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Versanddienstleister - Grundlagen


In diesem Dialog finden Sie alle Einstellungsmöglichkeiten, die Sie für eine reibungslose Funktionalität der DPD-Versandschnittstelle benötigen.

Register "DPD Einstellungen"


Die Einstellungen, die für eine Grundfunktionalität der Versandschnittstelle mindestens zu treffen sind, sind die Eingabe der Login-Daten sowie das Hinterlegen eines nächstgelegenen DPD-Depots. Diese und weitere Stellschrauben können Sie in diesem Register setzen.

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Bereich "DPD Login"

In diesem Bereich haben Sie die Möglichkeit, für den gewünschten Versanddienstleister noch eine abweichende Bezeichnung zu vergeben und sich bei der Schnittstelle mit Benutzername und Passwort anzumelden. Sie können dazu entweder auf Sandbox-Zugangsdaten (bei DPD zu erhalten über eine Registrierung bei DPD eSolutions; dort haben Sie dann auch Zugriff auf die API-Dokumentation) oder die Zugangskennung des Live-Systems zurückgreifen. Entscheiden Sie sich für Letzteres, so setzen Sie bitte noch die zugehörige Checkbox "Live System".

Ob Ihre eingegebenen und gespeicherten Zugangsdaten korrekt sind, können Sie anhand der Schaltfläche [ Prüfen ] kontrollieren. Mit dieser stellen Sie eine testweise Verbindung zur Versandschnittstelle her. Informationen zu einem erfolgreichen Verbindungsaufbau, bei dem anhand der Zugangskennung ein begrenzt gültiges Token generiert wird, werden hinter der [ Prüfen ]-Schaltfläche ausgewiesen ("Verbindung vorhanden. Gültig bis: 17.01.2020 03:00:00"). Umgekehrt wird bei falsch eingegebenen Zugangsdaten an dieser Stelle eine entsprechende Fehlermeldung generiert.

Wichtiger Hinweis für Nutzer des DPD-Live-Systems:

Wenn Sie mit dem Live-System der DPD-Versandschnittstelle arbeiten möchten, dann benötigen Sie eine DPD-Kundennummer. Diese erhalten Sie über Ihren Depot-Vertriebsansprechpartner (jedoch nicht über das Business Service Center in Nürnberg!). Für weitere Fragen ist daher ebenfalls Ihr Depot-Vertriebsansprechpartner zuständig. Haben Sie Ihre Kundennummer erhalten, dann können Sie über die E-Mail-Adresse cit@dpd.de einen kostenlosen Account mit Zugangsdaten für den DPD Core Webservice beantragen, welchen die myfactory als Versandschnittstelle einsetzt. Die Freischaltung des Webservices wird dann über den DPD-Vertrieb gesteuert.

Bereich "DPD Allgemeine Einstellungen"

Der wichtigste Punkt in diesem Bereich ist die Eintragung eines DPD-Depots. Dabei handelt es sich um das nächstgelegene Paketzentrum an Ihrem Standort, das durch eine vierstellige Ziffer gekennzeichnet ist. Diese wird nach Eingabe Ihres Landes und Ihrer Postleitzahl im Depotfinder auf der DPD-Webseite ermittelt und kann anschließend im entsprechenden Eingabefeld in den DPD-Einstellungen hinterlegt werden.

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Außerdem können Sie in diesem Bereich die zu verwendende Schnittstellensprache sowie Ober- und Untergrenzen für das Gewicht Ihrer zu versendenden Pakete festlegen. Außerdem lässt sich die gesamte Schnittstellenverbindung hier bei Bedarf inaktiv setzen. Damit sind auch sämtliche in der Schnittstelle gespeicherten Versandaufträge nicht länger sichtbar.

Wenn Sie das externe DPD-Tool "myDPD" nutzen, dann haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, für damit zu erstellende Versand- bzw. Tagesabschlusslisten die Felder "Referenz" und "Referenz 2" zu verwenden. Die hier hinterlegten Sendungsreferenzen können Sie mit an die Versandschnittstelle übergeben und dazu nutzen, um in "myDPD" nach in der myfactory generierten Paketscheinen zu filtern und diese schneller zu finden und zuordnen zu können.

Es wird hier im Allgemeinen empfohlen, im ersten Referenz-Feld möglichst einen festen Wert bzw. Text (z.B. "myfactory") einzutragen und im Feld "Referenz 2" zusätzliche ergänzende Informationen zu hinterlegen (z.B. die Belegnummer; hierfür können Sie den Platzhalter $OrderNumber$ verwenden.)

Bereich "DPD PDF Einstellungen"

Hier lassen sich Einstellungen zur Gestaltung des im PDF-Format ausgegebenen Paketscheins vornehmen. Neben der Größe (A4 oder A6) können Sie die Position und damit die Anordnung des Paketscheins innerhalb des PDF-Dokuments festlegen, indem Sie bestimmen, wo der PDF-Druck beginnen soll (z.B. oben links).

Bereich "DPD Predict / Benachrichtigung"

In diesem Bereich lässt sich festlegen, ob und in welcher Form Ihre Kunden Zustellbenachrichtigungen zu ihren Paketen erhalten können. Bei DPD heißt dieser Zusatzservice "Predict" und ist als kostenpflichtige Zusatzleistung (mit unter anderem Live-Tracking) für die Kunden verfügbar. Allerdings gilt es hier zu beachten, dass dieser Dienst nicht zu allen DPD-Produkten kompatibel ist. Einsetzbar ist Predict aber z.B. mit dem Produkt "DPD Classic".

