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10 Leitgedanken für eine digitale Unternehmenskultur

von David Lauchenauer am 27.08.2019

Digitalisierung ist nicht abstrakt. Wir alle sind Teil davon und erleben diese täglich in vielfältigen Formen. Der digitale Wandel prägt und verändert unser Denken und Handeln in nachhaltiger und tiefgreifender WeiseSeine Auswirkungen werden für viele Betriebe zunehmend zur Existenzfrage. Höchste Zeit, sich ein paar Gedanken zur digitalen Unternehmenskultur zu machen. 

 

1. Veränderungen als Konstanten 

Der Mensch sucht laufend nach Verbesserungsmöglichkeiten. Die Digitalisierung gibt ihm dazu neue Werkzeuge zur Hand, deren Potenzial sich allmählich entfaltet und die Welt verändert. Wie gehen Sie damit um? Wie wandlungsfähig ist Ihr Betrieb, und was bewirkt der Begriff „Change“ bei Ihren Mitarbeitenden? Die Auseinandersetzung mit konstanten Veränderungen ist ein zentraler Aspekt einer digitalen Unternehmenskultur. 

 

2. Kreativität ist gefragt 

Digitale Werkzeuge sind per se weder revolutionär noch innovativ. Erst mit der konkreten Anwendung beginnen sich Dinge wie Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse zu verändern. Diese Möglichkeiten zu erkennen, erfordert vor allem eines: KreativitätDem Erfindergeist sind neue Mittel zur Hand gegeben – fordern und fördern auch Sie in Ihrem Unternehmen das kreativ-digitale Denken. 

 

3. Die Frage nach dem Nutzen 

Angesichts der sich überschlagenden News hinsichtlich des digitalen Fortschritts geht die Frage nach dem konkreten, effektiven Nutzen für die Anwender bzw. das Unternehmen leicht unter. Auch digitale Investitionen müssen sich rechnen. Den Kosten für die Einführung und Infrastruktur steht der Gewinn durch Wettbewerbsvorteilezusätzliche Marktanteile, neue Geschäftsmodelle usw. gegenüber.  

 

4. Motivation als treibende Kraft 

Der digitale Wandel ist Chance und Bedrohung zugleich. Niemand bekommt das mehr zu spüren als Ihre langjährigen Mitarbeitenden. Die Routine eingespielter Arbeitsabläufe wird plötzlich durch neue Ideen und Prozesse aufgebrochen. Die Motivation, bei der Digitalisierung mitzuwirken und diese mitzutragen, stellt sich nur ein, wenn Ängste genommen und erstrebenswerte Perspektiven aufgezeichnet werden.  

 

5. Vom Umgang mit Fehlern 

Wer neue Wege beschreitet, riskiert Umwege und Sackgassen. Das gehört dazu und ist auch bei der Reise ins digitale Neuland nicht anders. Aus Fehlern wird man klug, so ein Sprichwort. Jeder Fehler ist das Erkennen von Verbesserungspotenzial und damit wertvoll. Fehler zugeben dürfen und daraus lernen, setzt eine entsprechende vertrauensbasierte Unternehmens- und Fehlerkultur voraus. 

 

6. Fels in der digitalen Brandung 

Mit der Dynamik der Digitalisierung geht eine nie dagewesene Austauschbarkeit von Anbietern, Produkten und Dienstleistungen, aber auch von Kunden, Partnern und Werten einher. Diesem evolutionären Wettlauf ist auch Ihr Unternehmen ausgesetzt. Wer stehenbleibt, geht früher oder später unter. Innovativ, kommunikativ und engagiert werden Sie zum Felsen in der digitalen Brandung. 

 

7. Innovationskultur fördern 

Ein Satz wie Das haben wir hier schon immer so gemacht bedeutet Alarmstufe rot und erfordert dringenden Handlungsbedarf. Stagnation ist digitale Resignation. Kein Betrieb ist zu klein oder zu einfach für die Einführung einer Innovationskultur in Zusammenhang mit der DigitalisierungDas kontinuierliche Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten macht ein Unternehmen „fit for the future“. 

 

8. Neue Technologien als Chance 

Man muss nicht alles verstehen, um es zu begreifen. Wer hat als Unternehmen schon Zeit, sich im Detail mit den vielen Facetten neuer Technologien auseinanderzusetzen? Trotzdem ist und bleibt es eine wichtige Managementaufgabe, sich auf dem neusten Stand der Technik zu halten und vor allem das daraus resultierende Potenzial fürs Unternehmen zu erkennen. 

 

9. Persönliche Kontakte pflegen 

Es scheint fast wie ein Anachronismus aus vergangenen Zeiten. Warum sollte man in einer mobilen Welt mit unzähligen virtuellen Begegnungs- und Austauschplattformen noch persönliche Kontakte pflegen? Ohne auf die psychologischen, kognitiven und sozialen Aspekte einzugehen, nur so viel dazu: Menschen brauchen trotz (oder vielleicht gerade wegen) der Digitalisierung zwischendurch auch Face-to-Face-Meetings, ein gemeinsames Mittagessen oder ein fröhliches Feierabendbier 

 

10. Gut geplant, ist halb digitalisiert 

Digitaler Aktionismus führt über kurz oder lang ins Chaos. Zu komplex, zu dynamisch gestaltet sich das Zusammenspiel von Technologie und Unternehmen. Eine positive digitale Kultur im Unternehmen erfordert eine zielorientierte Strategie, eine transparente Planung und eine kontinuierliche Umsetzung – kurz, es ist und bleibt Chefsache. 


Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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