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So ticken die Generationen X, Y und Z in Sachen Digitalisierung

von David Lauchenauer am 19.07.2019

Generationenkonflikte gab es schon immer. Frisuren, MusikKleider, Sprache und Verhalten symbolisieren die Zugehörigkeit zu einer Altersgruppe. Der Internetboom hat ein neues Merkmal geschaffen: Die Generationen X, Y und Z. Wie unterschiedlich diese mit dem Thema Digitalisierung umgehen, erfahren Sie in diesem Beitrag. 
 
Ereignisse mit prägendem Charakter 
Die Zugehörigkeit zu einer Altersklasse ist geprägt durch wahrnehmbare kulturelle und soziale Merkmale, welche sich von den vorherigen und folgenden Generationen unterscheiden. Eine prägende Rolle spielen dabei äußere Einflüsse wie politische Ereignisse (Kriege, Konflikte, Revolutionen usw.) oder Technologien (Flugzeuge, ComputerCloud usw.)Deren Auswirkungen beeinflussen Werte, Denken und Verhalten eines Kollektivs. Es entsteht ein Mittelwert, welcher typisch für diese Generation ist. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass alle Menschen einer Generation diesem Bild entsprechen müssen. Entscheidend ist die individuelle Konstellation. 
 
Internetboom als historische Zäsur 
Auch wenn die Geschichte der Digitalisierung, je nach Lesart, bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurückreichen, führte der Internetboom um die Jahrtausendwende zu einer historischen Zäsur. Diese blieb nicht ohne Folge für Gesellschaft und Wirtschaft. Der Einfluss – und damit das Potenzial, kollektive Merkmale zu prägen – war und ist enorm. Der Internetboom als prägendes Ereignis teilt die Menschen in unterschiedliche Generationen: 
 
- Generation X, geboren zwischen 1964 und 1979. Erlebte weltpolitische Veränderungen, Ölkrisen, Wirtschaftskonflikte, aber auch das Aufkommen des Computers im Vor-Internetzeitalter.
- Generation Y, geboren zwischen 1980 und 1995. Die „Millennials“ steuerten direkt auf die Jahrtausendwende zu und erlebten Aufstieg und Fall der ersten Internet-Periode (Dotcom-Blase).
- Generation Z, geboren nach 1995. Die ersten, welchen die Digitalisierung quasi in die Wiege gelegt wurde. Streaming-Unterhaltung, Apps und Cloud-Services gehören für sie zum Alltag. 
 
Exkurs: Technologiewandel 
Um zu verstehen, wie die Digitalisierung und die Generationen X, Y und Z zusammenhängen, lohnt sich ein kleiner Exkurs zum begleitenden Technologiewandel. Seit den 1980er-Jahren wird unsere Gesellschaft zunehmend technologisiert bzw. digitalisiert. Ein Vorgang, welcher sich auch auf die jeweiligen Generationen auswirkt. Vor rund 40 Jahren schaffte es die IT, sich als neuen Industriebereich zu etablieren. Gleichzeitig erfolgte der Durchbruch des Personal Computers in der Geschäftswelt. An den Schulen wurden erste Programmierkurse durchgeführt, überall waren Tüftler am Werk. Es war auch die Geburtsstunde der mächtigen ERP-Systeme. Rund zehn Jahre vor dem Jahrtausendwechsel setzte das Internet zum Siegeszug an. Erste Online-Shops entstanden, E-Mails und Websites wurden gebräuchlich. Der erste Internet-Hype platzte abrupt mit übersteigerten Spekulationen. Nichtsdestotrotz stieg der Bedarf Netzwerk- und Mobilfunk-Technologien sprunghaft an und führte ins heutige Cloud-Zeitalter 
 
Auswirkungen auf die Generationen X, Y und Z 
Bereits die Generation X erlebte Technologie als zunehmend präsent im Alltag. Rasch werden E-Mails und Handys als Kommunikationsmittel adaptiert. Ergebnisorientiert, leistungsbereit und pragmatisch packt man Herausforderungen an. Warum auch nicht? Die Rechnerleistungen nehmen laufend zu, Software wird immer benutzerfreundlicher. Die nächste Generation Y hat bereits eine „Internet-Denke“. Jetzt stehen Social Media im Vordergrund. Man lebt in der Gegenwart, vor allem aber online und vernetztAls erste Generation im digitalen Zeitalter sieht sich die Generation Z heute mit der totalen Technologie-Dominanz konfrontiert. Technologie ist immer und überall. Die Ansprüche an digitale Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit sind sowohl im privaten Umfeld als auch bei der Arbeit hoch. Selbstverwirklichung, Unterhaltung, Ungebundenheit stehen im Vordergrund. 
 
Kein Ende in Sicht (zum Glück) 
Nebst den Generationen X, Y und Z sind auch die Babyboomer, die 40- bis 60-Jährigen, noch voll im Geschäft. Zwischen diesen Altersklassen liegen (digitale) Welten. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – bietet eine gesunde Durchmischung in der Arbeitswelt viele Vorteile. Unternehmen profitieren von den Stärken jeder Generation. Diese wiederum können Fähigkeiten untereinander austauschen und sich weiterentwickeln. Das ist keine Frage des Alters, sondern der persönlichen Einstellung. Dazu gehört die Bereitschaft, andere Generationen zu respektieren, und zu wissen, dass in wenigen Jahren bereits die nächste Generation vor der Türe steht. Die Entwicklung geht weiter.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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