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Materialwirtschaft – mehr als nur die Verwaltung von Beständen

von Sandra Bültermann am 17.08.2021

 Wünschen Sie sich eine reibungslose Produktion ohne Stillstand? Und einen Lagerbestand, der sowohl die Fertigung als auch die Lieferfähigkeit jederzeit sicherstellt – bei möglichst geringer Kapitalbindung? Wollen Sie Kunden nie mehr mitteilen müssen, dass sich die Lieferzeit verzögert? Dann brauchen Sie ein ganzheitliches ERP-System, welches Sie bei der effizienten Materialwirtschaft unterstützt. 
 

In der Fertigung gibt es keine Improvisation 

Während Sie beim Kochen Zuhause durchaus improvisieren und etwa fehlende Milch durch Sahne oder Zucker durch Honig ersetzen könnenbesteht diese Möglichkeit bei der Fertigung von Waren nicht. Wenn Rohstoffe oder Teilkomponenten nicht vorrätig sind, steht die Produktion still. Und das bedeutet unter Umständen, dass Sie nicht liefern können. Dabei fordern Kunden immer kürzere Lieferzeiten – bei gleichbleibend hoher Qualität versteht sichUnternehmen haben daher Sorge zu tragen, dass die Versorgung der Fertigung mit allen erforderlichen Materialien jederzeit gewährleistet ist. Nur so lassen sich Lieferengpässe vermeidenZugleich gilt es aber, die Lagerbestände so gering wie möglich zu halten. Denn Lagerhaltung bedeutet Kapitalbindung. Es muss also eine optimale Balance gefunden werden. Nicht immer ganz einfach! Aber mit Hilfe moderner, ganzheitlicher ERP-Lösungen aus der Cloud auch kein Hexenwerk. Sie unterstützen KMU bei der systematischen Steuerung, Organisation und Überwachung von Materialien sowie deren Wegen vom Lieferanten über die Lagerung und Produktion bis zum Kunden.  
 

Aufgaben der Materialwirtschaft 

Die Aufgabe der Materialwirtschaft ist es, die Produktion jederzeit mit ausreichend Material zu versorgen. Einerseits müssen die benötigten Güter oder Leistungen termingerecht in ausreichender Menge sowie in gewünschter Qualität bereitgestellt werden. Andererseits geht es aber auch um die Optimierung der Durchlaufzeiten in der LieferketteEs macht keinen Sinn, Ressourcen lange im Voraus zu kaufen – hierdurch steigen wie gesagt unnötig Kapitalbindung und Lagerkosten. Der Puffer zwischen Wareneingang und Weiterverarbeitung wird also immer geringer. Gleiches gilt übrigens auch für die Spanne zwischen Fertigstellung und Auslieferung. Damit Liefer- und Vertriebsketten absolut fehlerfrei ablaufen, braucht es einen nahtlosen Informationsfluss zwischen allen beteiligten Abteilungen, aber auch Herstellern und Lieferanten. Diesen gewährleisten ganzheitliche ERP-Lösungen aus der Cloud.  
 

Ganzheitlicher Ansatz für mehr Effizienz 

Ganzheitlich heißt: Von der Materialwirtschaft über die Produktionsplanung und -steuerung bis zum Vertrieb sind die Prozesse transparent und greifen so gut ineinander, dass sich die Produktivität deutlich erhöht. Dazu verbindet das ERP-System alle Unternehmensbereiche miteinander, gänzlich ohne Schnittstellen. Es optimiert abteilungsübergreifende Workflows und unterstützt vereinheitlichte, standardisierte Prozesse. Dank der zentralen Steuerung sämtlicher Aufgabenbereiche – von der Bedarfsermittlung über die Beschaffung und Lagerung bis zum Transport – beschleunigt das ERP-System Abläufe und verkürzt Lieferzeiten. Es übernimmt die interne Bestandsführung bzw. stetige Kontrolle der Lagerbestände und protokolliert Änderungen im Warenein- oder Ausgang in Echtzeit. Anhand der vorliegenden Daten ermittelt die Software den Bedarf und ist in der Lage, Bestellvorschläge zu generieren. Zudem schafft sie die Basis für eine digitale Kommunikation entlang der gesamten Lieferkette. So kann das ERP etwa automatisiert Nachbestellungen beim Zulieferer anstoßen, wenn der Bestand unter eine kritische Menge sinkt. Zugleich können Lieferanten über voraussichtliche Liefertermine, Abweichungen zwischen Bestell- und Liefermenge oder mögliche Gefahrenstoffe informieren. Indem das ERP-System die digitale  Kommunikation in beide Richtungen unterstützt, ebnet es den Weg für reibungslose Warenströme.
 

Vorteile der ERP-gestützten Materialwirtschaft 

Aus einer effizienten Materialwirtschaft ergeben sich (Wettbewerbs-) Vorteile in vielerlei Hinsicht: 
 
Höhere Kundenzufriedenheit: Nur mit einer optimal funktionierenden Disposition gelingt es, Materialien zur richtigen Zeit, in der geforderten Menge und Qualität an der richtigen Stelle zur Verfügung zu stellen. Und genau das ist die Basis für eine hohe Termintreue und geringe Durchlaufzeiten, was letztlich eine Steigerung der Kundenzufriedenheit verspricht. 
 
Optimierter Einkauf: Durch einen Preisvergleich verschiedener Lieferanten kann Material beim günstigsten Anbieter bestellt werden – so lässt sich schon beim Einkauf bares Geld sparen. 
 
Kapitalfreisetzung: Die Beschaffung nach dem Just-in-Time-Prinzip senkt die Kapitalbindung sowie die Lagerkosten erheblich. Die liquiden Mittel lassen sich so beispielsweise in die Entwicklung neuer Produkte oder für den Kauf moderner Maschinen investieren. 
 
Aktuelle Daten: Da die Erfassung sämtlicher Lagerbewegungen automatisch und in Echtzeit erfolgt, wissen Unternehmer jederzeit über die aktuellen Bestände sowie über geplante Zu- und Abgänge Bescheid. Übrigens, auch über mehrere Lager und Standorte hinweg. Anhand dieser Daten sind detaillierte Auswertungen sowie vorausschauende Planungen möglich, mit deren Hilfe sich der Warenfluss bedarfsgerecht steuern lässt.  
 

Fazit 

Improvisationstalente dürfen sich in der Küche gerne austoben. Im Produktionsunternehmen sollten Sie sich hingegen lieber auf ein zuverlässiges, ganzheitliches ERP-System verlassen. Denn der beste Auftrag nützt nichts, wenn das Material für die Umsetzung fehlt oder während der Fertigung zuneige geht. Eine vorausschauende und vor allem solide Materialwirtschaft gilt heute als entscheidender Erfolgsfaktor. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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