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Nonstop von ERP zu E-Commerce – so geht‘s

von David Lauchenauer am 10.12.2020

Vorsicht, diese zwei Fakten haben es in sich: Erstens, ein ERP ist mehr als eine elektrische Schreibmaschine. Und zweitens, E-Commerce ist mehr als nur ein Verkaufskanal. Wer beides kombiniert, erhält ein digitales Kraftpaket für Business ohne Grenzen. Interessiert? Dann lesen Sie weiter und lassen sich jetzt von der Synergie zwischen ERP und E-Commerce inspirieren. Am Ende erwartet Sie eine „So geht’s“ - Anleitung für Ihr Unternehmen. 
 

Integriertes Denken als Erfolgsfaktor (und Voraussetzung) 

Das Entscheidende liegt im Wandel des Denkens  diese Erkenntnis öffnet ist der Schlüssel, um die Türen zu einer erfolgreichen Digitalisierung zu öffnenLösen Sie sich deshalb von einer modulartigen IT-Denke und schaffen Sie stattdessen Raum für eine durchgängige Sichtweise von IT-AnwendungenERP hier, Webshop da? Falsch! Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile; es lohnt sich, beide „Welten“ zu verschmelzen und die daraus entstehenden Synergien zu nutzen. Der Grund liegt auf der Hand: Beide Systeme teilen sich Daten und ProzesseJede Abgrenzung führt automatisch zu Mehraufwand, Redundanz, Fehleranfälligkeit und Qualitätsverlust. Mit dem integrierten Denken ist es allerdings nicht getan. Ohne integriertes ERP-/Webshop-Systeme geht es nicht. 
 

Gemeinsam genutzte Daten als Energiequelle 

Unternehmer investieren viel Energie in ihre Geschäftsmodelle, Mitarbeitenden und Firmenorganisation. Umgekehrt wird viel Power im digitalen Bereich verschwendet. Die Vielzahl an unterschiedlichen Apps und Tools lassen Datenquellen bereits innerhalb der IT-Landschaft versickern, während das Business nach neuen, integrierten Lösungen dürstet, welche die Prozesse vereinfachen. Gleiches gilt vielerorts auch für das Zusammenspiel von ERP-System und WebshopWarum nicht beide Anwendungsbereiche – besser gesagt, Geschäftsbereiche  zusammenführen? Dadurch lassen sich Daten gemeinsam nutzen und Prozesse durchgängig gestalten bzw. vereinfachen.  
 

ERP-Systeme als Datengeneratoren – auch online 

Von der Auftragsbearbeitung über die Ressourcenplanung bis zum Finanzwesen liefert ERP-Software sämtliche notwendigen Informationen für einen reibungslosen GeschäftsflussWas immer es an Artikel- und Kundendaten, an Auftragsinformationen, Warenbeständen, Bestellungen und Kapazitätsauslastung braucht – das ERP steht bereit. Auch dann, wenn es um den Online-Kanal geht. Die dort benötigten Daten unterscheiden sich nämlich keineswegs vom Offline-Bedarf. Mehr noch: Jedes System bzw. jeder Bereich ist auf einheitliche Parameter (Währungen, Ländercodes, Warengruppen, Mengeneinheiten usw.) angewiesen. Ganz zu schweigen vom Layout von Lieferscheinen, Rechnungen usw. Warum also das Rad zweimal erfinden? 
 

Berücksichtigung von Anforderungen im Online-Handel 

Zugegeben, nicht jedes ERP-System kann auch E-Commerce. Häufig hapert es schon beim Webdesign. Online-Kunden sind nicht nur funktional, sondern auch visuell sehr anspruchsvoll. Tatsache ist, dass die Anzahl vollintegrierter ERP-/E-Commerce-Systeme, welche auch hohen Design-Anforderungen genügen, derzeit (noch) überschaubar ist. Das Thema E-Commerce ist vielschichtig und reicht vom einfachen Webshop über individuelle Kundenportale bis hin zur Online-Integration aller Geschäftspartner. Schon bei der Auswahl eines passenden Systems sollten Anforderungen im E-Commerce unbedingt berücksichtigt werden.  
 

So geht‘s – nonstop vom ERP zum E-Commerce 

Das ERP-System ist der digitale Motor im Unternehmen. Als zentrale Datenbasis beliefert es die internen Fachbereiche wie Vertrieb, Marketing, Beschaffung, Logistik, Produktion, Finanzen usw. sowie umliegende Drittsysteme und Partner mit digitalen Informationen und unterstützt die jeweiligen Geschäftsprozesse. Im Bereich E-Commerce – Webshop, Kundenportale, elektronischer Datenaustausch (Kunden, Partner, Ämter usw.) – müssen die Daten im entsprechenden Format zur Verfügung stehen. Gleichzeitig gilt es funktionale Anforderungen sowie gestalterische Wünsche (v.a. Webshop) zu berücksichtigen. Für die Umsetzung einer integrierten Lösung ist ein passendes ERP-System mit entsprechenden 
 und Funktionen erforderlich. Dabei empfiehlt sich folgendes Vorgehen: 
 
1. Bedarfsanalyse (inkl. Dokumentation der Prozesse, Datenbestände, Ziele, aktuelle Rahmenbedingungen, künftige Strategie)
2. Überprüfung der Ist-Situation hinsichtlich Optimierungspotenzial (ggf. Unterstützung durch externe Organisationsberatung) und Definition der Soll-Prozesse/-Organisation, ggf. Anpassung der Unternehmens-/Marketing-/Verkaufsstrategie 
3. Formulierung eines Lastenheftes für die Evaluation geeigneter Lösungsanbieter und Durchführung eines Auswahlverfahrens 
4. Machbarkeitsprüfung anhand konkreter Teilprozesse und Szenarien, Referenzstudien, Erarbeitung eines Vorgehensmodells und Lösungskonzepts unter Einbezug der internen Fachbereiche 
5. Auswertung von Angeboten, Entscheid für Lösung/Hersteller bzw. Systempartner 
6. Optimierung von Datenstrukturen (Produkte, Kunden, Systemparameter), Überarbeitung und Aktualisierung von Datenbeständen, Anpassung von Prozessen insbesondere im Online-Bereich 
7. Systemtests, Anwenderschulung, Dokumentation, Kundeninformationen, Go-live 
8. Laufende Systemverbesserungen, SEO, Harmonisierung der Vertriebskanäle 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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