillkommener Besucher verhindern. Gleiches gilt auch auf Systemebene. Wer welche Daten sehen oder verwalten soll, muss klar geregelt werden. 

 

Notfallplan bereithalten 

 

Eine effiziente Krisenbewältigung beginnt lange bevor eine Notsituation eintritt. Es gibt verschiedene Szenarien, welche eintreten und Ihre Systeme lahmlegen können. Hochwasser, Brand, Kurzschluss, Sabotage, Datenklau, Malware oder technische Defekte sind nur ein Teil davon. Besser man macht sich vorher mal Gedanken, wie man darauf reagiert. Ein Notfallplan hilft, Zeit zu gewinnen und Ruhe zu bewahren. 

 

Übersicht behalten 

 

In vielen Unternehmen gibt es so etwas wie ein organisches IT-Wachstum. Über die Jahre werden zusätzliche Tools beschafft und Systeme erweitert. Mit der Zeit geht die Übersicht über die verschiedenen Lösungen verloren. Das kann dazu führen, dass Software veraltet und aufgrund fehlender Updates gefährliche Sicherheitslücken entstehen. Transparenz in Sachen IT ist eine wichtige Voraussetzung für das Aufrechterhalten der Sicherheit. 

 

Systeme aktuell halten 

 

An dieser Stelle soll nochmals explizit auf die Wichtigkeit von Softwareupdates hingewiesen werden. Oft werden diese als reine Geldmache der Hersteller herabgestuft. Das Gegenteil ist der Fall. Mit regelmäßigen Updates reagieren Systemanbieter auf neue Bedrohungen und bieten nebst neuen Funktionen einen umfassenden Schutz für eine sichere Nutzung der Software. 

 

DSGVO-Bestimmungen einhalten 

 

Ein anderer Aspekt der Sicherheit hat gesetzliche Hintergründe. Wer rechtlich auf der sicheren Seite sein will, ist gut beraten, die DSGVO-Bestimmungen, ohne Wenn und Aber einzuhalten. Um dies zu erfüllen, gilt es sowohl funktionale als auch technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, wie zum Beispiel das „Recht auf Vergessen“, das Anonymisieren von Daten, der Schutz personenbezogener Daten, die Kontrolle der Datenweitergabe und -vernichtung usw.  

 

Es geht auch einfacher… 

 

Zugegeben, die Sicherheitsanforderungen bei der Nutzung digitaler Systeme sind hoch. Zum Glück geht es auch einfacher, ohne Eingeständnisse in Sachen Funktionsumfang oder Performance machen zu müssen. Die Cloud bietet zahlreiche Möglichkeiten, betriebliche IT-Anforderungen mit professionellen, zertifizierten und sicheren Anwendungen abzudecken. Dabei lässt sich nicht nur die Datenhaltung kontrollieren, sondern auch die Verarbeitung der Daten. Wer zum Beispiel auf ein Cloud-ERP setzt, entledigt sich vieler sicherheitsrelevanter Aufgaben und kann sich optimal gegen Cyber-Bedrohungen schützen.