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Mehr Nachhaltigkeit dank Cloud

von Sandra Bültermann am 03.11.2020

Nachhaltigkeit – ein Begriff, der uns beinahe täglich ins Auge springt: Zahlreiche Beiträge in Zeitungen, im Fernsehen oder Internet drehen sich um nachhaltige Ernährung, nachhaltige Fahrzeuge, nachhaltiges Heizen, nachhaltige Kleidung, nachhaltiges Reisen oder nachhaltiges Bauen. Dabei geht um verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, energieeffiziente Produktionen und Transporte, Dauerhaftigkeit von Produkten, aber auch um Berücksichtigung sozialer Aspekte.
 
Für viele KMU stellt die Umsetzung von Strategien für mehr Nachhaltigkeit eine große Herausforderung dar. Sie scheuen den Aufwand oder die Investitionen, die für saubere, effiziente Technologien erforderlich sind. Allerdings bieten Nachhaltigkeitsmaßnahmen Unternehmern enorme Chancen, langfristig Geld einzusparen und sich Wettbewerbsvorteile zu sichern. In diesem Artikel erläutern wir, welche Möglichkeiten KMU haben, ihre IT-Infrastruktur nachhaltig zu gestalten und warum die Cloud der perfekte – nachhaltige – Partner ist.
 

Energieeffizientere Hardware

Riesiges Potenzial für mehr Nachhaltigkeit bietet die IT-Infrastruktur. In zahlreichen Firmen sind noch fiese Stromfresser am Werk: Veraltete Server, Computer und Monitore verschlingen Stunde um Stunde Unmengen an Strom und erhöhen die CO2-Bilanz. Auch mehrere Peripheriegeräte, wie Drucker, Kopierer und Fax verbrauchen überdurchschnittlich viel Energie – inklusive Wartung. Energieeffizientere Alternativen sind All-in-One-Geräte, Thin-Clients mit Flatscreens oder Notebooks. Letztere bieten neben dem geringeren Stromverbrauch den Vorteil, dass Mitarbeiter flexibler und ortsunabhängig arbeiten können. Hardware muss zudem seltener ausgetauscht werden, wenn KMU auf Cloud- und SaaS-Anwendungen setzen. Für die Nutzung reicht ein Browser, wodurch regelmäßige Aufrüstung vom Tisch ist. Die Folge: Es entsteht weniger Elektroschrott.
 

Zukunftsfähige Business-Software aus der Cloud

Nachhaltig bedeutet, dass Produkte langlebig sind. Daher sollte bei jeder Investition in neue Technologien überlegt werden, ob diese auch noch in fünf, sechs, sieben oder zehn Jahren Verwendung im Unternehmen finden. Moderne, integrierte Business-Software aus der Cloud folgt genau diesem Ansatz. Die Anbieter sorgen kontinuierlich für Anpassungen an aktuelle Anforderungen. Für neue Entwicklungen, wie das Internet der Dinge (IoT), Industrie 4.0 oder 5G, ist die Cloud schon heute optimal gerüstet. Und im Hinblick auf Effizienz und Kostensenkung punktet die Wolke ebenfalls: Updates sowie Wartungsarbeiten erfolgen direkt beim Provider. Dadurch entfallen lange Anfahrtswege der Servicemitarbeiter, Nutzer arbeiten stets mit den aktuellsten Versionen, und der Betrieb ist dauerhaft gewährleistet.
 

Nachhaltige IT wächst mit

In unserer schnelllebigen Zeit verändern sich Märkte manchmal rasend schnell. Kunden haben neue Erwartungen, innovative Technologien entstehen, es gelten verschärfte Gesetze ... KMU müssen heute mehr denn je flexibel sein und schneller auf Veränderungen reagieren. Wenig nachhaltig ist es da, wenn für die Umsetzung jedes Mal größere Bereiche der IT ausgetauscht werden müssen. Sind moderne, technische Lösungen bereits vorhanden, lassen sich neue Prozesse oftmals wesentlich leichter umsetzen. Hier bieten etwa ganzheitliche Business-Lösungen aus der Cloud den Vorteil, dass sie skalierbar sind und sich schnell den betrieblichen Anforderungen anpassen lassen. So können zusätzliche Module bei Bedarf – etwa zum nachträglichen Aufbau eines Online-Shops – ohne großen Aufwand integriert werden.
 

