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Eindrücke Cebit 2015

von Tobias Korch am 15.04.2015

Mein CEBIT Besuch heuer stand rein unter dem Focus der Businessanwendungen, gemäß dem diesjährigen Motto d!conomy. Alle „Spielereien“ für Smartphones und den Hype der Speichermedien (immer schneller, immer größer) habe ich konsequent links liegen lassen. Man hat dieses Jahr ganz deutlich gemerkt, dass die CEBIT keine Endkundenmesse mehr ist und auch nicht sein möchte. Der Vorteil ist, dass die Messe nicht überlaufen war und es auch keine verkehrstechnischen Probleme gab. Die Kehrseite ist, dass einige Stände am letzten Tag bereits abgebaut waren oder leer standen und diese Aussteller vielleicht nächstes Jahr nicht mehr da sein werden.

Für die digitale Wirtschaft und  die, die es betrifft (wen betrifft das eigentlich nicht?), war einiges Interessantes geboten. Zwischen den Ständen waren diverse Foren aufgebaut die sich auf die Kern-Themen IT-Sicherheit, ERP, CRM, ECM u.ä. konzentrierten und mit vielen Vorträgen und Gesprächsrunden die Thematiken intensiver beleuchteten. Gerade in diesen Gesprächsrunden hat sich gezeigt, dass man hier ohne fachliches Wissen und Interesse, nicht mal die Hälfte verstehen würde. Bitte an der Stelle nicht negativ auffassen, meiner Meinung nach sollte das für eine solche Fachmesse auch normal sein.

Damit neue Ideen und Startups eine bessere Plattform zum Präsentieren bekamen, gab es eine eigene Halle, um diese Ideen gesammelt bestaunen zu können. Meine Reaktionen auf die Innovationen waren bunt gemischt: von Verzweiflung, warum man nicht selbst auf die Idee gekommen ist, bis hin zum Zweifel, ob das wirklich jemand braucht. Von der Roboterkatze (zur Emotionalen Erziehung von Kindern) bis hin zum Aufsatz für das Smartphone (um selbiges als Headup-Display im Fahrzeug benutzen zu können) gab es allerlei Gimmicks. Aber: außerhalb dieser Halle gab es kaum etwas Neues auf der Cebit 2015 zu sehen, eigentlich schade.

Mich hat lediglich überrascht, dass die OpenSource-Gemeinde mittlerweile in einem großen Umfang im Businessbereich vertreten ist. Man bietet hier für viele Anwendungen Alternativen, die den etablierten Produkten um nichts nachstehen müssen. Als Partnerland hat sich dieses Jahr China in die Annalen der Cebit eingetragen. Es ist allerdings sehr schade gewesen, dass hier die meisten Stände entweder nicht besetzt waren oder Personal am Stand war, das sich mehr um das eigene Smartphone als um mögliche Kunden und Interessenten kümmerte.

Was man allerdings überall antreffen konnte und was marketingtechnisch gut unterstützt wurde, ist das Thema der Industrie 4.0. Hier hatte fast jeder Aussteller etwas zu bieten. Meine Sorge ist aber, dass es derzeit viele einzelne Industrie 4.0-Detail-Lösungen gibt, die aber noch nicht als Gesamtlösung ein Unternehmen auf Industrie 4.0 vorbereiten oder unterstützen.  Der derzeitige Aufwand an Schnittstellen und Infrastruktur für die Industrie 4.0 ist ein Kostenfaktor, der für die Mehrheit der Unternehmen in der Kosten-/Nutzenrechnung vermutlich nicht aufgehen wird. Hierfür erwarte ich mir in der Zukunft neue Möglichkeiten und Erfahrungen und ich schau mal, ob es die Hersteller auf der Cebit nächstes Jahr (2016) bereits anbieten können. In Summe hat sich mein Besuch gelohnt und ich werde wahrscheinlich auch nächstes Jahr wieder die CEBIT besuchen.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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