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Industrie 4.0 – ein Blick in eine vernetzte Zukunft

von David Lauchenauer am 21.05.2019

Derzeit werden in verschiedenen Ländern die Rechte für die neuen 5G-Mobilfunknetze vergeben. Damit macht die Digitalisierung einen weiteren, wichtigen Schritt nach vorn. Daten können künftig in größerem Umfang und in kürzerer Zeit übermittelt werden – eine wichtige Voraussetzung für das Internet der DingeWelche Auswirkungen könnte der neue 5G-Standard auf Konzepte wie Industrie 4.0 haben? Wagen wir einen Blick in die digitale Zukunft! 
 
Vernetzung automatisierter Fertigungsprozesse 
Flexible Produktion, kundenzentrierte Fertigung und optimierte Herstellungs- und Logistikprozesse auf der Grundlage von Daten stehen im Mittelpunkt von Industrie 4.0. Der 5G-Mobilfunkstandard wird den bisherigen Industrie 4.0-Konzepten Aufschwung verleihen und die Einführung digitaler Technologien in der Produktion beschleunigen. Damit wird die Geschwindigkeit und das Volumen beim Informationsaustausch entscheidend beeinflusst, so dass ganze Fertigungsanlagen vernetzund automatisiert werden können. Hinzu kommen neue Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen virtueller Realität, künstlicher Intelligenz und autonomer Systeme, welche den Weg zum digitalen Unternehmen freimachen.  
 
Augmented/Virtual Reality auf dem Vormarsch 
Von der Simulation möglicher Szenarien in einer total virtuellen Welt bis hin zur Überlagerung der Wirklichkeit durch eine zusätzliche Informationsschicht bietet der Bereich AR/VR eine enorme Fülle an AnwendungsmöglichkeitenWebbasierte Assistenzsysteme vermitteln ein cyberphysikalisches Abbild der Realität. Dadurch können z.B. Servicetechniker unter Anleitung eines virtuellen Systems Wartung an komplexen Anlagen vornehmen, ohne sich mit dicken Handbüchern herumschlagen zu müssen. Dank der zunehmenden Leistungsfähigkeit der Datenverbindungen lassen sich Bilder in Echtzeit übermitteln und direkt digital verwerten. 
 
Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie 
KI-basierte Anwendungen planen, steuern und korrigieren Abläufe selbständig und lernen laufend dazu. Während die Komplexität globaler Wertschöpfungsketten für uns Menschen einer Blackbox gleicht, erkennen KI-Systeme Zusammenhänge und Abhängigkeiten. Auf dem Weg zur Null-Fehler-Produktion wird Künstliche Intelligenz (KI) zur Schlüsseltechnologie der Zukunft. Abweichungen werden antizipiert und spätestens beim Eintreten umgehend korrigiert. Ähnlich wie beim Schachspiel ist KI in der Lage, alle denkbaren Varianten in Sekundenbruchteilen zu vergleichen und das optimale Vorgehen zu bestimmen. Noch haben wir Menschen dabei das Sagen, doch die Zeiten könnten sich rasch ändern. 
 
Eine Welt voller Sensoren im Internet of Things 
Sensoren verleihen Maschinen die Fähigkeit, physikalische Zustände zu erfassen wie z.B. Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, elektrische Spannungen, Bewegungen usw. Werden diese Informationen laufend erfasst, entsteht daraus eine riesige Datenmenge. Das allein nützt wenig, wenn ein „Gehirn“ fehlt, welche diese Daten auswertet und interpretiert. Erst dann ist es möglich, entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Die Abweichung von einer Normkurve kann beispielsweise auf eine bevorstehende Störung hinweisen und selbständig einen Wartungsauftrag auslösen. Oder von Sensoren wahrgenommene Materialbeschaffenheit steuert alternative Verarbeitungsprozesse. Die Anwendungsmöglichkeiten sind fast grenzenlos.  
 
Intelligente, autonome Systeme breiten sich aus 
Die Fähigkeit von Maschinen, mittels Sensoren laufend Daten zu sammeln, wird vor allem dann spannend, wenn diese Informationen zentral aufbereitet, ausgewertet und in logische Zusammenhänge gestellt werden können. Der Schluss liegt nahe, dass solche Systeme auch autonom, d.h. ohne menschliches Zutun, funktionieren können. Autonome Fahrzeuge oder selbstlernende Roboter sind nur zwei Beispiele, wohin die Reise gehen wird. Dabei stehen wir Menschen vor der Herausforderung, die ständige Weiterentwicklung solcher intelligenter, autonomer Systeme jederzeit verstehen und kontrollieren zu können.  
 
Industrie 4.0 als Grundlagen neuer Nutzungskonzepte 
Wenn Industrie 4.0-Konzepte noch mehr Fahrt aufnehmen, wird es nicht ohne Veränderungen im Produktions- und Logistikumfeld gehen. Über Sensoren erfasste Daten lassen sich beispielsweise in serviceorientierten Geschäftsmodellen nutzen, zum Beispiel mittels Predictive Maintenance. Die Koordination von Datenströmen aus übergreifenden Fertigungs- und Logistikprozessen erfordern trotz smarter Systeme eine zentrale Überwachung und die Zusammenführung unterschiedlicher Datenformate. Hier sind ebenso neue Dienstleistungen gefragt wie beim Thema Sicherheit, welche die Digitalisierung in der Fertigung noch stärker begleiten wird. Aus Kundensicht wird die Evolution von Industrie 4.0 dazu führen, dass sich dank digitaler Unterstützung immer komplexere Systeme entwickeln lassen – smarte Assistenzsysteme und künstliche Intelligenz machen es möglich. Der gesamte Lebenszyklus von Produkten – von der Konstruktion über die Wartung bis zur Entsorgung – lässt sich in einem kontrollierten Kreislauf überwachen, welcher Produzenten und Konsumenten verbindet und das Business neu definiert. 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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