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Konfiguration


Zunächst ist es erforderlich, die Grundeinstellungen für die Datenübergabe zu hinterlegen. Diese Einstellungen sollten Sie in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater durchführen.

Konfiguration 0

DFV-Kennzeichen

Das DFV-Kennzeichen ist ein 2-stelliges Kürzel. Hier tragen Sie z.B. Ihre Initialen ein, wenn Ihnen Ihr Steuerberater nicht anderes mitgeteilt hat.

PN-Seite

Die PrimaNota-Seite wird mit 1 vorbelegt. Als „Primanota“ bezeichnet man in diesem Fall, den zur Datenübergabe vorbereiteten Daten- / Belegstapel. Diese Voreinstellung sollten Sie, sofern Ihr Steuerberater dies nicht ausdrücklich anders wünscht, mit 1 vorbelegt lassen.

Beraternummer

Die Beraternummer ist max. 5-stellig und wird Ihnen von Ihrem Steuerberater mitgeteilt.

Mandantennummer

Die Mandantennummer ist max. 7-stellig und wird von der DATEV vergeben.

Kennwort

Das Kennwort hat max. 4 Stellen. Sollte Ihr Steuerberater mit einem Passwort bei DATEV arbeiten, müssen Sie dieses auch eingeben.

Format

Die Schnittstelle der myfactory unterstützt sowohl das OBE- (nur 32bit-Systeme), das KNE-Format und das neue DATEV-Format ASCII-CSV. Mit dem KNE-/ CSV-Format besteht die Möglichkeit auch Debitoren- bzw. Kreditorenkonten mit mehr als 5 Stellen zu vergeben.

Länge der Personenkonten

Entscheiden Sie sich für das KNE-/ CSV-Format, so können Sie die gewünschte Personenkontenlänge in der Auswahlliste wählen.

Personenkontentransformation

Wenn Sie die Personenkonten schon DATEV-konform angelegt haben, dann wählen Sie als Personenkontentransformation

[Direktübergabe]:
Ist ein Präfix hinterlegt, so wird dieses ggfs. entfernt.

[Präfix voranstellen]:
Bewirkt, dass für Kunden eine [1] und für Lieferanten eine [7] vor die eigentliche Nummer gestellt wird, Präfixe aus der myfactory entfernt werden und die Nummer ggf. auf die gewählte Kontenlänge gekürzt wird.

Beispiel: aus D00001 wird 1D00001 (1 als Kennzeichen für Kunden)
daraus wird 100001 (Präfixe aus der myfactory werden entfernt)
und schließlich 10001 (Kürzung auf 5 Stellen)

[Kontonummer anpassen]:
Führt lediglich den letzten Schritt durch.

Prüfen

Über die Schaltfläche [Prüfen] wird geprüft, ob die geänderten Personenkonten gemäß der Transformationsregel weiterhin eindeutig bleiben.

Belegdatum statt Buchungsdatum

Ist diese Option gesetzt, dann wird das Belegdatum und nicht das Buchungsdatum an DATEV übertragen. Dies kann Einfluss auf Steuermeldungen und betriebswirtschaftlichen Ergebnissen haben. Setzen Sie diesen Haken nur nach Absprache mit Ihrem Steuerberater.

Nur geänderte Stammdaten übergeben

Wenn Sie diese Option auswählen, werden nicht die gesamten Stammdaten an Ihren Steuerberater übergeben, sondern nur die, die sich geändert haben.

Negative Beträge mit Generalumkehrschlüssel

Minusbuchungen werden bei Datev als Generalumkehrschlüssel verstanden. Wenn Sie dieses Feld auswählen wird bei der Datev-Übergabe eine Minusbuchung mit einem entsprechenden Schlüssel versehen.

Bei fehlender EU-UStID das Land nicht übergeben

Bei aktivierter Option wird bei einer fehlenden EU-UstID in einem Datensatz bei der DATEV-Übergabe nicht übergeben.

Fremdwährungsbuchungen ohne Umrechnung übergeben

Ist diese Option aktiv, werden die Fremdwährungsbuchungen in der Originalwährung übergeben und die DATEV führt die Umrechnung durch.

Automatische Kursgewinn-/ Verlustbuchungen separat mit übergeben

Ist diese Option gesetzt, werden die erzeugten Kursgewinn- bzw. Kursverlustbuchungen mit in die Übergabedatei geschrieben. Diese Option sollten Sie setzen, falls die Fremdbuchhaltung diese Buchungen nicht automatisch erzeugen kann.

Leistungsdatum nicht übergeben

Diese Option sollten Sie nur nach Rücksprache mit Ihrem Steuerberater setzen, da die Angabe eines Leistungsdatums seit dem 1.1.2017 verpflichtend für die DATEV-Buchungsübergabe ist. Sollte es bei der Übergabe Ihrer Buchungsdaten jedoch zu Fehlermeldungen auf Seiten des Steuerberaters kommen, so können Sie mit Aktivieren dieser Option vermeiden, dass die Datenfelder für das Leistungsdatum befüllt werden.

Ausbuchen-Buchungen ebenfalls übergeben

Mit dieser Option bewirken Sie, dass OP-Ausbuchungen auf separate Sachkonten (z.B. "Nebenkosten des Geldverkehrs") als eigene Buchungssätze an die DATEV übergeben werden.

Kurzbezeichnung statt Name1 übergeben (nur bei Stammdatenübergabe)

Diese Checkbox können Sie setzen, wenn Ihr Steuerberater in dem Feld "Kurzbezeichnung" für die Stammdatenübergabe (z.B. aus dem Kundenstamm und Lieferantenstamm) mehr Informationen haben möchte, als tatsächlich dort hineinpassen (laut DATEV-Vorgabe maximal 15 Stellen). In diesem Fall lässt sich mit dieser Option das Feld "Name1" mit dem Inhalt des Feldes "Kurzbezeichnung" belegen und an Stelle des Inhaltes von "Name1" übergeben.

Schaltfläche [Datenträger-/Abrechnungsnummern]

Über die Schaltfläche [Datenträger-/Abrechnungsnummern] können Sie die die letzte Datenträger- sowie die letzte Abrechnungsnummer setzen, falls Sie unterjährig zur myfactory DATEV-Schnittstelle wechseln.

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