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10 Gründe, warum E-Commerce mehr ist als nur ein Webshop

von David Lauchenauer am 23.10.2018

Büromaterial, Flugtickets, Bücher, Kleider und vieles mehr lassen sich heute rund um die Uhr übers Internet bestellen. Die Lieferung erfolgt bequem an jeden gewünschten Ort, meist sogar ohne Versandkosten. Ist das Thema E-Commerce mit diesen zwei Sätzen abgehakt? Keinesfalls. Das Potenzial im Online-Handel ist riesig. Dieser Beitrag beleuchtet einige Ecken, welche oft zu wenig beachtet werden.
 

Koordinierte Kundengewinnung und -bindung

Ein differenziertes, digitalisiertes Kundenprofil ermöglicht, gezielte Angebote – abhängig von Verkaufsphase und Interessen – abzugeben. Interessenten und Kunden können dadurch genau dort abgeholt werden, wo sie sich angesprochen fühlen. Dabei spielt die Koordination von Maßnahmen für die personalisierte Kundenbindung eine wichtige Rolle. Konzepte erfolgreicher Player wie Zalando oder Amazon bieten eine Inspirationsquelle für eigene Ideen.
 

Nutzung von Marktplätzen und Plattformen

Die Bedeutung der Plattform-Ökonomie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gerade kleine Online-Anbieter profitieren als Trittbrettfahrer von den Vorteilen, welche solche Plattformen hinsichtlich Vermarktung und Technologie bieten. Um Klumpenrisiken zu vermeiden, empfiehlt es sich, auf verschiedenen Marktplätzen präsent zu sein und für eine direkte Anbindung (z.B. Schnittstelle) ans eigene ERP-System zu sorgen.
 

Zentrale Daten als Basis für effiziente Prozesse 

Die Schnittstellen-Thematik ist generell eine Herausforderung im E-Commerce. Moderne ERP-Systeme können als zentraler Daten-Hub hier die dringend benötigte Unterstützung bieten. Sämtliche vor- und nachgelagerten Prozesse können dank integrierter E-Commerce-Daten ohne Medienbruch direkt bedient werden, wobei insbesondere die Logistik davon profitiert. Dadurch lassen sich z.B. Auftragsinformationen vom Besteller über die Auftragsbearbeitung bis zum Logistikdienstleister durchgängig nutzen.
 

Über Unternehmensgrenzen hinausdenken

Die Einbindung von Lieferanten, Transportunternehmen, Vertriebspartnern, Marktplätzen usw. gehört in jedes E-Commerce-Konzept. Je tiefer die Integration der Supply-Chain, desto einfacher die Prozessabwicklung. Nur wer über die Unternehmensgrenzen hinausdenkt, kann das Potenzial im Online-Handel wirklich ausnutzen. Und eben, wer hier nur an seinen Webshop denkt, vergibt viele Chancen ungenutzt.
 

Überzeugen mit Service und Zusatzleistungen 

Der Wettbewerbsdruck im Online-Handel steigt ständig. Wer sich erfolgreich behaupten will, braucht gute Argumente in Form von außerordentlichen Services und Zusatzleistungen. Das kann beispielsweise ein Produktkonfigurator für individuelle Angebote sein, eine kostenlose Beratung oder ergänzende Dienstleistungen. Damit die Suppe nicht teurer wird als der Braten, braucht es effiziente Prozesse und eine transparente Kostenkontrolle.
 

Dynamische Angebotsanpassungen 

Die kundenorientierte Sortimentsgestaltung ist eine Daueraufgabe. Verkaufszahlen zeigen, welche Produkte Renner oder eher Ladenhüten sind. Auswertungen liefert das ERP-System, welches mittels Preiskalkulation gleichzeitig auch die Kostenstrukturen ausweist. Werden neue Produkte ins Sortiment aufgenommen, müssen diese möglichst einfach und rasch (z.B. über einen Massen- oder Katalogimport) zur Verfügung gestellt und beworben werden.
 

Kombination mit anderen Vertriebskanälen

Das Kaufverhalten von Kunden wird zunehmend komplexer und umfasst verschiedene Vertriebskanäle. Multi- oder Omnichannel-Konzepte berücksichtigen die Tatsache, dass die Kontakte zwischen Anbietern und Kunden in der Regel sowohl online als auch stationäre Kanäle umfassen. Die Annahme, dass E-Commerce lediglich etwas mit Webshops zu tun hat, greift zu kurz. Eine kombiniertes Vertriebskanalkonzept bedingt allerdings, dass alle Produkt-, Auftrags- und Kundendaten jederzeit in sämtlichen Bereichen (z.B. Webshop, Filialen, Außendienst) zur Verfügung stehen.
 

Mit Content zu einer besseren Positionierung 

Verbinden Sie die Produkte in Ihrem Webshop mit relevanten Inhalten wie etwa Beschreibungen, Bilder, Videos, Fachartikel, Anwendungsbeispiel usw. Damit bieten Sie den Kunden nicht nur Zusatzinformationen als Entscheidungshilfe, sondern verschaffen sich auch ein besseres Ranking in Suchmaschinen. Nicht zuletzt lässt sich regelmäßig erscheinender Content auch dazu nutzen, eine eigene Fangemeinde (Community) aufzubauen.
 

Bedeutung sozialer Netzwerke berücksichtigen 

Empfehlungsmarketing ist im E-Commerce ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor. Die einstige Mund-zu-Mund-Propaganda lebt in Form von sozialen Netzwerken weiter. Wer es schafft, Kunden zu motivieren, in ihrem Freundeskreis freiwillig Werbung zu machen, gewinnt einen vertrauensvollen, glaubwürdigen Markenbotschafter.
 

Beanstandungen und Retouren als Chance 

Leider gibt es auch im E-Commerce immer wieder mal beschädigte Ware, Falschlieferungen, fehlende Teile, zu enge Kleider, Lieferverzögerungen und vieles mehr. Die Möglichkeiten, Kunden zu verärgern, sind vielfältig. Ebenso aber auch die daraus resultierenden Gelegenheiten, Probleme als Chancen zu nutzen. Die Bearbeitung von Beanstandungen und Retouren ist allerdings nicht trivial und setzt voraus, dass Kundenservice, Logistik und Buchhaltung eng miteinander verzahnt sind.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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