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Rücken Sie die Lagerverwaltung ins Rampenlicht

von David Lauchenauer am 22.07.2021

 
 
 
 
 
 
Irgendwo kurvt ein einsamer Stapler durch enge Palettenregale. Ein verstaubter Monitor älteren Jahrgangs flimmert an einem improvisierten Arbeitsplatz. Zwischendurch spuckt ein Drucker ein paar Lieferscheine aus. Die LKW-Rampe und das Bahngleis erinnern an den Wilden Westen. Kommen Ihnen solche Bilder bekannt vor, wenn Sie an die Lagerverwaltung Ihrer Firma denken? Dann wird es höchste Zeit, mit den folgenden Tipps Licht in die trüben Lagerverhältnisse zu bringen.  
 

Supply Chain als Teil der Wertschöpfungskette 

Wenn es am Nachschub mangelt, bleibt auch das beste Geschäftsmodell auf der Strecke. Ein fehlendes Bauteil kann ganze Fertigungsstraßen lahmlegen. Eine funktionierende Supply Chain ist daher für die gesamte Wertschöpfungskette eines Unternehmens von zentraler Bedeutung. Und die Lagerverwaltung ist der Schlüssel dazu! Der erste Schritt für eine erfolgreiche Umsetzung ist es, innerhalb des Unternehmens ein Bewusstsein für die Bedeutung der Lagerverwaltung und für die Tätigkeit der Lagermitarbeitenden zu schaffen. 
 

Die Logistik nicht zum digitalen Museum machen 

Aus logistischen Gründen wird der Lagerbereich oft im entlegensten Winkel des Betriebsgeländes angesiedelt. Dort hat es Platz für LKWs und oft auch einen Gleisanschluss. Leider assoziiert man diesen Bereich oft als Abstellgleis für die „Entsorgung“ alter IT-Geräte. Um den Arbeitsplatz im Lager aufzuwerten, braucht es nicht nur Zugang zu einer modernen Software für die Lagerverwaltung, sondern auch eine entsprechende (und vor allem ansprechende) Infrastruktur. Robust ist okay, aber veraltet geht gar nicht.  
 

Die Möglichkeiten des ERP-Systems nutzen 

Die im Lager zu verwaltenden Bestände betreffen ganz unterschiedliche Artikel wie zum Beispiel Handelsartikel, Handelssets, Eigenbedarf-, Eigenfertigungsartikel, Rohstoffe, Halbfabrikate und vieles mehr. Bei all diesen Artikeln finden Lagerbewegungen wie zum Beispiel WareneingängeWarenausgänge oder Umbuchungen statt. Diese Bewegungen entlang der Supply Chain aufzuzeichnen, ist eine zentrale Aufgabe der Lagerverwaltung. Ein ERP-System mit integrierten Logistik-Funktionen erlaubt es, die Zusammenhänge dieser Transaktionen festzuhalten wie etwa Kundenaufträge, Einkaufsbestellungen, Retouren, Inventuren usw. Die Nutzung eines ERP schafft dadurch mehr Transparenz und vereinfacht die Lagerverwaltung. 
 

Logistik-taugliche Stammdaten verwenden 

Das ERP-System ist auch der Ort, wo die Stammdaten der Lagerartikel und die damit verbundenen Systemparameter definiert und verwaltet werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Berücksichtigung von logistischen Anforderungen. Das können etwa kunden- und lieferantenspezifische Artikelinformationen sein, mehrsprachige Artikelbezeichnungen oder verschiedene Mengen- und Lagereinheiten je Artikel. Für eine effiziente Einlagerung sind auch spezifische Angaben zu Gewicht, Temperaturempfindlichkeit usw. wichtig. Da solche Funktionen bei einfachen ERP-Lösungen oft fehlen, sollte bei der Evaluation einer Software unbedingt das Augenmerk auf eine logistik-taugliche Datengrundlage für die Supply Chain gelegt werden. 
 

Ordnung dank SeriennummernChargen & Co. 

In der Logistik ist Ordnung das A und O. Die Berücksichtigung von Seriennummern und Chargen ermöglicht es, Artikel nachzuverfolgen und bei Bedarf im Lager zu identifizieren. Dazu muss ein ERP-System bzw. eine Lagerverwaltung eine Zuordnung individueller Merkmale (Chargen-, Seriennummern) mit dem Artikel sowie dem entsprechenden Lagerplatz zu verbinden. Diese Informationen gehen bei jeder Lagerbewegung mit dem Artikel mit. Auf diese Weise Ordnung zu halten, lohnt sich spätestens dann, wenn Qualitätsprobleme mit einem Produkt entstehen.  
 

Die Cloud als Basis für mobile Logistiklösungen  

Wer mit einem Cloud-ERP unterwegs ist, kann dessen mobilen Möglichkeiten natürlich auch in der Lagerverwaltung nutzen. Mittels Tablets oder mobilen Datenerfassungsgeräten können die Artikel- und Lagerinformationen direkt vor Ort abgerufen und eingegeben werden. Das bietet gleich zwei Vorteile: Zum einen kann der Papierbedarf reduziert werden, zum anderen stehen die erfassten Informationen in Echtzeit in der gesamten Supply Chain unternehmensweit zur Verfügung.  
 

Im Lager schlummert ein Vermögen 

Welchen Wert der aktuelle Lagerbestand hat und welche Artikel Schnelldreher oder Ladenhüter sind, lässt sich anhand verschiedener Bewertungen und Auswertungen in der Lagerverwaltung feststellenMachen Sie sich auch Gedankenwie die Lagerbestände geführt werden sollen. Gängige Logistik-Verfahren sind z.B. FIFO (First in, first out), LIFO (Last in, first out) oder HIFO (Highest in, first out)Mit der richtigen Methode und regelmäßigen Auswertungen werden Sie rasch entdecken, wie wertvoll eine sorgfältige Lagerverwaltung für Ihre Supply Chain ist. 
 
 
 
 
 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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