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So nutzen Sie verstecktes ERP-Potenzial

von David Lauchenauer am 16.07.2019

In den meisten Unternehmen werden ERP-Systeme lediglich für Routinearbeiten genutzt. Das Potenzial dieser digitalen Boliden wird kaum ausgereizt. Dabei steckt da einiges mehr drin. Es winken nicht nur satte Wettbewerbsvorteile, sondern auch lukrative Vertriebschancen. Wie Sie mit nur wenig mehr den Nutzen Ihres ERP deutlich steigern, lesen Sie in diesem Beitrag. 
 
Zusammenhänge erkennen 
Daten stehen nie losgelöst im luftleeren Raum. Jeder Geschäftsvorfall ist verbunden mit bestehenden Informationen. Kunden haben eine Historie mit Kontakten, Dokumenten, Aufträgen oder Personen. Artikel werden bestellt, gelagert, verkauft oder retourniert. Stammdaten zeichnen sich durch spezifische Merkmale aus. Hinzukommen Datenbewegungen, z.B. Verkäufe, Wareneingänge, Umsätze. Das Datenuniversum eines ERP-Systems ist eine faszinierende Welt. Erkennen Sie die Zusammenhänge darin und werden Sie zum Entdecker und Beobachter von Gesetzmäßigkeiten! Die Erkenntnisse können Sie für ein gezieltes Up-/Cross-Selling einsetzen, für die Optimierung von Artikelsortimenten und vieles mehr. 
 
Mehrwert generieren 
Kunden- und Serviceorientierung zählen heute zu den entscheidenden Wettbewerbsfaktoren. Wer hier punktet, lässt die Konkurrenz weit hinter sich. Das Spiel ist einfach: Wer generiert den größten Mehrwert für seine Kunden? Um dieses Ziel zu erreichen, führt kein Weg am ERP vorbei. Wer dieses in Perfektion beherrscht, wird zum Weltmeister der Kundenvorteile. Anregungen gewünscht?
  
- Zu besseren Preise anbieten dank Beherrschung des Einkaufs
- Schnellerer Service durch intensive Nutzung der Kundenservice-Anwendung 
- Attraktive Kombi-Angebote durch clevere Vertriebssteuerung 
- Kurze Lieferfristen mittels professioneller Warenwirtschaft 
 
Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Sie haben es in der Hand, Ihr ERP in eine Cash-Cow zu verwandeln. 
 
Daten individualisieren 
Die digitale Welt wird oft mit dem Attribut der Anonymität verbunden. Genau das Gegenteil trifft zu. Jede Person hinterlässt Spuren. Nicht nur im Internet, sondern auch im ERP-System. Das kann als Kundenprofil im Webshop sein, als Kontaktperson eines Lieferanten oder als Empfänger einer Kundenzeitschrift. Dank der EU-DSGVO sind der Verwendung persönlicher Daten klare Grenzen gesetzt. Das ist gut so, denn dies ermöglicht es, Daten in einem sinnvollen Kontext zu verwenden. Stimmt eine Person z.B. ausdrücklich der Zustellung von Produktinformationen zu, kann davon ausgegangen werden, dass ein Interesse besteht. Und wer seine Daten in einem Kundenportal hinterlegt, möchte sein Einkaufen erleichtern oder von aktuellen Angeboten profitieren.  
 
Systeme vernetzen 
Wir leben in einer offenen Welt. Auch und vor allem digital. Heutige ERP-Systeme verfügen technologisch über verschiedene Möglichkeiten, sich mit anderen Systemen zu verbinden. Sei es über Webservices, API-Schnittstellen oder andere Kanäle. Sie können beispielsweise die Versanddaten des Spediteurs mit dem Aufträgen im E-Commerce verbinden. Oder die Produktionsdaten des Lieferanten Ihrer “verlängerten Werkbank” mit den Auftragsdaten Ihrer Kunden. Die Vernetzung digitaler Systeme gibt dem ERP eine neue Funktion. Es wird zur zentralen Datenmaschine, welche ringsum Drittsysteme antreibt bzw. aktuelle Daten bezieht und verarbeitet. 
 
Prozesse automatisieren 
Abkürzungen waren schon immer beliebt. Um Zeit und Geld zu sparen, lohnen sich diese auch heute noch. Digital betrachtet, bedeutet dies vor allem, Arbeitsschritte zu automatisieren. Das probate Mittel dazu sind Workflows, welche sich im ERP-System definieren lassen. Bestellungen aus dem Webshop können beispielsweise direkt zur Kategorie “Online-Auftrag” führen und eine entsprechende Verarbeitung auslösen. Damit spart man Zeit und hat Gewähr, dass der Auftrag auch richtig “kanalisiert” wird. Möglichkeiten für Workflows gibt es im ERP mehr, als man denkt. Schon wenige automatisierte Wenn-dann-Situationen steigern die Effizienz im Unternehmen. 
 
IoT-Sensoren einbinden 
Für viele tönt IoT (Internet of Things) immer noch ein wenig nach Raumschiff Enterprise. Dass Geräte, Maschinen und Systeme untereinander kommunizieren könnenist aber mittels Sensoren und Datenservices längst nichts mehr Futuristisches. Die generierten Informationen können digitalisiert an andere (ERP-)Systeme weitergegeben werden, welche daraus entsprechende Maßnahmen ableiten. Das ERP als Daten-Hub ist eine spannende Option, um sich von der Konkurrenz abzuheben und Kundennutzen zu erzielen. Kleiner Tipp: Einfach mal ausprobieren! 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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