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Mythos #1: ERP bedeutet Mehrarbeit und längere Arbeitsabläufe

von Dr. Mathias Hamp am 10.08.2015

Mythos #1

ERP bedeutet Mehrarbeit und längere Arbeitsabläufe

Enterprise Ressource Planning (ERP) gewinnbringend zu implementieren und zu verwalten ist keine leichte Aufgabe. Die Umstellung von herkömmlichen Insellösungen oder gar manuellen Arbeitsabläufen auf die Arbeit mit einem ERP-System ist oft schwierig, da meist binnen weniger Monate neue Fähigkeiten erlernt und neue Verfahren eingehalten werden.

Falsche Annahme: Bei uns lief doch eigentlich alles gut

Daher besteht in vielen Unternehmen die Meinung, dass ERP mehr Arbeit verursacht als mit digitaler Ressourcenplanung überhaupt eingespart werden kann. Zudem halten viele ERP für eine Arbeitserschwerung, das zu unnötigen Verfahrensweisen zwingt, vor allem wenn die Arbeit in der Abteilung auch davor schon gut lief.

ERP für abteilungsübergreifende Zusammenarbeit

Was dabei aber häufig nicht in Betracht gezogen wird ist, dass ERP eine abteilungsübergreifende Angelegenheit ist ohne die die eigenen Prozesse intransparent bleiben. Ohne ERP können somit nach kürzester Zeit Entscheidungen oder Erfolge nicht mehr nachvollzogen werden. Damit bleibt nicht zuletzt die eigene Leistung von anderen unbemerkt, was aber in Gehaltsverhandlungen durchaus Sinn machen würde. Es lohnt sich also über den Tellerrand zu sehen.

Stichpunkt: Synergien und Skaleneffekte

Mit entsprechender Schulung und unterstützender Begleitung durch IT und Support entdecken viele skeptische Mitarbeiter spätestens beim reibungslosen Zusammenspiel aller Unternehmensbereiche den wesentlichen Vorteil von ERP. Denn nur mit ERP kommt gute Arbeit aus der eigenen Abteilung auch anderen Unternehmensabteilungen zu Gute und ergibt die so gern angeführten Synergien und Skaleneffekte.

Schulungsaufwand: Ohne Fleiß kein Preis

Wie im Fall vieler erfolgreicher Unternehmen deutlich wird, kann die Einführung eines ERP-Systems einen erheblichen Gewinn an Effektivität bringen – vorausgesetzt es wird in die richtige Technologie investiert und entsprechend geschult. So hängt das Ergebnis der Einführung eines ERP-Systems zu wesentlichen Anteilen auch von der Begleitung durch IT und Unternehmensführung ab. Daher kommt es in Sachen ERP so sehr auf eine gut geplante Einführung an.

ERP macht selbst im Fall komplexer Geschäftsmodelle Sinn

Glücklicherweise macht inzwischen dank einer Vielzahl spezialisierter Branchenlösungen die Einführung von ERP-Systemen selbst in den komplexesten Geschäftsmodellen Sinn. Denn auch dort verringert die Automatisierung durch ein ERP-System einen Großteil wiederkehrender und monotoner Arbeitsgänge. Seit der Einführung der ersten computergestützten Ressourcenplanung trägt ERP also dazu bei, dass das Arbeitsleben vieler Angestellter erheblich komfortabler geworden ist, sie mehr Zeit fürs Wesentliche haben und sich interessanteren Aufgaben widmen können.

Fazit

Die Einführung von ERP bedeutet Arbeit, das Arbeiten damit auch. Der entscheidende Punkt ist, was damit erreicht werden kann.


Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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Kommentare


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Axel Langer/31. August 2015, 16:11 Uhr
31.08.2014
Hier kann ich meinem Vorredner voll zustimmen. Man merkt immer wieder wie manche Hersteller mit leeren Versprechungen über Funktionen beim Kunden gewinnen und wenn es ernst wird sind viele der Funktionen doch oder nur mit sehr hohem Zeitaufwand einsetzbar. Hier haben wir mit myfactory einen wirklich sehr verlässlichen Partner, der auch sagt "dies können Sie nicht sinnvoll abbilden." Dies erspart uns und unseren Kunden viel Frust und Geld.
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