Die Versandbenachrichtigungen können grundsätzlich entweder per E-Mail oder SMS an die Kunden versendet werden (sofern DPD Predict aktiviert wurde). Hierbei ist zwischen zwei Alternativen zu unterscheiden: Bei den ersten beiden Auswahlmöglichkeiten ("E-Mail" / "SMS") ist es notwendig, dass Sie eine bestimmte E-Mail-Adresse oder SMS manuell in das Eingabefeld "Predict E-Mail/SMS" eintragen. Das kann etwa Ihre interne E-Mail-Adresse sein (z.B. versand@myfactory.exp), von der aus die Zustellbenachrichtigungen dann an die E-Mail-Adressen der einzelnen Kunden weitergeleitet werden.

Anders sieht es hingegen bei den letzten beiden Auswahlmöglichkeiten aus: Mit diesen Einstellungen werden E-Mail-Adressen bzw. Telefonnummern der Kunden dynamisch ermittelt und je nach gewählter Option aus verschiedenen Adress- bzw. Ansprechpartner-Datenfeldern herangezogen.
Mit der Option "E-Mail aus Empfängeradresse" prüft die myfactory zunächst, ob in den Belegdetails des Versandbelegs ein Ansprechpartner mit E-Mail-Adresse eingetragen ist. Ist dies nicht der Fall, dann fragt das System den im Beleg hinterlegten Adressdatensatz auf eine eingetragene E-Mail-Adresse ab usw.

Ähnlich verhält es sich mit der Auswahlmöglichkeit "SMS an Telefonnummer des jeweiligen Beleg Kontakts / Adresse". Auch hier fragt die myfactory zunächst den in den Belegdetails hinterlegten Ansprechpartner auf eine dort vermerkte Telefonnummer ab. Kann dort nichts gefunden werden, so wird der im Beleg hinterlegte Adressdatensatz auf eine eingetragene Telefonnummer überprüft.

Bereich "DPD Adressen Einstellungen"

In diesem Abschnitt können Sie für den Paketschein bestimmen, dass dort ein abweichender Absender aufgedruckt werden soll. Dazu wählen Sie bitte die gewünschte alternative Adresse mit der Optionsschaltfläche [ ! ] unter "Anderer Absender" aus und hinterlegen diese in dem entsprechenden Eingabefeld. Da bei der Empfängeranschrift maximal 35 Zeichen auf einem DPD-Paketschein angedruckt werden können, haben Sie außerdem die Möglichkeit, in diesem Bereich die Checkbox "Strassen mit einer Länge über 35 Zeichen in Kontaktname Feld aufteilen" zu setzen. Damit umgehen Sie diese Begrenzung auf maximal 35 Zeichen, die z.B. bei spanischen Adressen durchaus vorkommen kann. Ist diese Option gesetzt, dann werden noch Teile des für den Ansprechpartnernamen vorgesehenen Eingabefeldes für den überlangen Straßennamen herangezogen.

Bereich "DPD Gefahrgut Einstellungen"

Die in diesem Bereich vorhandene Checkbox prüft, wenn sie gesetzt wird, ob in den Belegdetails des Versandbelegs die Option "Begrenzte Menge (LQ)" aktiviert wurde. Ist dies der Fall, so wird DPD über die Schnittstelle darüber informiert, dass es sich um eine LQ-Lieferung (also einen Gefahrgutversand mit begrenzter Menge) handelt. Eine weitere Bedingung für den Versand eines solchen Pakets ist, dass darauf noch zusätzlich ein LQ-Aufkleber angebracht sein muss.

Bereich "DPD TrackingEinstellungen"

Die Optionen in diesem Bereich erlauben es Ihnen, den Trackingstatus eines Versandauftrags automatisch über den Timerservice abzurufen. In diesem Fall müssen Sie die Anfrage zum Versandstatus nicht länger manuell über die Schaltfläche [ Trackingstatus ] im Dialog "Versandschnittstelle" bzw. "Datenübertragung" anstoßen.

Unter der Voraussetzung, dass im zugehörigen Versandbeleg (z.B. Lieferschein) eine Trackingnummer und eine DPD-Versandart hinterlegt sind, kann der Trackingstatus in bestimmten, hier festgelegten Intervallen ganz automatisch aktualisiert werden. Dabei können Sie Intervalle zwischen 15 und 120 Minuten auswählen. Außerdem lässt sich mit der zweiten hier befindlichen Option konfigurieren, welches Lieferdatum die an DPD übertragenen Versandbelege maximal hinterlegt haben dürfen, um für eine automatische Aktualisierung des Trackingstatus durch den Timerdienst infrage zu kommen. Maximal darf das Lieferdatum dabei 10 Tage zurückliegen.

Register "DPD Produkte"


Auf diesem Reiter nehmen Sie die Zuordnung der myfactory-Versandarten zu den einzelnen DPD-Produkten vor. Dabei sollte jedem verwendeten DPD-Produkt eine eigene myfactory-Versandart zugeordnet sein und keine Versandart zweimal vergeben werden. Darüber hinaus ist es essentiell wichtig, dass bei jeder hier eingetragenen myfactory-Versandart zuvor DPD als Versanddienstleister hinterlegt wurde (siehe auch How-To-Kapitel (DPD-)Versandschnittstelle).

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