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Smart Working unter der Lupe

von David Lauchenauer am 13.10.2020

Die meisten Mitarbeitenden würden gerne außerhalb des Büros arbeiten. Sei dies von zu Hause aus, in einem Co-Working-Space oder einfach unterwegs in einem CaféHauptsache smart. Das bietet Vorteile, doch nicht nur. Smart Working ist ein zweischneidiges Schwert. Besonders dann, wenn daraus Hard Working wird. Das muss nicht sein. In diesem Beitrag werden Aspekte unter die Lupe genommen, welche dafür sorgen, dass smart auch Spaß macht.  
 

Neue Arbeitsmodelle im Zeichen der Digitalisierung 

Im Zuge der Industrialisierung hat die Arbeitsteilung, auch bekannt als „Fließbandarbeit“, Einzug gehalten. Arbeitsprozesse wurden in repetitive, möglichst effiziente, aber leider auch extrem monotone Tätigkeiten aufgeteilt. In Zusammenhang mit der Digitalisierung passiert mit der Arbeit etwas Ähnliches, wenn auch komplett anderes. Die Arbeit wird „smart“. Das heißt, die Nutzung von Ressourcen soll orts- und zeitunabhängig dann stattfinden, wenn sie benötigt wird. Technisch ist das dank der Cloud bzw. der digitalen Datenübertragung kein Problem. Theoretisch können wir in Wuppertal arbeiten und ein Mitarbeiterteam auf dem Mars leiten. Allein das Wissen um diese Möglichkeiten führt dazu, dass sich immer mehr Arbeitsmodelle ändern. Inwiefern der gesellschaftliche Wandel dazu beiträgt, gleicht die Frage nach Huhn und Ei. Gehen wir an dieser Stelle der Einfachheit halber davon aus, dass sich die Arbeitsformen ändern. 
 

Smart Working, flexible Working, Co-Working oder was? 

Wie immer, wenn etwas Neues am Horizont auftaucht, entstehen zeitgleich diffuse Begriffe, welche mehr verwirren als erklären. Nicht anders verhält es sich mit Smart Working. Ja, was heißt schon smart? Ist smart nicht dann, wenn man möglichst wenig arbeiten muss, dafür eine Menge Kohle kassiert? Wohl kaum. Smart, wenigstens im allgemeinen Dafürhalten, steht für eine effiziente Nutzung von Ressourcen. Nicht smart ist demzufolge, wenn man täglich drei Stunden dröge im Pendlerstrom verbringt oder sich mit redundanten Arbeiten, z.B. infolge von Medienbrüchen, beschäftigen muss. Soweit okay, aber was ist mit Co- und Flexible Working? Nochmals eine andere Baustelle. Co-Working steht für die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur (Büroräume, Kaffeemaschine, Kopierer usw.). Das ist gerade bei Start-ups oder Jungunternehmer sehr beliebt. Flexible Working hingegen ist ein Arbeitsmodell, welches derzeit viele gestandene Unternehmen als USP für die Personalrekrutierung anbieten. Das kann zum Beispiel eine Jahresarbeitszeit sein. Also eine Anzahl Arbeitsstunden, welche bis Ende Jahr erfüllt sein müssen. Wann und wie dies passiert, können Arbeitnehmende weitgehend selbst bestimmen.  
 

Auf der Hand liegende Vorteile… 

Wer flexibel oder smart arbeiten kann, profitiert von verschiedenen Vorteilen. Dazu zählen zum Beispiel die Zeitersparnis und die Kosten fürs Pendeln, eine bessere Work-Life-Balance, mehr soziale Kontakte zu Familie und Nachbarn, ein selbständigeres Arbeiten und mehr Freiheiten bezüglich Freizeitgestaltung. Das kann im Kampf um Fachkräfte schon ein starkes Argument sein, wenn man das als Arbeitgeber ins Feld führen kann. Gerade bei jüngeren Generationen kommt das sehr gut an, zeigt es doch die Zukunftsorientierung einer Firma. Um diese Versprechen zu erfüllen, braucht es auch die entsprechende Infrastruktur. Allen voran sorgt etwa ein Cloud-ERP für die benötigte Versorgung der dezentralen (mobilen) Ressourcen mit allen relevanten Unternehmensdaten. Da drängt sich natürlich die Frage auf, ob die Nutzung eines webbasierten Systems nicht die Grundvoraussetzung für Smart Working bildet.  
 

… stehen gewissen Nachteilen gegenüber 

Rund um die Uhr erreichbar zu sein und (theoretisch) arbeiten zu können, hat logischerweise auch seine Nachteile. Ferien oder Privatleben werden dadurch zu relativen Begriffen. Wie löst man das Problem, wenn man am Dienstagmorgen freimacht, dafür aber am Sonntagabend noch für einen geschäftlichen Chat zur Verfügung stehen soll? Schnell mal das Angebot checken, während die Familie auf den Ausflug wartet? Ein bekanntes Problem ist die Vereinsamung in den eigenen vier Wänden. Keine Kollegen, mit denen man Kaffee trinken kann. Keine Flurgespräche. Nix. Da droht schon mal die Isolierung. Nicht alle können damit gleich gut umgehen. Schnell wird man da zum Einzelkämpfer. Das Team bzw. Unternehmen wird angesichts deHomeoffice zur Nebensache. Was Arbeitgeber am meisten fürchten, ist jedoch die mangelnde Kontrolle. Heißt „smart“ arbeiten nicht einfach faulenzen?  
 
Fazit: Smart Working ist ein ebenso vielschichtiges wie aktuelles Thema, das man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Technologisch gesehen, können Sie mit einem Cloud-ERP ideale Voraussetzungen schaffen. Die Überprüfung der verrichteten Arbeit ist damit dann auch kein Problem mehr und das ganz ohne Mikromanagement. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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