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Entdecken Sie das digitale Potenzial in der Logistik

von David Lauchenauer am 23.04.2019

Welche Vorteile bieten digital unterstützte Logistikprozesse? Wie bewerkstelligt man den Umstieg? Und wo setzt man am besten an? Fragen, welche nicht nur Einsteiger, sondern auch Profis immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Erfahren Sie, wie Sie von der Idee bis zur Realisierung schrittweise zum Erfolg gelangen. 

 

Vernetzung und Automatisierung 

Die digitale Vernetzung von Lieferketten ist in Deutschland auf dem VormarschLaut einer Umfrage des Beratungsfirma BearingPoint ist die „Connected Supply Chain“ in mehr als 8 von 10 Unternehmen ein aktuelles Thema. Als Hauptgrund wird dabei die Kostensenkung genannt. In die gleiche Richtung geht das Bestreben, Logistikprozesse immer stärker zu automatisieren und untereinander zu vernetzen. Der Datenaustausch unter den Logistikpartnern wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Aufgrund der engen Verflechtung der Wertschöpfungsprozesse wirkt sich dieser Trend auf die gesamte Wirtschaft aus, vom stationären Handel über E-Commerce bis hin zu Zulieferern und Produktionsbetriebe. 

 

Vorteile einer zentralen Datenbasis 

Grundlage für Vernetzung und Automatisierung sind – wie könnte es anders sein – Daten aus allen Unternehmensbereichen, welche direkt oder indirekt mit den Logistikprozessen zu tun haben. Vertrieb, Beschaffung, Fertigung, Kundenservice, Finanzen, HR – kaum ein Bereich, welcher nicht dazu zählt. Um einen durchgängigen Informations- und Wertefluss zu gewährleisten, braucht es eine gemeinsame Datenbasis. Ein zentrales ERP-System schafft dabei ideale Voraussetzungen für integrierte Prozessabläufe. Aktuelle, unikale Daten stehen im ganzen Unternehmen zur Verarbeitung zur Verfügung. Umgekehrt werden neue oder ergänzende Informationen direkt ins System eingespeist. Das sind beispielsweise Lagerbestände, Termine, Verbrauchszahlen, Auftragsmengen usw. Der Einsatz einer zentralen Datenbasis (sprich ERP-Software) ist für die Digitalisierung von Logistikprozessen ein enormer Vorteil 

 

Wirtschaftlichkeit definiert Ziele 

In jedem Logistikbereich steckt Digitalisierungspotenzial. Bereits die Bedarfssteuerung lässt sich mit entsprechenden Beschaffungsprozessen koppeln und automatisieren. Dieses Potenzial zieht sich nahtlos durch die Lieferkette und Einlagerung bis zur Produktion, Auslagerung, Distribution und dem Retourenmanagement hindurch. Doch wo soll man angesichts dieser Fülle an Möglichkeiten anfangen zu digitalisieren? Nicht alles, was machbar ist, ergibt auch wirtschaftlichen einen Sinn. Daher die Faustregel: Die Wirtschaftlichkeit definiert schlussendlich die Digitalisierungsziele. Lohnt sich der Einsatz mobiler Kommissioniergeräte im Lager? Wenn ja, her damit. Braucht es eine automatisierte Steuerung von Rollbehältern? Vielleicht später. Ist ein Trackingsystem von Kundenpaketen im Online-Handel wichtig? Vermutlich schon. Klare Vorstellung vom Return-on-Investment sind eine wertvolle Entscheidungshilfe, müssen aber zuerst auch erarbeitet werden.  

 

Einsatz moderner Technologie 

Wie schon erwähnt, spielt das ERP-System bei der Digitalisierung von Logistikprozessen eine wortwörtlich zentrale Rolle. Die Cloud unterstützt die orts- und zeitunabhängige Datenbereitstellung. Eine Kombination von Cloud und ERP ist für inner- und außerbetriebliche Prozesse eine ideale Konstellation. In der Regel übernimmt die Cloud auch die Übertragung von Sensordaten von Maschinen und Anlagen. Cyberphysische Systeme wie FlurfördermittelBestückungsroboter oder Assistenzsysteme stehen im direkten Datenaustausch mit umliegenden Systemen oder den Mitarbeitenden. Daten sind denn auch die Grundlage für den Bereich Analytics, welcher zu den Kernthemen digitaler Logistik gehört. Die laufende Auswertung von aktuellen Daten unter Hinzunahme von Vergangenheitsdaten ermöglicht es, auch in komplexen Situationen die optimale Entscheidung zu treffen.  

 

Realistische Umsetzungskonzepte 

Mit dem Wunsch, eine effiziente und transparente Supply Chain zu schaffen, ist es noch nicht getanDie Digitalisierung von Logistikprozessen verlangt eine klare Strategie, welche nicht nur einzelne Aspekte berücksichtigt, sondern auch als langfristige Planungsgrundlage dient. Eine sorgfältige Analyse des logistischen Gesamtkontexts ist eine wesentliche Anforderung, bevor im Detail einzelne Projekte identifiziert werden. Die Evaluation und Auswahl passender Lösungen ist ein Kapitel für sich. Aufgrund der dynamischen Veränderungen des digitalen Umfelds in der Logistik, lohnt sich die Beratung durch ausgewiesene Experten oder zumindest durch erfahrene Systemanbieter. Bevor es in die konkrete Umsetzung geht, sollten alle involvierten Mitarbeitenden ins Boot geholt werden. Oftmals löst die Digitalisierung (nicht nur in der Logistik) einen Change-Prozess aus, welcher nicht immer auf Gegenliebe stößtBefürchtungen abzubauen und die Mitarbeitenden zu motivieren, hat nur auf den ersten Blick nichts mit Digitalisierung zu tun. 


Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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