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Transparente Geschäftsprozesse mit System

von David Lauchenauer am 10.09.2020

Wettbewerbsfähigkeit beruht mehr denn je auf transparenten und effizienten Prozessen. Die Grundlagen dafür bilden durchgehende Daten- und Werteflüsse im Unternehmen. Moderne, integrierte ERP-Gesamtlösungen sorgen dafür, dass alle kaufmännischen Abläufe jederzeit mit aktuellen Daten unterstützt werden. Der Wegfall von Insellösungen und Medienbrüchen verkürzt nicht nur Durchlaufzeiten, sondern erhöht gleichzeitig die Prozesstransparenz. Worauf es dabei ankommt, erfahren Sie in diesem Beitrag. 
 

Durchgehender Daten- und Wertefluss 

Zu den großen Vorteilen eines integrierten ERP-Systems gehört die Möglichkeit, den gesamten Daten- und Wertefluss durchgehend abzubilden. Dadurch lassen sich zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort innerhalb eines Prozesses aktuelle Informationen abrufen. Was heißt das in der Praxis? Das gesamte Unternehmen hat Zugriff auf einheitliche Echtzeitdaten – seien dies geplante oder effektive Veränderungen von LagerbeständenKundenbestellungen oder Fertigungskosten und PreiskalkulationenZeitverzögerungen bei der Synchronisation von Daten gehören der Vergangenheit an. Die grundlegende Transparenz bei Daten und Werten ermöglicht es wiederum, die Arbeitsabläufe zu vernetzen und zu beschleunigen. Gleichzeitig gewinnt das Unternehmen die Übersicht, was gerade wo und wie in welchem Bereich passiert. Ein durchgehender Daten- und Wertefluss unterstützt die Erstellung aussagekräftiger Auswertungen, ohne dass die Informationen aus unterschiedlichen Systemen mühsam zusammengetragen und unter Umständen noch in ein einheitliches Format konvertiert werden müssen.  
 

Integrierte statt isolierter Systeme 

Die heutige Welt ist multikulturell – auch in digitaler Hinsicht. Nebst den klassischen ERP-Anwendungen (Verkauf, Einkauf, Logistik, Produktion usw.) umfasst der Funktionsumfang zahlreiche weitere Bereiche wie Kundenmanagement (CRM), Dokumentenmanagement (DMS) oder auch Business Intelligence Reporting (BI). Immer mehr gewinnt E-Commerce an Bedeutung. Kein Wunder, haben moderne Gesamtlösungen auch diesen Teil inzwischen fest in ihren Leistungskatalog integriert. Zu Recht, denn nur eine enge Verbindung zwischen Online- und Offline-Prozessen erlaubt es, den Datenaustausch bzw. die Arbeitsabläufe transparent in einem einzigen System darzustellen. Insellösungen sind aufgrund der benötigten Schnittstellen und Medienbrüche wenig geeignet. Gerade bei bereichsübergreifenden Prozessen, z.B. zwischen Innen- und Außendienst oder zwischen Onlineshop und Logistikvereinfacht ein Komplettsystem die Arbeit deutlich. Nur so lassen sich zum Beispiel Verkäufe übersichtlich und jederzeit nachverfolgen oder Lagerbestände sowohl im stationären Handel als auch im E-Commerce synchron abgleichen. 
 

Im Austausch mit der Außenwelt  

Mobilität wird im Business-Umfeld immer wichtiger. Besonders geeignet dafür sind Lösungen aus der Cloud, welche ein mobiles Arbeiten ermöglichenNebst vielen Vorteilen hinsichtlich Installation/Betrieb, Kosten, Verfügbarkeit oder Skalierbarkeit entsprechen webbasierte ERP-Systeme in Sachen Nutzung unterschiedlicher Geräte den Business-Anforderungen der heutigen Zeit. Auf diese Weise können Mitarbeitende im Außendienst – seien dies Servicetechniker oder Vertriebsmitarbeitende – jederzeit auf dieselben Daten zugreifen wie ihre stationär arbeitenden Kollegen und Kolleginnen. Doch dies ist längst nicht alles. Auch externe Freelancer oder Partner können mit Hilfe eines Web-Portals die gleichen Daten nutzen, ohne dass sie die Software installieren müssen. Was einfach tönt, hat jedoch auch seine Tücken. So muss beispielsweise ein sicherer, autorisierter Zugriff genauso gewährleistet sein wie benutzerabhängige Spracheinstellungen. Viele Unternehmen sind zudem mit Lieferanten oder Kunden über Teilprozesse bei der Beschaffung oder im Vertrieb verbunden. Auch in diesen Fällen profitieren beide Seiten von der Nutzung gemeinsamer Datenbereiche. 
 

Standortübergreifende Nutzung 

Dezentrale Unternehmensorganisationen stellen ganz besondere Anforderungen an die GeschäftsprozesseVielfach handelt es sich dabei um Vertriebs- oder Produktionsniederlassungen, welche trotz unterschiedlichen Standorten am zentralen ERP-System des Mutterhauses partizipieren sollen. Ein einheitliches System zu finden, welches mit möglichst geringem technischen Aufwand schnell und überall verfügbar ist und sich gleichzeitig an die lokalen Gegebenheiten (Sprache, Funktionen usw.) anpassen lässt, ist nicht einfach. Auch hier zeigt es sich, dass ein Cloud-ERP, sofern es denn über die entsprechenden Möglichkeiten verfügt, die Nase vorn hat. Da die Software nicht installiert werden muss, sondern über das Web zur Verfügung gestellt wird, können auch standortübergreifende Prozesse problemlos unterstützt werden. Das gesamte Unternehmen kann dadurch mit ein und derselben Lösung arbeiten, welche die Basis für transparente Prozesse bietet.  

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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