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Smart Working und der Arbeitsplatz der Zukunft

von David Lauchenauer am 07.02.2017

Entwicklung und Fortschritt sind allgegenwärtig, und zwar in allen Bereichen unseres alltäglichen Lebens. Die Frage ist an dieser Stelle nicht, wann Fortschritt und somit eine Veränderung eintritt, sondern wie wir mit neuen Anforderungen umgehen. Folgend nehmen wir besonders die Veränderungen in der Arbeitswelt unter dem Aspekt des Smart Workings unter die Lupe.
 

Was ist Smart Working eigentlich?

Smart steht für aufgeweckt, clever, findig, intelligent und Working ist das englische Pendant zu dem deutschen Verb arbeiten. Wir sprechen hier also von einer cleveren, intelligenten Art des Arbeitens. Genauer gesagt beschreibt Smart Working vielmehr einen Prozess des Miteinanders und der Interaktion untereinander, die Vernetzung von Mensch und Wissen, unabhängig von Ort, Zeit und dem jeweiligen Kommunikationsmittel.
 
Das neue Arbeitskonzept erklärt einen Wandel in der Arbeitswelt von Unternehmen. Viele Betriebe verstehen darunter eine Abkehr von traditionellen, fest verankerten Büro-Schreibtisch-Arbeitsweisen hin zu mehr Flexibilität bei der Art der Kollaboration der Mitarbeiter untereinander – vollkommen unabhängig von einem fest definierten Ort der Arbeit als solches. So bieten beispielsweise auch heute schon immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit des Homeoffice an.

Die Grundelemente von Smart Working:

  • Bestmögliche Verfügbarkeit und Auslastung von Arbeitsplätzen und Werkzeugen 
  • Kostenoptimierung durch einen effizient gestalteten Workflow
  • Gesteigerte Produktivität und Motivation durch mehr Freiheit und Flexibilität
  • Förderung von Produktivität durch mehr Zusammenarbeit und Interaktion der Mitarbeiter untereinander
  • Anstieg der Zufriedenheit der Mitarbeiter durch moderner und mobiler Kommunikations- und Arbeitsmittel
  • Steigende Beliebtheit der Unternehmen als Arbeitgeber
  • Erhöhte Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter
  • Vermehrte digitale Arbeit via Skype, Slack und weiteren Kommunikationskanälen

Smart Working – Wieso, weshalb, warum?

In Bezug auf die Motivation, Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter spielt die Gestaltung und Atmosphäre des Arbeitsplatzes eine wichtige Rolle. Darin begründet steigt das Ansehen und die Beliebtheit von Smart Working bei allen betroffenen Parteien. Es entstehen gänzlich neue Arbeitswelten und vollkommen neue Arbeitszeitmodelle. Die Vorteile liegen auf der Hand: zufriedene Mitarbeiter sind motivierter, das Plus an Motivation äußert sich nicht zuletzt in effektiverer Arbeit und steigendem Umsatz des Unternehmens.
Ein Charakteristikum dieses Wandels ist der Wechsel vom klassischen, fest verorteten, sterilen Mitarbeiterbüro innerhalb eines Unternehmens hin zu speziell konzipierten Räumlichkeiten. Diese geschaffenen Räumlichkeiten, losgelöst vom typischen Büro, sorgen oft für ein ungezwungenes Miteinander und öffnet neue Wege der Mitarbeiter-Kommunikation. Es entstehen auf diese Weise ganz neue Ideen und oft bis dahin völlig unentdeckte sowie vernachlässigte abteilungsübergreifende Synergieeffekte. Mitarbeiter kommunizieren und arbeiten auf diese Weise effizienter und produktiver, was nicht zuletzt die häufig gelobten und motivationsfördernden Bedingungen großer US-Konzerne wie Apple und Google zeigen, die erneut zu den weltweit besten Arbeitgebern gewählt wurden.
 
Wir sprechen hier von einer neu gewonnenen Agilität, Flexibilität und Freiheit in vielen Bereichen unseres täglichen Arbeitslebens. Arbeitsort und -zeit lassen sich unter den Voraussetzungen wesentlich flexibler gestalten, was sich zunehmend in der Produktivität und Kreativität der Mitarbeiter wiederspiegelt. Die Möglichkeit des Arbeitens im Homeoffice ebnet dabei den Weg für ein wesentlich familienfreundlicheres Arbeiten, welches individuellen Anforderungen genügt.

