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SaaS ERP-Software: Mehr als nur ein Trend für KMU

von David Lauchenauer am 13.05.2021

Software as a Service“ (kurz: SaaS) steht vor einem ungebrochenen Siegeszug. Ob Office-Anwendung, Kollaborations-Plattform, Datenspeicherung oder Business Software: Immer mehr Unternehmen setzen auf das Bereitstellungsmodell „as a Service“, um ihre Anwendungen im Markt zu platzieren. Auch SaaS ERP-Software spielt bei der Einführung oder Modernisierung von bestehenden Infrastrukturen eine immer größere Rolle. Denn vor allem KMU haben die zahlreichen Vorteile des Bereitstellungsmodells für sich erkannt. Warum die Nutzung von SaaS ERP-Software dabei weit mehr als ein Trend und nachhaltig für das Unternehmenswachstum ist, zeigt der folgende Beitrag auf. 
 

Ein wachsender Markt für SaaS ERP-Software 

Führende IT- und Wirtschaftsmagazine wie die WiWo sprechen inzwischen von einem regelrechten Cloud-Boom. Marktforschungsunternehmen wie Gartner oder die Synergy Research Group unterstreichen diese Aussage mit handfesten Zahlen. So sind sich beide Forschungsunternehmen einig: Der Software-as-a-Service-Markt hat die 100 Milliarden US-Dollar Größenordnung längst überschritten. Erreichte der Markt laut Gartner im Jahr 2020 knappe 103 Milliarden US-Dollar Größe, so wird für das Jahr 2022 bereits mit 145 Milliarden US-Dollar kalkuliert. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von knapp 19 Prozent. Der SaaS-Markt übertrifft also weiterhin das Voranschreiten des Marktes für on-premise-Lösungen um ein Vielfaches.  
 
Der wachsende weltweite Software-as-a-Service-Markt trifft auf einen wachsenden ERP-Markt in Deutschland. Laut dem Statistikdienst Statista lag der Umsatz im Jahre 2016 noch bei knapp 1,71 Milliarden Euro. Für das Jahr 2021 wird mit knapp 2 Milliarden Euro Umsätzen kalkuliert. Angetrieben wird dieses Wachstum durch die zunehmend zentrale Rolle von ERP-Software bei der Digitalisierung von KMUs in Deutschland. Angeregt durch einen hohen Investitionsbedarf in eine datengestützte IT-Infrastruktur, die zukunftsfähig ist, avanciert das ERP-System zum zentralen Daten-Knotenpunkt im Unternehmen – und wird somit essenziell für den Unternehmenserfolg. SaaS ERP-Software scheint mit den zahlreichen Vorteilen, vor allem hinsichtlich der kostengünstigen und schnellen Einführung sowie den klar budgetierbaren Abonnementgebühren statt einer großen Investition, da perfekt den Zahn der Zeit getroffen zu haben. Das von bitkom publizierte Whitepaper „ERP Trend-Check 2021“ kommt entsprechend zu dem Schluss, dass sich SaaS ERP-Software bzw. Cloud-Computing im ERP-Umfeld auf dem besten Wege befindenum mit einem hohen Nutzenpotenzial eingesetzt zu werden. Der betriebswirtschaftliche Nutzen wird von den Experten sogar als sehr hoch eingeschätzt. Laut den Experten übertrifft der ökonomische Nutzen von ERP-Software aus der Cloud dabei deprognostizierten Gewinnen aus den Bereichen der künstlichen Intelligenz (KI) oder der Industrie 4.0.  
 

Warum eine SaaS ERP-Software nachhaltig für die Digitalisierung ist 

Kommt eine moderne ERP-Lösung aus der Cloud zum Einsatz, lösen sich zahlreiche typische Probleme in KMUs von selbst in Luft auf. Die Integration von Homeoffice, das mobile Arbeiten von unterwegs und die Bereitstellung von Echtzeitdaten an allen Standorten sind hierbei nur einige Faktoren, die durch den webbasierten Zugriff praktisch sofort funktionieren. Dies sind vor allem Herausforderungen, die in den letzten Monaten schmerzlich vor Augen geführt haben, wo noch Nachholbedarf in der Digitalisierung besteht. Weitere Vorteile von SaaS ERP-Software besteht im Outsourcing der gesamten Hardware und Wartung für den Betrieb im Unternehmen an spezialisierte Dienstleister. Da der ERP-Anbieter sich darum kümmert, dass die Anwendung stets auf dem aktuellen Stand ist, müssen sich die eigenen IT-Ressourcen nicht um die regelmäßigen Updates oder Backups bemühen. Gleichzeitig erhöht dies die Funktionalität und die Nutzungstiefe des Systems. Moderne ERP-Lösungen aus der Cloud setzen ebenfalls auf eine gute Integrierbarkeit in die bestehende IT-Infrastruktur. So kann via API problemlos auf die Informationen im ERP zurückgegriffen werden. Modular aufgebaute SaaS ERP-Software besitzt darüber hinaus einen ganzheitlichen Systemansatz, mit dem Anwendungsbereiche wie CRM, E-Commerce oder Produktionsplanung direkt „out of the box“ genutzt werden können.  
 
Aufgrund der Beschaffenheit moderner ERP-Anwendungen bieten sich diese Systeme also an, um im „Tech Stack“ von KMU die Rolle der digitalen Datendrehscheibe einzunehmen. Auf der einen Seite bilden sie alle betriebswirtschaftlichen Prozesse ab und unterstützen auf der anderen Seite auch die Waren- und Datenflüsse im Unternehmen. Wird dies mit der hohen Integrierbarkeit in anderen Systemen kombiniert, haben KMU die Möglichkeit durch Einführung einer SaaS ERP-Software die Digitalisierung zumindest an dieser Stelle zügig und pragmatisch voranzutreiben. Ein ganzheitliches, modernes ERP bietet in diesem Zuge dann die Basis, um weitere digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und umzusetzen. Denn eine einheitliche Datenbasis ist der Schlüssel, um weitere Informationen aus anderen Systemen oder Maschinen, z.B. aus der Produktion, zu erfassen und zu aggregieren. 
 

Fazit: SaaS ERP-Software unterstützt das Wachstum von KMU 

Moderne SaaS ERP-Software bietet für KMUs also zahlreiche Vorteile gegenüber dem Eigenbetrieb einer on-premise-Lösung. Die Kombination aus Bereitstellung auf Knopfdruck, einer schnellen Einführung und einer guten Integrierbarkeit sorgen dafür, dass Cloud-ERP mehr als nur ein kurzlebiger Trend ist. Wer die Vorteile für sich nutzbar macht, profitiert darüber hinaus von der fehlenden Kapitalbindung. So bleiben Ressourcen verfügbar, die in weitere Digitalisierungsprojekte investiert werden können. SaaS ERP-Software ist somit eine effiziente Lösung für KMU, die Flexibilität benötigen und agil auf verändernde Marktsituationen reagieren möchten. So bleibt abschließend festzuhalten, dass sich die Cloud als essenzieller Bestandteil kritischer Unternehmens-IT vollständig etablieren und das ERP aus der Cloud hier keine Ausnahme darstellen wird. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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