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So wird das ERP zum digitalen Business-Motor der Zukunft

von David Lauchenauer am 11.05.2021

In vielen Firmen steht ein ganz besonderer Bolide: das ERP-System. Dessen Leistungsfähigkeit wird nur selten ausgereizt. Ein bisschen Nahverkehr, ein paar Sonntagsausflüge, dann versinkt die digitale Power wieder im Dornröschenschlaf. Wer sich damit nicht zufrieden gibt, nutzt das ERP als digitalen Business-Motor der Zukunft. Anfahrhilfe gefällig? Zündung ein und los geht’s! 
 
Allrad-Antrieb fürs ganze Unternehmen 
Das Differenzialgetriebe des ERP-Systems verzahnt sich perfekt mit den Geschäftsmodellen und Arbeitsabläufen. Wer dabei den größtmöglichen Wirkungsgrad erreichen will, muss zuerst einmal die grundsätzliche Funktionsweise der Software verstehen. Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten erlauben ein optimales Fein-Tuning der Anwendungen. Wie in einer ERP-Fahrschule, kann man das mittels Anwenderkurse lernen. Oder man holt sich externe Hilfe durch Experten (Berater, Systemlieferant), welche den Allrad-Antrieb für das ganze Unternehmen schlüsselfertig vorkonfigurierenZiel ist es in beiden Fällen, dass man sich mit dem ERP sicher durch den Business-Dschungel bewegen kann. 
 
Garantierte Mobilität dank Cloud-Services 
Hat man erst einmal die Freude am ERP entdeckt, wird der Bewegungsdrang geweckt. Und dieser darf natürlich nicht an den Bürowänden bzw. auf dem Firmenareal enden. Um jederzeit und überall mit dem ERP-System sicher unterwegs zu sein, wählt man am besten schon im Vorhinein ein webbasiertes ERP-Modell. Die Cloud ist ein wahrer Business-TurboladerSie erweitert den Aktionsradius massiv und eröffnet Unternehmen völlig neue Geschäftsperspektiven. Dank mobiler Anwendungen ist man nicht nur der Konkurrenz immer ein gutes Stück weit voraus, sondern auch viel näher dran an den Kunden. 
 
Dynamisch um jede Business-Kurve 
Auch im Geschäftsleben muss man zwischendurch holprigen Asphalt und Offroad-Pisten in Kauf nehmen. Veränderungen sind inzwischen schon fast an der Tagesordnung und verlangen ein rasches Reagieren. Vielleicht entschließen Sie sich als Handelsfirma dazu, ab morgen zur Montage von Halbfabrikaten. Oder Sie sind im Maschinenbau tätig und wollen ab sofort Leistungen statt Produkte verkaufen. Auch wenn Sie „nur“ eine Niederlassung in Fernost aufbauen oder – was wir nicht hoffen – den Betrieb reduzieren müssen, darf Sie Ihr ERP nicht im Stich lassen. Die Skalierbarkeit solcher Systeme ist existenziell für Unternehmen. Gerade ausfahren ist einfach, aber Kurven, rückwärts einparken und am Berg anfahren … Sie wissen, was ich meine.  
 
Assistenzsysteme für (fast) alle Prozesse  
Moderne Motoren sind intelligenter als man denkt. Optimale Drehmomentkontrolle, effizienter Energieverbrauch, Abschaltautomatik und vieles mehr gehören heute zum Standard. Auch das ERP-System kann vorausdenken und Ihnen jede Menge Arbeit abnehmen. Automatisierte Workflows vereinfachen Geschäftsprozesse und erhöhen die Sicherheit (umgekehrt formuliert: Sie verringern die Fehlerquote). Mitarbeitende werden von Routinearbeiten entlastet und können sich wichtigeren Dingen zuwenden, wie zum Beispiel der Kundenbetreuung oder der Qualitätssicherung. Die Programmierung von Automatismen bzw. Workflows ist durchaus machbar. Klären Sie die Möglichkeiten Ihres ERP-Systems am besten mit Ihrem Systempartner ab.  
 
Design ist mehr als nur Oberfläche  
Geschwungen Formen, ein aerodynamisches Design, funkelnder Lack – und dann ERP-Software! Lachen Sie nicht, auch hier finden Sie Vergleichbares wie elegante Funktionen, eine moderne Oberfläche oder hilfreiche Anleitungen. Das Design eines ERP-Systems muss nicht zwingend glänzen, aber die rauen Anforderungen im Alltag problemlos erfüllen. Die Finanzleitung muss damit genauso arbeiten können wie die Lagermitarbeitenden. Beim Design von ERP-Software geht es nicht um Status, sondern um Nutzen. Das Gute daran: Bei vielen Lösungen können Sie die Oberfläche (Felder, Funktionen etc.) sogar selbst definieren. Merken Sie etwas? Beim Thema ERP können Sie in großem Masse mitbestimmen. 
 
Wichtig: Die PS auch auf den Boden bringen 
Autofahren will gelernt sein. Nicht umsonst gibt es Fahrlehrer, Fahrstunden und eine Prüfung. In Sachen ERP und Digitalisierung sieht es (leider) anders aus. Auch ohne Kenntnisse kann man ein leistungsfähiges System erwerben und in Betrieb nehmen. Der Nutzen sei dahingestellt, was aber sehr schade ist. Ich empfehle Ihnen daher dringend und in Ihrem eigenen Interesse, entsprechendes Know-how aufzubauen, damit Sie die PS Ihres ERP-Systems auch auf den Boden kriegen. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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