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Die 7 wichtigsten Aspekte eines modernen ERP-Systems

von David Lauchenauer am 03.07.2018

Was zeichnet ein modernes ERP-System aus? Ist es die laufende Weiterentwicklung? Ist es ein umfassender Funktionsumfang? Oder die Nutzung innovativer Technologien? Die Erfahrung zeigt, dass dabei zahlreiche Gesichtspunkte zum Tragen kommen. Einzelne Funktionen in den Applikationen sind dabei genauso wichtig wie die gesamte Software-Architektur. Welche Aspekte aber besonders hervorstechen, zeigt der folgende Beitrag.
 

Integriertes Lösungskonzept

 

Flexible Skalierbarkeit

Nicht nur große, sondern auch viele kleine Unternehmen sind mit einem ständigen Wandel konfrontiert. Neue Geschäftschancen, veränderte Marktbedingungen, personelle Fluktuation, Expansion, regulatorische Bestimmungen und vieles mehr erfordern Flexibilität in Organisationen, Strukturen und Prozessen. Dementsprechend flexibel muss auch die Skalierbarkeit eines ERP-Systems sein. Ein starres Software-Korsett – sei dies bei Lizenzen, Funktionen oder Verfügbarkeit – kann ein Unternehmen existenziell gefährden. Dass deshalb immer mehr Unternehmen dazu übergehen, Software aus der Cloud zu nutzen, ist nicht erstaunlich. Hier verbinden sich Flexibilität, Kostentransparenz, Mobilität und Skalierbarkeit in idealer Weise.
 

Mobile Einsatzmöglichkeiten

Die heutige Welt ist in Bewegung. Mobilität zeichnet unsere Gesellschaft aus. Das betrifft nicht nur die Art unserer Fortbewegung, sondern auch die Arbeitsweise. Immer mehr Geschäftsmodelle sind auf ein zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten ausgerichtet. Dienstleistungen vor Ort zu erbringen und bestehende Angebote mit Zusatzleistungen anzureichern, erfordert einen maximal flexiblen Zugriff auf Unternehmensinformationen. Der mobile Einsatz eines ERP-Systems ist inzwischen ein Muss-Kriterium. Das bedeutet nicht nur, dass die Software auf verschiedenen (mobilen) Geräten lauffähig ist, sondern auch ortsunabhängig genutzt werden kann.
 

Individuelle Erweiterbarkeit

Oft sind es die individuellen Unterschiede, welche die entscheidenden Wettbewerbsvorteile eines Unternehmens ausmachen. Deshalb sollte die Nutzung einer Standardsoftware nicht bedeuten, dass keine Anpassungen möglich sind. Nur ein System, welches sich gezielt erweitern lässt, kann dem eigenständigen Charakter einer Firma gerecht werden. Die Anbindung von Webservices, API-Schnittstellen, individuelle Zusatzprogramme oder die Integration von spezifischen Drittsystemen sind für den Unternehmenserfolg ausschlaggebend. Dabei muss allerdings die Wartungsfähigkeit stets gewährleistet sein.
 

Verbindung von Online-/Offline-Prozessen

Längst hat die Online-Welt in den Geschäftsprozessen Einzug gehalten. Vom Webshop über E-Procurement bis hin zu Internet-Portalen gibt es zahlreiche Anwendungsbeispiele und -möglichkeiten. Die damit verbundenen Geschäftsbereiche sind Teil der gesamten Prozesskette eines Unternehmens. Das heißt nichts anderes, als dass diese ebenfalls nahtlos im ERP-System abgebildet werden müssen. Jeder Medienbruch zwischen Online- und Offline-Welt kostet Geld und stellt eine Fehlerquelle dar.
 

Automatisierte Workflows

Effizienz ist unabdingbar, wenn man im harten Wettbewerb bestehen will. Schlanke Arbeitsabläufe bei der Leistungserbringung, auch ein rasches Reagieren auf Kundenwünsche, Bestellungen oder Bestandsveränderungen tragen dazu bei, Kosten zu sparen und gleichzeitig die Gewinnspanne zu erhöhen. Automatisierte Workflows können die damit verbundenen Prozesse vereinfachen und beschleunigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Mitarbeitenden von Routineaufgaben entlastet werden und dadurch mehr Zeit in die Qualität ihrer Arbeit investieren können.
 

Anwenderschulung und Systemdokumentation

Nicht direkt auf Softwareebene, aber trotzdem von größter Bedeutung sind die unterstützenden Grundlagen eines ERP-Systems. Dazu zählt auch die Beratung durch den ERP-Anbieter. Jede Lösung ist schlussendlich nur so gut, wie sie von den Anwendern genutzt wird. Mit einer gezielten Benutzerschulung kann die Einstiegsschwelle gesenkt und gleichzeitig die Nutzung optimiert werden. Eine solche Schulung, z.B. in Form von Trainings oder Standardkursen, muss auch nach der Einführung zur Verfügung stehen. Nur so können neue Mitarbeitende ihr Anwenderwissen aufbauen. Auch während des Betriebs sollte eine (verständliche) Systemdokumentation zur Verfügung stehen. Sei dies auf technischer Ebene oder auf funktionaler Ebene. Je umfassender ein ERP-System beschrieben ist, desto grösser ist erfahrungsgemäß dessen Nutzung.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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