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Jetzt ist die richtige Zeit, um Ihr ERP zu modernisieren

von David Lauchenauer am 24.03.2020

Für IT-Entscheider gibt es seit Jahren nur noch ein Thema: Digitalisierung. Als Folge der veränderten Anforderungen von Markt und Kunden starten Unternehmen jedes Jahr zahlreiche neue IT-Projekte, die dem übergeordneten Ziel des digitalen Wandels dienen sollen. Das betrifft selbstverständlich auch kritische Business Software wie ERP, CRM oder BI. Vor allem im Bereich des Enterprise Resource Planning gibt es regelmäßig neue Entwicklungen, wodurch eine Modernisierung empfehlenswert ist. Schließlich möchte kein Betrieb Marktanteile an Marktbegleiter verlieren, weil IT-Systeme nicht auf der Höhe der Zeit sind.

 

Status quo: ERP in Unternehmen

Im DACH-Raum werden Installationen von ERP-Systemen immer älter. Zu diesem Schluss kommt zumindest die „ERP in der Praxis“ Studie 2018/2019 von trovarIt. Laut den befragten Studienteilnehmer beläuft sich das Durchschnittsalter auf 11,7 Jahre – und somit stammen die Installationen aus einer Zeit, als Barack Obama zum Präsidenten der USA gewählt wurde und Steve Jobs die 2. Generation des iPhones vorstellte. Während die genannten Smartphones regelmäßig ausgewechselt werden, bleibt das kritische IT-System für die Warenwirtschaft, oftmals als Rückgrat eines Unternehmens beschrieben, auf demselben Stand. Der Funktionsumfang der ERP-Systeme ist dabei oftmals noch auf ein analoges Geschäftsmodell ausgerichtet, mobile Business funktioniert bestenfalls rudimentär. Auch wenn viele Anwender vor allem die Stabilität solcher Systeme schätzen, lassen sich neue Prozesse nur schwer integrieren; Trends gehen vollständig an entsprechenden IT-Krücken vorbei. In der Folge werden weitere Anwendungen eingesetzt oder Excel als Behelfslösung genutzt. Datensilos entstehen zwangsweise. Zentrale ERP-Trends wie Compliance & Rechtssicherheit (Stichwort: DSGVO / ePrivacy-Verordnung), Cloud-Computing, Big Data oder eine hohe Integrationstiefe zur Verringerung der IT-Komplexität können nicht umgesetzt werden. Zuletzt muss beachtet werden, dass die Anforderungen an Cyber-Security ständig steigen, während viele ältere ERP-Systeme schlichtweg nicht mehr aktualisiert werden können.
 

IT-Komplexität als Herausforderung bei der Digitalisierung

Wer ein veraltetes ERP-System einsetzt, wird zweifelsohne spätestens bei der Integration an die Grenzen der Möglichkeiten stoßen. Das IT-Haus Capgemini stellte in ihrer „IT-Trens-Studie 2020“ fest, dass die Komplexität bei über 88 % der befragten Unternehmen durch die Digitalisierung gestiegen ist. Dies ist oftmals dadurch bedingt, dass ältere IT-Anwendungen betrieben werden, deren Integration nur schwerlich möglich ist oder gänzlich neue Systeme dazukommen. In der Folge sinkt bei vielen Befragten der Automatisierungsgrad vom Infrastrukturmanagement (37 %) und Anwendungsmanagement (30 %). Ziele wie die Effizienzsteigerung in Unternehmen auf Basis von Prozessautomatisierung kann mit solch einer technischen Basis nicht erreicht werden.
Die Ergebnisse der zuletzt genannten Studie mögen die Meinung zahlreicher Entscheider trüben, sie zeigt aber ebenso auf, wie viel Potenzial im digitalen Wandel noch steckt. Die Unternehmen, die es schaffen die IT-Komplexität aktiv zu reduzieren und dadurch einen höheren Automatisierungsgrad zu erreichen, erzielen tatsächliche Wettbewerbsvorteile gegenüber Marktbegleitern. Dafür benötigt es aber State of the Art Anwendungen, vor allem bei kritischen Systemen wie dem ERP. Daher ist zurzeit der optimale Zeitpunkt, um im Zuge der Digitalisierung auch das ERP zu modernisieren.
 

