Weitere Themen

Warum Startups von der Cloud profitieren

von Sandra Bültermann am 17.04.2020

Ist die Rede von Startups, stellt man sich unmittelbar loftartige Räumlichkeiten mit modernen Arbeitsinseln, coolen Chillout-Ecken, verglasten Meeting-Räumen und einem Kickertisch für die Pausen vor. Startups gehen neue, moderne Wege. Das betrifft in der Regel sowohl die Büroarchitektur als auch die Arbeitsweisen. Alles soll so schlank und flexibel wie möglich gehalten werden. Warum daher die Cloud die perfekte Infrastruktur für Startups bildet, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

 

Innovative Software für moderne Arbeitsplätze

Ein fester Arbeitsplatz für jeden Mitarbeiter ist bei Startups selten zu finden. Hier werden moderne Arbeitsformen praktiziert. Wer nicht im Home Office sitzt, sucht sich morgens einen freien Platz, an dem er sein Notebook aufstellt. Kommuniziert wird intern über Messaging-Apps, extern via Smartphone. Wie im privaten Bereich sind Mobilgeräte zu vollwertigen Arbeitsgeräten geworden, die maximale Flexibilität und Mobilität versprechen. Voraussetzung dafür ist, dass der Zugriff auf sämtliche Unternehmensdaten von überall und jederzeit gewährleistet ist. Und genau das garantiert Cloud-Computing. Mit sämtlichen Informationen zu Produkten, Kunden und Aufträgen bildet etwa ein mobiles ERP-/CRM-System die zentrale Datenbasis, über die sich neue Arbeitsformen und Geschäftsmodelle erfolgreich realisieren lassen.

 

Uneingeschränkter Informationsfluss

Mitarbeiter im Innendienst profitieren von der Cloud genauso wie Außendienstkollegen. Wie zuvor beschrieben, lassen sich die in der Wolke gespeicherten Informationen von überall abrufen: auf Geschäftsreisen im Hotel, im Meeting oder beim Kundentermin vor Ort. Zugleich können Mitarbeiter Daten direkt beim Kunden eingeben, sodass etwa eine Anfrage beim Kundendienst oder eine Ersatzteillieferung umgehend ausgelöst wird. Eine solche Zeitersparnis fördert sowohl die Kundenzufriedenheit als auch die Effizienz innerbetrieblicher Prozesse.

 

Agiles Arbeiten

Die Begriffe „Startup“ und „Agiles Arbeiten“ sind beinahe so eng miteinander verbunden wie „Spaghetti“ und „Tomatensoße“ oder „Happy“ und „End“. Für Unternehmensgründer ist es im Digitalzeitalter wichtig, schnell auf Veränderungen und technologische Fortschritte reagieren zu können. Zugleich sollen Mitarbeiter unbürokratisch und eigenverantwortlich handeln. Abläufe werden leichtgängig gestaltet. All dies bezeichnet man als agil. Und Anwendungen aus der Cloud unterstützen genau diese Anforderungen. So erhält beispielweise jeder Nutzer die jeweiligen Berechtigungen, womit er stets Zugriff auf alle für ihn relevanten Informationen hat. Langwierige Abstimmungen oder Freigaben von Vorgesetzten müssen nicht mehr einen Projektfortschritt verlangsamen. Ebenso entfällt das manuelle Weiterleiten von Dokumenten, da sämtliche Daten an einem zentralen Ort  – nämlich der Cloud – liegen und zugänglich sind.

 

Flexibel auf neue Anforderungen reagieren

Startups können noch nicht auf jahrelange Erfahrungen zurückgreifen. Alle Prozesse werden neu aufgesetzt, einige werden beibehalten, andere wieder verworfen. Neue Mitarbeiter werden eingestellt, Externe hinzugezogen. Irgendwann gibt es den ersten Kunden, mit der Zeit folgen weitere. In dieser spannenden Zeit der Unternehmensentwicklung ist es entscheidend, flexibel auf Veränderungen und neue Anforderungen reagieren zu können. Die Flexibilität von Cloud-Services zeigt sich unter anderem darin, dass die Applikationen vollkommen ohne Installation auskommen. Ein Browser auf dem Notebook, Smartphone oder Tablet reicht. So können Anwendungen auch jederzeit unkompliziert neuen Mitarbeitern – internen wie externen – , an weiteren Firmenstandorten oder Messeständen zugänglich gemacht werden.

 

Skalierbar je nach Bedarf

Wie schnell ein Startup wächst, ist nicht vorhersehbar. Bei dem einen geht’s schneller, bei dem anderen ist mehr Vorlauf nötig. Da ist es hilfreich, wenn die Software je nach Bedarf mitwachsen kann. So sind womöglich Finanzbuchhaltung und Warenwirtschaft von Beginn an essenziell, wohingegen der Web-Shop erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen soll. Ein modular aufgebautes ERP aus der Cloud bietet hier den großen Vorteil, dass sich der Funktionsumfang jederzeit ausbauen (und auch wieder reduzieren) lässt. Erweiterungen wie webbasierte Kassenlösungen oder Service-Apps sind darüber hinaus perfekte Partner, um bei Bedarf Online- und Offline-Welt miteinander zu verknüpfen.

 

Reduzierung von Kosten und Aufwand

Durch die Nutzung von Software aus der Cloud reduziert sich der Aufwand für die IT-Abteilung eines Startups enorm. Und somit auch die Kosten. Denn die Verantwortung für Wartung, Troubleshooting und Upgrades liegen ganz allein beim Anbieter. Dort sorgen Experten permanent für einen reibungslosen Betrieb und eine dauerhafte Bereitstellung der Anwendungen. Darüber hinaus kommt dem Thema Sicherheit die größtmögliche Bedeutung zu. Moderne Rechenzentren betreiben einen Aufwand, mit dem Startups in der Regel nicht mithalten können.  

 

Fazit

Früher mussten Unternehmensgründer tief in die Tasche greifen, um sich ihre eigene IT-Landschaft aufzubauen. Heute können Startups die Leistungen bequem aus der Cloud beziehen und dabei viel sparen. Mit ihren mobilen Eigenschaften, dem durchgängigen Datenfluss und den dynamischen Skalierungsoptionen bedienen Cloud-Services alle Anforderungen innovativer Startups.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Kommentare


Es wurde noch keine Kommentare abgegeben.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Weitere Themen

<< < 1 2 3 ... > >>

© myfactory International GmbH 2020. Alle Rechte vorbehalten.

Über uns

myfactory ist die webbasierte Business Software für KMU in den Bereichen ERP, CRM, PPS, MIS, Portal, Shop, Groupware und Finanzbuchhaltung.

Kontakt

Agnes-Pockels-Bogen 1
D-80992 München

11.08.2020
07.08.2020
04.08.2020
31.07.2020
28.07.2020