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Warum Sie künftig Prozesse statt Mitarbeitende managen sollten

von David Lauchenauer am 13.04.2021

Unternehmer zu sein, ist derzeit alles andere als einfachIn einer Zeit, wo sich die Arbeitswelt wandelt und digitale Geschäftsmodelle auf dem Vormarsch sind, braucht es innovative Strategien, um zu überleben. Das Beherrschen von Prozessen wird zu einem entscheidenden Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb. Dazu braucht es nicht kontrollierte, sondern engagierte Mitarbeitende. New Work und New Business verlangen neue Sicht- und Denkweisen.  
 

Die Arbeitswelt im Wandel 

Gesellschaftliche, wirtschaftliche, technologische und kulturelle Faktoren führen zu einem tief greifenden Wandel der ArbeitsweltSowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sehen sich mit neuen Anforderungen konfrontiert. Hinzukommt, dass das biografische Verständnis der Digital Natives deutlich von demjenigen der Babyboomer abweicht – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Bewertung von Berufs- und Arbeitsleben. Im Vordergrund steht zunehmend die Nutzung neuer Technologien, um eine ausgewogene Work-Life-Balance zu erreichen. Die individuelle Biografie gewinnt an Dynamik und Mobilität.  
 

Digitalisierte Geschäftsmodelle 

Globaler Wettbewerbökologische Vorgaben und neue Technologien sind für Unternehmen Chance und Gefahr zugleich. Innovative Marktstrategien sind nötig, um sich weiterhin zu behauptenMit der Digitalisierung entstehen neue Werkzeuge, welche bisherige Geschäftsmodelle in kürzester Zeit aushebeln können, oder aber neue Möglichkeiten eröffnenSowohl die Entwicklung von Software-Anwendungen und deren Bereitstellung – Stichwort Cloud-Services – als auch die Verfügbarkeit mobiler Geräte haben die IT zur Schlüsseltechnologie für New Work und New Business werden lassen. 
 

Kreative Digitaldenker sind gefragt 

Betrachten Sie die digitalen Möglichkeiten als Farbpalette und entdecken Sie die kreative Ader in Ihnen! Welche Geschäftsidee kommt Ihnen in den Sinn? Welche Prozesse möchten Sie in Ihrem Unternehmen vereinfachen? Wie lassen sich New Work-Konzepte realisieren? Was lässt sich vielleicht sogar automatisieren, damit es schneller und kundenfreundlicher geht? Die Digitalisierung öffnet Ihrem Unternehmen Tür und Tor zum neuen Formen der Zusammenarbeit und zu außergewöhnlichen Angeboten. Entscheidend dafür sind kreative Menschen mit einem Auge für die Digitalisierung von Prozessen. 
 

Differenzierung als Wettbewerbsvorteil 

Der Umgang mit den Veränderungen in der Arbeitswelt einerseits und dem technologischen, sprich digitalen, Wandel andererseits wird zur Kernaufgabe für Unternehmen. Wie schafft man existenzsichernde Marktvorteile, welche den neuen Anforderungen entsprechen? Bahnbrechende Erfindungen liegen für kleine und mittelständische Unternehmen aufgrund des hohen Bedarfs an Forschungsinvestitionen meist außerhalb der Möglichkeiten. Eine Differenzierung im Wettbewerb aufgrund vorteilhafter, innovativer Prozesse ist hingegen durchaus erreichbar.  
 

Prozessorientiert zu neuem Business 

Der Business-Erfolg wird zunehmend über die Geschäftsprozesse bzw. das Geschäftsmodell definiert. Was bedeutet das für die Mitarbeitenden? Hand aufs Herz, wir stehen alle am Anfang einer neuen (digitalen) Epoche. Mitarbeitende mit genau passender Qualifikation für einen Job zu finden, den es so bisher noch nicht gegeben hat, ist fast unmöglich. Wer den Fokus hingegen auf die Prozessgestaltung richtet, erweitert das Potenzial für neues Business. Trotzdem halten viele Unternehmen weiterhin an überholten Arbeitsformen und Organisationsstrukturen fest.  
 

Gefangen im Korsett von Konventionen 

Konventionelle Unternehmensstrukturen zeichnen sich häufig durch eine strikte Kontrolle der Mitarbeitenden aus. Sind die Prozesse einmal verankert, richtet sich das Augenmerk ausschließlich auf den Output der „Ressourcen“. Jegliche Kreativität oder Individualität wird im Keim erstickt oder bestenfalls im Vorschlagsbriefkasten toleriert. Leistungsorientierte Bezahlung orientiert sich an Zielvorgaben, nicht an Innovationsdenken. Dieses Korsett führt zu Stillstand und verhindert Fortschritt. Kontrolle ist weiterhin erforderlich, doch im Fokus stehen künftig die Prozesse und nicht die Mitarbeitenden. Im Rahmen von New Work sollen die Mitarbeitenden ihr Wissen und Denken gewinnbringend ins Unternehmen einbringen können. Nur so lassen sich die dynamischen Veränderungen, welche die Digitalisierung unweigerlich mit sich bringt, auch agil im Unternehmen umsetzen.  
 

Fazit: Prozessmanagement ersetzt Mitarbeiterkontrolle 

Die Bevormundung von Mitarbeitenden ist ein Relikt aus dem vor-digitalen ZeitalterWeder entspricht sie den Anforderungen der neuen Arbeitswelt noch genügt sie den Ansprüchen des digitalen Fortschritts. Im Zentrum steht heute ein agiles Prozessmanagement, welches auf die Unterstützung durch mitdenkende, kreative Teamplayer angewiesen ist. 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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