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Vernetzte Produktion: So gelingt ein hoher Automatisierungsgrad

von David Lauchenauer am 09.06.2020

In Ihrem Fertigungsunternehmen laufen gleichzeitig unzählige kleine und große Prozesse ab, deren harmonisches Zusammenspiel für eine erfolgreiche Produktion unerlässlich ist. Mithilfe des myfactory Factory.ON!-Paketes gelingt es Ihnen, diese Prozesse miteinander zu verbinden und automatisierte Abläufe zu ermöglichen bzw. einen hohen Automatisierungsgrad zu erzielen. Unter der vernetzten Produktion verstehen wir in diesem Zusammenhang, dass Maschinen und die Umwelt über Sensorik und dem Internet miteinander vernetzt werden, um wirkungsvolle Informationen für den Produktionsprozess zu erlangen. Wie Sie sicherstellen, dass Sie durch Ihre Hardware und Software perfekt für eine effiziente Produktionsvernetzung aller Abläufe ausgestattet sind und welche Vorteile Ihnen die cloudbasierte Lösung von myfactory bietet, erfahren Sie im folgenden Beitrag rund um die vernetzte Produktion.

 

Grundlagen einer vernetzten Produktion

Um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen von den Vorteilen einer automatisierten und vernetzten Produktion profitieren kann, müssen Sie auf verschiedene Aspekte achten. Diese betreffen vor allem die von Ihnen genutzte Fertigungsanlage sowie die Software. Im Zeitalter der Digitalisierung ist es von Bedeutung, dass Ihre gesamte Fertigungsanlage, von den produzierenden Maschinen bis hin zur Transport- und Lagertechnik, möglichst auf dem aktuellsten Stand der Technik ist. Mit einer vernetzten Produktion oder gar einer Smart Factory zu liebäugeln, ist illusorisch, wenn Ihre Produktionsmaschinen und Elemente der Fertigungsstraße nicht miteinander vernetzt werden können, da diese ihren Zenit überschritten haben. Es gilt eine realistische Einschätzung der Möglichkeiten durchzuführen und ggf. Teil-Modernisierungen der Produktionsstraße zu erwägen. Im Rahmen der Möglichkeiten gilt es ebenfalls zu evaluieren, ob eine Vernetzung eines gewissen Teiles der Produktion in einem ersten Schritt angestoßen werden sollte, die peu à peu ausgeweitet werden kann. Konzentriert werden sollte sich streng anhand der Value Chain in Ihrem Unternehmen, also entlang der Wertschöpfungskette, wo eine Vernetzung den größten Nutzen stiftet.
 
In der Praxis kommen bei der Vernetzung der Produktion beispielsweise Radio Frequency Identification (RFID)-Chips zum Einsatz. Sie ermöglichen die automatische und berührungslose Identifikation sowie Lokalisierung von Human Resources und Objekten. Für Ihr Unternehmen können RFID-Chips beispielsweise ein nützliches Werkzeug darstellen, um via Sensorik dem steigenden Anteil an individualisierten Produkten gerecht zu werden. Darüber hinaus bieten RFID-Chips Vorteile zur Verfolgung einer Lieferkette, der Steigerung der Effizienz der Produktionsstraße oder zur Lokalisierung fehlender Ware bzw. Halbfabrikate. Ihre Produktionsmaschinen selbst sollten heutzutage über detaillierte Sensorik verfügen, mit denen Informationen, z.B. zum Wartungsstatus, ermittelt und übertragen werden können.

 

Bringen Sie Ihre Software auf den neuesten Stand

Erfolgreiche Unternehmen setzen also in der Produktion vermehrt auf eine digitale Ausrichtung ihres Geschäfts- und Produktionsmodells. Dazu gehört die Integration der Cloud in die IT-Systeme, wodurch für Anwender zahlreiche Vorteile entstehen. Cloudbasierte Business Software ermöglicht Ihnen die Optimierung und Vernetzung zahlreicher Prozesse ohne eine eigene IT-Infrastruktur aufbauen und warten zu müssen. Im Ergebnis kann eine State-of-the-Art-IT-Lösung in Ihrem Unternehmen eine Arbeitserleichterung und Zeitersparnis erzielen, wodurch Sie Ihre vorhandenen Ressourcen effizienter einsetzen können. Um reibungslose Abläufe zu garantieren, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Softwarelandschaft homogen aufgebaut ist. Verzichten Sie konsequent auf Datensilos und Insellösungen: Wenn Ihre Anwendungen nicht miteinander kommunizieren können, ist eine vernetzte Produktion nicht möglich. Es ist demnach von zentraler Bedeutung, dass ein Zusammenspiel verschiedener Unternehmensbereiche wie Einkauf, Fertigung und Verkauf ermöglicht wird, um unnötige Zwischenschritte zu vermeiden und die interne Kommunikation zu erleichtern.

