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Um diese Business Software Trends führt kein Weg vorbei

von David Lauchenauer am 17.01.2017

Es sind diese Tage eine Menge neuer Trends im Bereich Business Software zu beobachten. Diese sollen das Arbeiten in Unternehmen schneller, komfortabler und effizienter gestalten. Das Bereitstellungsmodell Software-as-a-Service aus der Cloud und zahlreiche Erneuerungen im ERP- sowie CRM-Bereich sind die relevanten Themen der jüngsten Vergangenheit. In dem folgenden Artikel stellen wir Ihnen fünf aktuelle Business Software Trends vor.

Trend Nr. 1: Der Durchbruch von Cloud-Computing

Cloud-Computing ist das aktuelle Trend-Thema in der IT-Welt schlechthin. Systeme aus der Cloud lösen mehr und mehr die traditionellen Anwendungen der Client-Server-Systeme ab. Business Software Hersteller haben bisher einen Großteil der Umsätze noch mit ganz traditionellen Lizenzierungen erwirtschaftet. Hier sind sich die Experten jedoch einig, dass sich dies in Zukunft gravierend ändern wird. Anwendungen aus der Cloud bieten einen enormen Mehrwert, dies haben mittlerweile auch traditionelle Hersteller von Business Software erkannt, die ihre bestehenden Anwendungen nun vermehrt cloudbasiert anbieten. Dadurch, dass beim Cloud-Computing die Anwendung zentral im Rechenzentrum betrieben wird, steigt so nicht nur die Sicherheit sowie Hochverfügbarkeit der Systeme, sondern auch die IT-Abteilung wird entlastet und profitiert von den Möglichkeiten spezialisierter Rechenzentren sowie der Virtualisierung. 

Trend Nr. 2: Software-as-a-Service (SaaS) statt On-Premise Installationen

Software-as-a-Service ist ein Bereitstellungsmodell von cloudbasierter Software, der effiziente Schritt weg von den bisher bekannten On-Premise Lösungen. On-Premise beschreibt dabei den Betrieb von Business Software in Eigenverantwortung im eigenen Serverraum des Unternehmens. Das beinhaltet dann auch den eigenständigen, kostenintensiven Aufbau der Server- und Netzwerkstrukturen, entsprechendes Fachpersonal zur Wartung sowie dem Einspielen von Software-Updates und auch allen anderen Faktoren, die beim Betrieb anfallen. Durch die eigens im Haus betriebene Lösung ist das Unternehmen auch selbst für die Sicherheit und den Schutz der Daten verantwortlich, darunter fallen u.a. Aufgaben wie Installation und die Einstellung von Firewalls sowie die regelmäßige Erstellung von Backups. 
Im Gegensatz zum Eigenbetrieb setzen heutzutage immer mehr Unternehmen auf das Bereitstellungsmodell Software-as-a-Service. Bei dieser Variante wird die Business Software anhand eines Abo-Modells in einem zentralen Rechenzentrum betrieben und als Dienstleistung über das Internet bereitgestellt. Dieses Modell ist dem klassischen Inhouse-Betrieb insoweit überlegen, dass sich der Anbieter der Business Software um alle Belange des Betriebs kümmert. Der Anbieter gewährleistet dabei die Verfügbarkeit sowie den Schutz und erstellt regelmäßige Backups der Software. Der Zugriff erfolgt außerdem von allen internetfähigen stationären oder mobilen Endgeräten. Aufgrund dieser Bereitstellungsmethode brauchen Unternehmen keine Ressourcen mehr für den laufenden Betrieb der Business Software einsetzen, der Cloud-Anbieter kümmert sich um die Erfüllung aller Anforderungen. Da der Betrieb ausgelagert wird und keine eigene IT-Architektur mehr betrieben werden muss, entstehen außerdem noch Kostenvorteile für das Unternehmen. Die Gesamtheit dieser Vorteile sorgt so für die wachsende Popularität von SaaS.

Trend Nr. 3. Schnittstellenlösungen – Nichts Halbes und nichts Ganzes

Möchte ein Unternehmen nicht gleich das komplette, oft technisch veraltete und bisher unter den Mitarbeitern vertraute System über Bord werfen, kommen häufig sogenannte Zwischen- oder auch Hybrid-Lösungen zum Einsatz. Da viele Unternehmenslösungen in die Jahre gekommen sind, haben sich Hybrid-Ansätze zu einem Trend entwickelt. In diesem Fall wird das alte System in seinen Grundzügen beibehalten, aber mit der neuen und modernen Welt des Cloud-Computings verbunden. Schnittstellenlösungen bringen jedoch oft Kompatibilitäts- und Stabilitätsprobleme mit sich. Ursache dafür ist häufig die Applikationslogik. Bei der cloudbasierten Lösung gibt es eine spezielle Applikationslogik, die es erlaubt, dass zahlreiche Anwender zeitgleich mit derselben Software arbeiten können und Daten in Echtzeit aktualisiert werden, sodass jeder Anwender auf dem gleichen aktuellen Stand ist. Bei der Client-Server-Lösung hingegen arbeiten zwar auch alle mit derselben Software, in diesem Fall ist der Client aber lokal auf dem jeweiligen Computer des Anwenders installiert. Zeitgleich unterschiedliche Versionen bei Betriebssystemen oder der Software selbst können bei dieser Lösung zu unterschiedlichen Ergebnissen führen und ein gemeinsames Arbeiten mit ein und demselben System unter den identischen Voraussetzungen ist nicht mehr gegeben.

Trend Nr.4: Bezahlmodell nach Nutzungsgrad

Ein weiterer Trend befasst sich mit dem sogenannten Pay per Use-Abrechnungsmodell und bedeutet, dass im Gegensatz zum kostenintensiven Kauf nur die tatsächliche Nutzung bezahlt wird. Nach Ablauf der Abrechnungsperiode erhält der Nutzer dann eine detaillierte Auflistung der getätigten Aktionen sowie der zeitlichen Nutzung sämtlicher in Anspruch genommener Dienste. Da dies als das fairste Lizenzierungsmodell gilt, wird es immer gefragter in der Anwendung. 

Trend Nr. 5: Multi-Tenancy-Architektur aus der Cloud

Cloud-Computing und die über ein Software-as-a-service Modell genutzte Software bietet Unternehmen heutzutage einen enormen Vorteil im Bereich von Kosten, Sicherheit, Verfügbarkeit und Effizienz. Bei einem Software-as-a-Service Modell befindet sich die Software nicht mehr wie bisher gewohnt physikalisch im Unternehmen bzw. auf den lokalen Computern der Anwender, sondern sie befindet sich zentral auf sicheren Servern innerhalb eines Rechenzentrums. Die Basis hierfür ist die Multi-Tenant-Architektur des Systems. Das Multi-Tenancy-Modell zeichnet sich dadurch aus, dass eine Software einmal installiert ist und auch gewartet wird, aber von beliebig vielen Mandanten genutzt werden kann. Dies ermöglicht, dass zahlreiche Unternehmen mit ihren Mitarbeitern auf die Anwendungen simultan zugreifen und damit arbeiten können. Auf diese Weise wird nicht nur die Software geteilt und für unzählige Anwender gleichzeitig nutzbar, sondern auch der Preis – und so entsteht eine ungemeine Kostenersparnis bei der Nutzung dieser Mehrmandanten Cloud-Lösung.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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