Smart Working schafft neue Arbeitswelten

Die Wünsche und Kriterien von Arbeitnehmern bei der Wahl des bevorzugten Arbeitsplatzes sind vielfältig. Nicht selten stehen heutzutage Gimmicks wie Freizeitmöglichkeiten, Freizeitausgleich und Kinderbetreuung neben der Distanz zum Arbeitsort und der Möglichkeit eines zeitlich flexibel gestalteten Arbeitstages ganz oben auf der Liste. Privat und Berufsleben gehen durch die Entstehung neuer Arbeits- und Lebenswelten fließend ineinander über.
 
Betrachten wir Büroräume von der Vergangenheit bis in die heutige Gegenwart noch als in sich geschlossene Räumlichkeiten, eröffnet sich vor allem anhand neuer Technologien und Kommunikationsmittel eine gänzlich neue Arbeitsweise und das Büro, im Sinne eines Ortes an dem die Arbeit erledigt wird, kann sich überall auf der Welt befinden – sei es in den eigenen vier Wänden, dem Auto oder einem Café bei einer Geschäftsreise. Die Entfernung zum eigentlichen Arbeitsplatz, dem traditionellen Büro, wird aufgrund mobiler Kommunikationsmöglichkeiten immer nebensächlicher. Die Zusammenarbeit und Interaktion der Mitarbeiter eines Unternehmens erfolgt zunehmend über E-Mail, Messenger, Chat und Videolösungen. Meetings finden mehr und mehr auf digitaler Ebene statt und erlauben so ein effektives Arbeiten von überall auf der Welt. Audiovisuelle Kommunikationskanäle wie Google Hangouts; WhatsApp, Slack oder Skype verändern unsere Mitarbeiterkommunikation grundlegend.
 
Ganz in diesem Sinne entwickelt sich auch Business Software mehr und mehr in diese Richtung. Cloudbasierte Business Software ist nicht zuletzt daher Trendthema. Unternehmenssoftware, die in der Cloud betrieben wird, ergänzt und unterstützt die Prozesse der schönen neuen Arbeitswelt und bietet eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten für Unternehmen und Mitarbeitern. Der Zugriff auf projekt- sowie kundenspezifische Informationen ist vollkommen standortunabhängig von jedem Mitarbeiter und Entscheider nutzbar. Alle Informationen sind ständig auf den neuesten Stand und durch spezielle Berechtigungsfreigaben und automatische Datensicherung geschützt. Mit dem Bereitstellungsmodell Software-as-a-Service benötigt Business Software keine eigenen Serverräume mit aufwändiger IT-Infrastruktur, die Anwendung wird bequem als Dienstleistung im Abo-Modell aus dem Internet bezogen. Das spart nicht nur Kosten, sondern vereinfacht auch den Zugriff, wodurch Smart Working Modelle noch leichter umgesetzt werden können.
 

Ein Blick auf den Arbeitsplatz der Zukunft

Der technologische Fortschritt und modernste Kommunikationsmöglichkeiten bestimmen den Arbeitsplatz der Zukunft. Mitarbeiter arbeiten mobil und cloudbasiert. Sie haben so die Möglichkeit vollkommen ortsunabhängig ihrer Arbeit nachzugehen, denn sämtliche relevanten Informationen sind über die Cloud für alle Mitarbeiter verfügbar. Die Kommunikation erfolgt mehr und mehr via mobilen Endgeräten vom Homeoffice, einem öffentlichen Workspace oder dem Kundenstandort aus. Gearbeitet wird virtuell, zeit- und ortsunabhängig.
 
Durch eine cloudbasierte Arbeitsweise verändert sich auch die Bedeutung der IT-Abteilungen, denn Service, Wartung und Software Updates für Unternehmensanwendungen werden vom Anbieter erledigt. So wird sich die IT vermehrt auf die Digitalisierung analoger Geschäftsprozesse konzentrieren können. Wichtig ist weniger der Weg, sondern viel mehr das Ergebnis: „Work smart, not hard!“ ist wohl eines der bekanntesten Werbesprüche der „Smart Working Szene“. Unter diesem markanten Slogan versteckt sich ein intelligenter und produktiver Einsatz aller Ressourcen unter Berücksichtigung von individuellen Interessen und Bedürfnissen. Auch wenn Smart Working in einigen Betrieben noch Zukunftsmusik ist und ein gewisses Umdenken alteingesessener Strukturen sowie Prozessen erfordert, markiert es ganz deutlich den Weg in Richtung fortschrittliche und zukunftsweisende Arbeitswelt.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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