Nachhaltige Mobilität und Flexibilität

Die Kombination von Mobilgeräten und Cloud-Anwendungen ermöglicht es, Informationen jederzeit und überall verfügbar zu machen, und ebnet damit den Weg für flexible Arbeitsmodelle. Beschäftigte brauchen nicht mehr täglich ins Büro zu fahren, sondern können auch vom Homeoffice auf alle relevanten Daten zugreifen. Das reduziert Dienstwege (und womöglich den CO2-Ausstoß) und kann ggf. sogar zur Verringerung der Büroflächen führen. Zudem erhalten Mitarbeiter im Außendienst effizientere Arbeitsmöglichkeiten. So können sie beispielsweise direkt beim Kunden Daten aufrufen oder erfassen und sparen sich so manch Extra-Anfahrt oder -Stunde am Schreibtisch.
 

Einsparpotenzial bei interner Kommunikation

Ist die Belegschaft kleiner und mittelständischer Unternehmen auf mehrere Standorte verteilt, fallen häufig Fahrten zu Besprechungen, Konferenzen oder anderen Terminen an. Dabei ist eine Präsenz vor Ort gar nicht immer erforderlich! Online-Tools und Business-Anwendungen aus der Cloud verbinden sowohl interne als auch externe Mitarbeiter miteinander und ermöglichen die Kommunikation von überall auf der Welt. Dank mobiler Einsatzmöglichkeiten, gemeinsamer Datenbasis und Echtzeitaktualisierungen lassen sich viele Reisen durch Online-Konferenzen ersetzen. Es reduzieren sich dauerhaft Arbeitswege, Zeit und (Sprit-)Kosten!
 

Prozesse digitalisieren

Viele Unternehmensprozesse erfolgen immer noch manuell. Dabei kann ein höherer, digitalisierter Automatisierungsgrad die CO2-Emissionen deutlich verringern, indem beispielsweise Energie effizienter genutzt werden kann, die Prozesssteuerung verbessert wird oder neue Mobilitätsmuster eingeführt werden. Zugleich steigt die Effizienz – wie ein Beispiel aus der Auftragsabwicklung zeigt: In der Zentrale geht ein Auftrag ein. Mit Hilfe des ERP-Systems ermittelt der Mitarbeiter, welcher Außendienstler in der Nähe des Kunden ist, bzw. welche Tour am einfachsten auszuweiten ist. Per Klick sendet er den Auftrag direkt auf das Mobilgerät des Kollegen. Dieser kann dem Kunden wesentlich schneller helfen und bereits vor Ort Ersatzteile ordern, eine Bestellung auslösen oder ein Angebot rausschicken. Das erspart Zeit, Reisekosten und -wege – und steigert ganz nebenbei die Kundenzufriedenheit.

Papierverbrauch senken

Im Verbrauch von Papier sind wir Weltmeister. Pro Kopf kommt jeder Deutsche auf rund 240 kg Papier pro Jahr. Das verursacht hohe Kosten und ist belastend für die Umwelt. Auch hier leisten digitalisierte Abläufe ihren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Denn moderne Business-Lösungen ebnen den Weg zum papierlosen Büro: Angebote, Lieferscheine, Wareneingänge, Rechnungen, Statistiken – sämtliche Belege, Schreiben oder Auswertungen lassen sich digital zum Lieferanten, Kunden oder jeweiligen Mitarbeiter weiterleiten. Das reduziert nicht nur den Papierverbrauch, sondern verbessert die Nachhaltigkeit im gesamten Unternehmen. Kosten für Papier, Drucker und Recycling verringern sich, und weil sämtliche Informationen jederzeit und überall zur Verfügung stehen und nicht in irgendeinem Büro gut abgeheftet im Ordner stehen, steigt zusätzlich die Effizienz.
 

Vorausschauende Lager- und Materialhaltung

Für Fertigungsbetriebe sind Rohstoffe essenziell. Ohne sie steht die Produktion still. Ein integriertes ERP-System aus der Cloud hilft dabei, Lagerbestände und Ressourcen in Echtzeit nachzuhalten. Frühzeitige Informationen über die Unter- bzw. Überschreitung von Lagermengen und Lagerdauer reduzieren das Risiko, wertvolle Rohstoffe in verschwenderischen Mengen vorzuhalten, die im schlimmsten Fall ungenutzt entsorgt werden müssten.
 
Neben dem umweltschonenden Umgang mit Rohstoffen reduziert eine just-in-time-Planung zugleich die Lagerkosten, ermöglicht rechtzeitiges Reagieren auf Lieferengpässe und unterstützt Saisongeschäfte durch termingerechtere (preisbewusstere) Beschaffung. Auch hier profitiert der Kunden: Durch die Berücksichtigung sämtlicher Ressourcen in einem durchgängigen System lassen sich Liefertermine mitteilen, die zuverlässig eingehalten werden können.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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