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Ohne Umwege zum passenden Cloud-ERP-System

von David Lauchenauer am 23.11.2018

Wer sucht, der findet. Doch nicht immer entspricht das Gefundene den Wünschen und Anforderungen. Speziell die Suche nach einem optimalen ERP-System kann sich schwierig gestalten. Hier geht es nicht allein um Funktionen, sondern auch um die Gestaltung von Geschäftsmodellen, Organisationsstrukturen, Unternehmensprozessen, Ressourcen, Anbieterkompetenz und vieles mehr. Die Cloud hat vieles davon vereinfacht. Ein paar Tipps für den direkten Weg zum passenden ERP können dabei trotzdem nicht schaden.
 

Die Herausforderung: Ein System für alle 

Zu den Hauptgründen, warum sich Unternehmen für ein ERP-System entscheiden, ist die durchgängige Datenverbindung aller Abteilungen und Geschäftsbereiche. Die Vorteile liegen auf der Hand: schnellere Prozesse, höhere Qualität, besserer Service. Allerdings hat die ganze Sache einen ebenso offensichtlichen Haken. Das System muss für alle Anwender passen. Sprich, die Einzelinteressen der jeweiligen Fachbereiche muss mit dem Gesamtnutzen abgeglichen werden. Das gilt auch für ERP-Software aus der Cloud. Es empfiehlt sich daher, bei der Evaluation unbedingt auf die individuellen Anpassungsmöglichkeiten der Standardversion zu achten.
 

Cloud-Kultur in den Köpfen verankern  

Eingefleischte ERP-Anwender werden bei der Nutzung von Tablets und Smartphones anfangs erstaunt die Augen reiben. Kundendaten, Aufträge, Bestellungen, Lagerbestände, Produktionsauslastung – alles da, auch unterwegs. Neue Möglichkeiten bedeuten auch neue Chancen und neues Verhalten. Die Cloud macht Unternehmen mobil. Alle relevanten Informationen stehen immer und jederzeit zur Verfügung. Manager, Vertriebler, Außendienstler, Kundenbetreuer, Projektleiter usw. können effizienter agieren, sofern die Cloud-Kultur auch in ihren Köpfen verankert ist. Die Einführung eines Cloud-ERP ist der Schritt zu einem modernen, mobilen und digitalen Unternehmen.
 

Interne Voraussetzungen schaffen 

Um die Vorteile der Digitalisierung wirklich nutzen zu können, braucht es Vorkehrungen im Unternehmen selbst. Mobilität zum Beispiel ermöglicht es, dass Mitarbeiter ihre Arbeit zu Hause oder unterwegs erledigen können. Entsprechende Sicherheitsrichtlinien und organisatorische Regeln, aber auch der „Mut zur Freiheit“ (befürchten Sie Kontrollverlust?) gehören dazu. Mit großer Wahrscheinlichkeit ändern und vereinfachen sich Prozesse. Durchlaufzeiten verkürzen sich, was zu einer allgemeinen Tempozunahme im Betrieb führt. Damit alle am gleichen Strick ziehen, müssen die Befürchtungen bzw. Widerstände von Mitarbeiter ernstgenommen werden. Die Einführung eines Cloud-ERP ist für einige Nutzer mit einem veritablen Kulturwandel verbunden.
 

Klare Sicht trotz nebulösem Markt 

Die Cloud liegt im Trend. Kein Wunder wollen immer mehr Anbieter auf den boomenden Zug aufspringen. Dabei ist längst nicht alles Cloud, was schwebt. Deshalb: Finger weg von Mini-Anwendungen mit geringem Nutzen, technisch zusammengebastelten Lösungen oder unsicheren Infrastrukturangeboten. Die Wahl eines professionellen Cloud-ERP-Anbieters erfordert eine sorgfältige Prüfung von Software, Technologie, Konditionen, Kompetenz, Dienstleistungen und Verfügbarkeit. Datenschutz, Sicherheit und Performance der Anwendung sind weitere Kriterien, welche bei einem Cloud-ERP entscheidend sind. Führt man alle diese Faktoren ins Feld, trennen sich Spreu und Weizen rasch.
 

Einführung nicht unterschätzen 

Die Inbetriebnahme eines Cloud-ERP ist denkbar einfach. Die Software steht schon nach wenigen Mausklicks zur Verfügung. Keine Installation, keine teuren Server, keine komplexe Infrastruktur. Gerade diese Einfachheit verleitet viele Anwender zur Annahme, dass das System gleich auch die individuellen Einstellungen vornimmt. Die Einführung wird oft unterschätzt. Fakt ist, dass ein Cloud-ERP eine vollumfängliche, integrierte Unternehmenslösung ist. Der Aufwand, um diese an die Kundenbedürfnisse anzupassen, ist gleich groß wie bei On-Premise-Anwendungen. Analyse von Ist- und Soll-Prozessen, Systemparametrierung, Datenbereinigung und -übernahme, Benutzerschulung usw. sind auch in der Cloud nötig, um ein optimal auf die Anforderungen abgestimmtes System zu erhalten. Immer positiv denken: Eine solche Gelegenheit bietet sich selten, um wieder einmal das ganze Unternehmen mit seinen verstaubten Prozessen und Strukturen auf Vordermann zu bringen.
 

Mehr Strategie als Technologie 

Wer sich für die Einführung eines Cloud-ERP entscheidet, sollte sich gleichzeitig auch Gedanken zur Digitalisierung seines Unternehmens machen. Eine Strategie, wohin die Reise in die Zukunft gehen soll, ist noch wichtiger als die Wahl der heute verfügbaren Technologie. Die technischen Möglichkeiten ändern sich rasch. Ohne klaren Plan wird man zum Spielball digitaler Kräfte. Ein ERP-System aus der Cloud bildet eine stabile Basis und liefert trotzdem genügend Flexibilität, um künftige Veränderungen jederzeit zu unterstützen. Ideale Voraussetzungen also, um darauf die Digitalisierungsstrategie Ihres Unternehmens aufzubauen.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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