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10 konkrete Tipps für eine wirklich digitale Firmenkultur

von David Lauchenauer am 03.08.2021

 
 
 
 Eine digitale Firmenkultur kann man weder erzwingen noch per Dekret anordnen. Und doch lässt sie sich auf Dauer nicht vermeiden. Wir erleben die Transformation in eine neue Epoche, welche unser Leben nachhaltig verändert. Wie bei allen Evolutionsprozessen gilt auch hier das Prinzip des „Survival of the fittest.“ Auch wenn es kein allgemein gültiges Patentrezept gibt, ebnen die folgenden zehn Tipps den Weg für eine wirklich (gelebte) digitale Unternehmenskultur. 
 
#1 Veränderungen zulassen 
Vielleicht das Wichtigste überhaupt ist die Bereitschaft, Veränderung zuzulassen. Der Bruch mit traditionellen Organisations-, Arbeits- und Geschäftsmodellen kann weh tun. Es gehört eine Portion Mut und Vertrauen dazu, sich auf die digitale Transformation einzulassen. Als Faustregel gilt: Je offener und positiver die Einstellung zur Digitalisierung, desto geringer die Widerstandskräfte beim damit verbundenen Kulturwandel. 
 
#2 Kontrolliert experimentieren 
Mit der Digitalisierung werden die Karten neu gemischt. Wohin die Reise geht, weiß niemand, doch man kann sich vorantasten. Mit kontrollierten Experimenten in einem überschaubaren Umfeld können Sie ohne große Risiken innovative Ideen und Modelle ausprobierenDadurch sammeln Sie wertvolle Erfahrungen und stimmen Ihre Mitarbeitenden schrittweise auf die digitale Transformation ein. 
 
#3 Prozesse digitalisieren 
Die Prozesse Ihres Unternehmens sind mit zahlreichen Daten und Dokumenten verbunden. Die Digitalisierung der einzelnen Arbeitsabläufe beruht auf einer durchgängigen digitalen Verfügbarkeit dieser Informationen. Anders formuliert: Wer seine Prozesse digitalisieren will, braucht eine zentrale Datenbasis für das ganze Unternehmen. Integrierte ERP-System erfüllen diese Anforderungen und verhelfen zur Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen. 
 
#4 Datensilos vermeiden 
Eine digitale Firmenkultur wird nur dann wirklich funktionieren, wenn die Mitarbeitenden auf eine gemeinsame Datengrundlage zugreifen können. Viele Systeme (und Köpfe) sind noch von klassischem Silo-Denken geprägt. Auch hier trägt ein integriertes ERP-System dazu bei, Mauern zu durchbrechen und die digitale Transformation voranzutreiben. Transparenz statt Konkurrenz, lautet die Devise. 
 
#5 Mitarbeitende motivieren 
Nicht alle Mitarbeitende sind von der digitalen Transformation gleich Zukunft begeistert. Fragen, Unsicherheit und Befürchtungen lähmen die Bereitschaft und erzeugen Widerstand. Um die Anforderungen der Digitalisierung zu meistern, braucht es überzeugte und motivierte Mitarbeitende. Eine offene, verständnisvolle Kommunikation mit klaren Inhalten schafft eine solide Vertrauensbasis und lädt ein zu aktiver Mitgestaltung.  
 
#6 Schrittweise umsetzen 
Die Digitalisierung betrifft viele Arbeits- und Lebensbereiche. Entsprechend groß ist die Komplexität. Ein ERP-System aus der Cloud beispielsweise ermöglicht dezentrales Arbeiten im Homeoffice. Unternehmen und Mitarbeitenden müssen bisherige Gewohnheiten umstellen. Egal, ob es die Arbeitsplätze oder das Geschäftsmodell betrifft, setzen Sie auf eine schrittweise Transformation, um Überforderung zu vermeiden. 
 
#7 Strategien harmonisieren 
Wenn Sie die Transformation Ihres Unternehmens hin zu einem modernen Betrieb mit digitaler Firmenkultur anstreben, sollten Sie strategisch vorgehen. Wichtig dabei ist, die vorhandenen Teilstrategien – z.B. Unternehmensstrategie, Marketingstrategie, Personalstrategie  mit der Digitalstrategie zu harmonisieren. Durch die Verzahnung aller Strategien schaffen Sie eine fokussierte, konsistente Grundlage für die Digitalisierung Ihres Unternehmens. 
 
#8 Kontinuierlich optimieren 
Machen Sie sich und Ihren Mitarbeitenden bewusst, dass eine digitale Firmenkultur mit ständiger Transformation einhergeht. Technologien und Anwendungen entwickeln sich rasantWas heute digitalisiert wurde, lässt sich morgen bereits wieder optimieren. Erlauben und ermöglichen Sie es allen Mitarbeitenden Bestehendes jederzeit zu hinterfragen und neue Ideen einzubringen.   
 
#9 Firmenkultur anpassen 
Flache Hierarchien (wenn es solche überhaupt noch braucht) werden die Organisationen der Zukunft prägen. Mitbestimmung und Mitverantwortung, eine ausgewogene Work-Life-Balance und entwicklungsfähige Perspektiven sind Eckpfeiler einer digitalen Unternehmenskultur. Die Digitalisierung braucht und schafft neue Strukturen im Unternehmen. Zu oft werden diese Aspekte der Transformation zu Gunsten des technologischen Fortschritts vernachlässigt.  
 
#10 Technologien nutzen  
Stellen Sie sich die Digitalisierung vor wie einen unerschöpflichen Baukasten mit unzähligen Tools und Technologien. Sie können sich darin beliebig bedienen und damit neue Arbeits- und Geschäftsmodelle für Ihr Unternehmen schaffen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, begnügen Sie sich nicht mit Standards, werden Sie kreativ!   
 
 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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