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So profitieren Sie vom Smartphone als Unternehmenscockpit

von David Lauchenauer am 24.02.2017

Entscheider und Piloten verbindet eine Vielzahl von beruflichen Aufgaben. Neben der hohen Verantwortung müssen beide Berufsgruppen feste Ziele definieren, einen geeigneten Kurs berechnen und anschließend das Steuer fest in die Hand nehmen. Als Hilfsmittel nutzt der Pilot das Flugzeugcockpit, um mittels Steuer sowie Seiten- und Höhenruder die Maschine stets auf Kurs zu halten und profitiert außerdem von zahlreichen Anzeigen, die alle relevanten Werte darstellen. Der Entscheider hingegen ist heutzutage immer mobiler und benötigt trotzdem ein leistungsstarkes Unternehmenscockpit, welches die Steuerung aller Unternehmensprozesse ermöglicht und ebenso alle relevanten Kennzahlen übersichtlich anzeigt.

Beschaffenheit eines Unternehmenscockpits

Für Entscheider ist bei einem Kennzahlen-Cockpit vor allem die Darstellung der Key Performance Indicators (KPIs) auf übersichtlichen Dashboards von Interesse. Diese visualisieren bestimmte Kennzahlen sowie deren Verlauf anschaulich, damit auf einem Blick erkannt wird, ob ein Eingreifen notwendig ist. Dabei profitiert der Entscheider vor allem von der individuellen Konfigurierbarkeit dieser Dashboards, die alle relevanten Zahlen und Informationen auf einen Blick darstellen und gleichzeitig unwichtige Details aussparen. Durch Diagramme und Grafiken werden Entwicklungen über frei definierbare Zeitfenster leicht verständlich, zusätzlich können Schwellenwerte definiert werden, bei deren Über- bzw. Unterschreitungen Alarme den Entscheider direkt informieren. 

Relevante Kennzahlen für das Cockpit

Das mobile Unternehmenscockpit sollte ein individuell konfigurierbares Dashboard besitzen. Einige wichtige KPIs, die angezeigt werden sollten, sind die folgenden:
  • Eigenkapitalquote: Für die Bonitätsberechnung ist diese Kennzahl relevant. Sie gibt an, wieviel Prozent des Gesamtkapitals aus Eigenkapital stammt und nicht fremdfinanziert ist.
  • Working Capital: Unter der Begrifflichkeit wird auch die Liquidität des Unternehmens verstanden, es ist die Differenz aus dem Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten. 
  • Auftragsquote: Das Verhältnis zwischen erstellten Angeboten und erhaltenen Aufträgen wird in der Auftragsquote visualisiert.
  • Kapazitätsauslastung: Die meisten Unternehmen möchten möglichst nah an der Vollbeschäftigung arbeiten, die Kapazitätsauslastung ist dafür die passende Kennzahl, die die Auftragslage des Unternehmens darstellt.
  • Rohertrag: Diese betriebswirtschaftliche Kennzahl stellt die Differenz zwischen den Umsatzerlösen und des Waren- bzw. Materialeinsatzes dar. Die Bruttorentabilität ist insbesondere im Handel verbreitet, sie wird häufig als Größe für die Sortimentsplanung eingesetzt und findet sich auch in der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) zur kurzzeitigen Erfolgskontrolle wieder.
  • Wertschöpfung je Mitarbeiter: Die Kennzahl Wertschöpfung je Mitarbeiter zeigt die durchschnittliche Produktivität je Angestellten an und offenbart dabei Optimierungspotenziale hinsichtlich Qualifikation, Preisgestaltung und Rationalisierungen. 
  • Umsatzrentabilität: Hierbei handelt es sich um eine zentrale Kennzahl, die die Ertragsstärke des Unternehmens ausdrückt. Berechnet wird dieser KPI aus dem Quotienten des ordentlichen Betriebsergebnisses und des Umsatzes mal 100.  Ein steigender Indikator in Prozent ist ein Zeichen dafür, dass die Produktivität zunimmt.  
  • Gesamtkapitalrendite: Diese Kennzahl drückt die Verzinsung der gesamten Geldbestände des Unternehmens aus unter Einbeziehung des Fremdkapitals. 

So profitieren Entscheider von einem Unternehmenscockpit

Die Relevanz von Kennzahlen, um die Entwicklung des Unternehmens konkret zu erfassen, ist unbestritten. Diese hochverdichteten Größen fassen eine Vielzahl von Geschäftsvorfällen zusammen, die tagtäglich im Unternehmen anfallen und liefern daher eine stark komprimierte Ansicht auf den jeweiligen Zeitraum. Weicht ein KPI deutlich von der Norm ab, so kann dann auf der tieferen Ebene analysiert werden, warum dies der Fall ist und entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden. Sinkt beispielsweise das Working Capital beträchtlich, so kann dies mit einer getätigten Investition zusammenhängen; gleichzeitig könnte es aber auch ein Indiz dafür sein, dass einige offene Rechnungen länger unbezahlt sind und dringend ins Mahnwesen überführt werden sollten. Kennzahlen sollten also bei unternehmenskritischen Entscheidungen stets Beachtung finden und in Dashboards einen schnellen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens liefern.

Den meisten KMU ist diese Bedeutung von Kennzahlen bekannt, für ihre Erfassung werden regelmäßig Mitarbeiter aus den verschiedensten Abteilungen abgestellt, um diese manuell zu erfassen und in einem Management-Report zusammenzuführen – oftmals noch mit Einsatz verschiedener IT-Systeme und Microsoft Excel. Dabei werden auch immer wieder Kennzahlen erfasst, die vom Entscheider gar nicht benötigt werden, weil deren Bedeutung gar nicht bekannt ist oder diese durch andere KPI obsolet werden. Dieses Vorgehen erzeugt eine Menge Aufwand, die erzeugten Management-Reports sind nicht mit Echtzeit-Daten bestückt und dazu noch fehleranfällig.

Die Lösung ist der Einsatz eines modernen Cloud ERP-Systems mit übersichtlichen und leistungsstarken Dashboards, die individuell auf die verschiedenen Bedürfnisse von Entscheidern anpassbar sind. Die ERP-Software ermittelt dabei automatisiert die benötigten Kennzahlen aus Echtzeit-Daten und stellt diese in konfigurierbaren Dashboards dar. Zusätzlich können ebenso Prognosen, Budgets und individuelle Auswertungen durchgeführt werden. Wenn die ERP-Anwendung dann auch noch sehr integrativ ist und einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, können alle Reports auch unternehmensweite Informationen verarbeiten. Ein weiterer Trumpf von cloudbasierten ERP-Systemen ist der browserbasierte Zugang, der auch von jedem mobilen Endgerät aus aufgerufen werden kann – und das völlig orts- und zeitunabhängig. Im Ergebnis profitieren insbesondere Entscheider von den Cloud ERP Vorteilen.

Mit dem Unternehmenscockpit sorgen Sie so dafür, dass auch bei Turbulenzen Ihr Unternehmen keine Bruchlandung hinlegt. Mit einem Cloud ERP haben Sie Ihr Kennzahlencockpit mit dem Smartphone überall dabei und können stets alle Informationen einsehen. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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