 

Zur vernetzten Produktion mit myfactory

Für Fertigungsunternehmen lohnt sich deshalb die Nutzung von ganzheitlichen ERP-Systemen, die Software-Module wie ERP, CRM, FMS, MIS und PPS integrieren. In Verbindung mit dem BusinessManager und dem eCommerce-Modul bietet Ihnen das Factory.ON!-Paket von myfactory diese zentralen Komponenten zukunftssicher aus der Cloud, mit denen Ihr Unternehmen eine Vernetzung aller internen Prozesse erzielen kann – und dabei eigene Ressourcen effizient einspart. Die einzelnen Module unterstützen Sie in sämtlichen Bereichen Ihres Unternehmens.
 
Durch den BusinessManager, dessen mobile App sämtliche Module umfasst, behalten Sie jederzeit alles Wichtige im Blick. Ihre E-Mails sowie Ihr Kalender sind in Verbindung mit Stammdaten und allen Projekten im BusinessManager enthalten. Das CRM-Modul bietet Ihnen darüber hinaus eine umfassende Übersicht über sämtliche Kundeninformationen bzw. Kommunikationen sowie den Vertriebs-Anbahnungs-Prozess und somit auch die Möglichkeit, diese Inhalte sinnvoll zu verwenden – egal ob bei einem Anruf eines Interessenten/Kunden oder von unterwegs. Informationen bezüglich des Kaufverhaltens Ihrer Kunden und Ihrer Zielgruppen können vor allem für Ihren Vertrieb und Ihr Marketing genutzt werden. Ebenso kann durch die E-Commerce-Anbindung unter Berücksichtigung des aktuellen Lagerstands und der Produktionsauslastung belastbare Informationen zum Lieferdatum getätigt werden.
 
Ein leistungsfähiges ERP zur Abbildung der Warenwirtschaft ist aus deutschen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. In Verbindung mit dem ERP-Modul, welches unter anderem die Bereiche Verkauf und Einkauf umfasst, und Ihnen zudem einen Überblick über sämtliche Lagerbestände und Aufträge ermöglicht, bieten die integrativen Komponenten des Paketes ein perfektes Zusammenspiel aller relevanten Unternehmensbereiche. Das ERP avanciert damit zum Backbone Ihrer IT-Systemlandschaft. Durch die Integration des FMS-Moduls, welches die gesamte Finanzbuchhaltung Ihres Unternehmens beinhaltet, und des MIS-Moduls, das unter anderem Komponenten wie die Analyse Ihrer Umsätze und Ihres Budgets umfasst, ist sichergestellt, dass Sie nicht nur den Überblick über Ihre Kundendaten und Ihre Warenwirtschaft behalten, sondern auch sämtliche finanziellen Transaktionen komplett abgedeckt sind. Und das ebenfalls in Form von Reportings für das Management. Für den Fall, dass Sie Ihre Produkte auch online vertreiben, wird der Webshop Ihres Unternehmens durch das eCommerce-Modul perfekt unterstützt. Dieses hilft Ihnen beispielsweise bei der Erstellung eines ansprechenden Webauftrittes, eines Online-Shops oder B2B-Portals.
 

Optimiert für produzierende Unternehmen

Mithilfe des PPS-Moduls gelingt es Ihnen außerdem, den Überblick über Ihre Ressourcen, Aufträge und Stücklisten in der Fertigung zu bewahren. Auch sämtliche Kalkulationen der Fertigung sind vollständig integriert, sodass „Make-or-buy“-Entscheidungen zukünftig einfacher getroffen werden können. Besonders in Unternehmen, die nach dem Make-to-order-Fertigungsprinzip produzieren, können interne Prozesse zusätzlich durch ein ganzheitliches ERP erleichtert werden. Die individuellen Kundenwünsche und -daten werden im System gespeichert und direkt an die Produktion weitergeleitet. Da bei Produkten, die nach diesem Prinzip hergestellt werden, häufig ein höherer Zeitaufwand herrscht, ermöglichen die automatisierten Abläufe Ihnen und auch Ihren Kunden eine bedeutende Zeitersparnis.
 
Da in Ihrem Fertigungsunternehmen unzählige Prozesse zugleich vonstattengehen, ist es für Sie und Ihre Mitarbeiter relevant, über vollständige Informationen zu verfügen und durch automatisierte Abläufe Zeit, Arbeit und auch Geld zu sparen. Hierbei unterstützen Sie die Module des myfactory Factory.ON!-Paketes, die Sie in zahlreichen Arbeitsschritten entlasten können. Profitieren auch Sie von den Vorteilen einer komplett vernetzten Produktion!

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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