Die Zukunft liegt in der Cloud

Im Bereich der IT-Infrastruktur haben sich Cloud-Technologien für KMU als kosteneffizientes Modell etabliert. Laut der Capgemini-Studie kommen inzwischen über 70 % aller IT-Services aus der Cloud. Vor allem die Skalierbarkeit, die Kosteneinsparungen und die Flexibilität sorgen dafür, dass die Technologie als zukunfts- und investitionssicher gilt. Längst dient die Cloud nicht nur zur Datenspeicherung, inzwischen wird immer mehr kritische Unternehmenssoftware als Dienstleistung bezogen, anstatt sich selbst um den Betrieb derselbigen zu kümmern. Dies befreit wichtige Ressourcen und Kapital, welches wertschöpfend im Unternehmen eingesetzt werden kann.
Ein ERP als Dienstleistung aus der Cloud zu beziehen, reduziert aber noch nicht die IT-Komplexität. Dafür sorgt der Schwenk von „best of breed“-Lösungen hin zu einem ganzheitlichen Ansatz. Bei der Modernisierung Ihres ERP-Systems sollte in Betracht gezogen werden, ein ganzheitliches, modular aufgebautes System auszuwählen, welches andere systemkritische Bereiche wie CRM oder FiBu direkt integriert bereitstellt. Aufgrund der modularen Verfügbarkeit können Unternehmen flexibel die Anwendungen zusätzlich buchen, die benötigt werden. Fällt beispielsweise nach der ERP-Modernisierung die Entscheidung für E-Commerce als Vertriebsweg, so verfügt ein ganzheitliches ERP über ein entsprechendes Onlineshop-Modul oder entsprechende standardisierte Integrationen.
Bei der Abwägung hinsichtlich des passenden ERP-Systems sind zahlreiche Faktoren zu beachten. Allen voran die folgenden Aspekte:
  • Erfüllung von Anforderungen: Ein modernisiertes ERP-System wird nur eine hohe Userakzeptanz erreichen, wenn die Anforderungen der einzelnen Abteilungen hinsichtlich Business Prozessen erfüllt sind.
  • Funktionsumfang: Das Cloud-ERP benötigt einen Standard, der die allermeisten Anforderungen abbilden kann.
  • Bedienbarkeit: Moderne Business Software schließt eine einfache, logische Bedienbarkeit nicht aus. Langwierige Schulungen sollten auf ein Minimum reduziert werden.
  • Mobile Business: Die Anwendererwartungen hinsichtlich orts- und zeitunabhängiger Arbeit, auch im Zusammenhang mit „new work“-Modellen, sollte gegeben sein.
  • Hochverfügbarkeit & Sicherheit: Eine Hochverfügbarkeit und gegen alle Arten von Angriffen abgesicherte Plattform sind Grundvoraussetzung dafür, dass ein ERP via Software-as-a-Service bezogen werden kann.
 

Eine ERP-Modernisierung als Chance begreifen

Die Modernisierung eines kritischen IT-Systems wie dem ERP sollte im Rahmen der Digitalisierung einen hohen Stellenwert erhalten. Als Backbone vieler Betriebe benötigt es hier ein modernes System, welches auch verändernde Unternehmensprozesse und Geschäftsmodelle abbilden kann. Diese sind in vielen Unternehmen notwendig, um mittelfristig nicht den Anschluss zu verpassen und die gestiegenen Anforderungen zu erfüllen. Demnach ist aktuell der optimale Zeitpunkt, um Ihr ERP zu modernisieren.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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