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E-Commerce-Tuning (nicht nur) für Profis

von David Lauchenauer am 05.11.2019

Der Handel übers Internet zeichnet sich aus durch beschleunigte, vereinfachte Geschäftsprozesse. Gibt es dem noch etwas hinzuzufügen? Auf jeden Fall! Von der Gestaltung der einzelnen Arbeitsabläufe bis hin zur durchgängigen Integration der verschiedenen Prozessbereiche versteckt sich viel Optimierungspotenzial. Holen Sie sich in diesem Beitrag Tuning-Tipps, um E-Commerce noch effizienter zu nutzen. 
 
Echtzeitdaten verkürzen Prozessdauer 
Jede Unterbrechung erhöht unwillkürlich den benötigten Zeitbedarf eines Arbeitsablaufs. Dazu zählen auch digitale Medienbrüche aufgrund unterschiedlicher Systeme oder inkompatibler Daten. Fehlt eine zentrale Datenbasis, kommt es in den Prozessen im E-Commerce zu Verzögerungen. Die längere Durchlaufzeit ist jedoch nur ein Teil des Problems. Unterbrüche beim direkten Datenabgleich führen auch dazu, dass die verschiedenen Datenbestände, z.B. angezeigter Lagerbestand im E-Shop gegenüber demjenigen im ERP-System, nicht mehr übereinstimmen. Gleiches gilt auch für Bestell- oder Kundendaten. Mit der Nutzung von Echtzeitdaten, wie sie beispielsweise ein direkt ins ERP integrierter Webshop bietet, können solche Probleme umgangen und dadurch die Prozesszeiten verkürzt werden. 
 
Produktdaten mit Mehrwert 
Wer bei seinen Online-Kunden punkten will, muss auch in Sachen Produktdaten einen Mehrwert bieten. Technische Daten, Abbildungen, Anwendungsmöglichkeiten, Optionen, Lieferfrist, Lagerbestand, ergänzende Produkte oder vergleichbare Artikel liefern wichtige Informationen für die Entscheidungsfindung und dienen nicht zuletzt auch als Kompetenznachweis des Anbieters. Voraussetzungen für die Darstellung umfassender Produktdaten im Webshop sind konzeptionell aufgebaute Artikelstrukturen, möglichst automatisierte Update-Prozesse sowie eine zentrale Datenbank, welche alle Informationen in einem „Single-Point of Data“ umfasst. Idealerweise kommt dabei ein integriertes ERP-System zum Einsatz, welches bereits alle diesbezüglichen Artikel-, Kunden- und Bewegungsdaten enthält.  
 
Integration vor- und nachgelagerter Prozesse  
E-Commerce ist keine Insel ganz für sich allein. Je besser dieser Bereich in die vor- und nachgelagerte Prozesslandschaft integriert ist, desto reibungsloser und effizienter gestalten sich die Arbeitsabläufe. Damit dies auch auf digitaler Ebene funktioniert, ist eine entsprechend integrierte Unternehmenssoftware unverzichtbar. Es empfiehlt sich daher, bei der Beschaffung eines ERP-Systems auch dem Applikationsbereich E-Commerce Beachtung zu schenken. Insbesondere sind die folgenden Prozesszyklen von Bedeutung: Kundenverwaltung, Auftragsabwicklung, Beschaffung, Logistik (Bestandsverwaltung, Versand, Retouren), Marketing/CRM, Stammdaten (Kunden, Lieferanten, Produkte/PIM usw.) und Finanzen. 
 
Automatisierter Workflows und Funktionen 
Profis im E-Commerce nutzen jede Möglichkeit ihrer IT-Systeme, um Arbeitsschritte mittels Workflows oder Funktionen zu vereinfachen. Schlanke Prozesse beruhen häufig auf automatisierten Arbeitsabläufen. Das kann zum Beispiel die Bonitätsprüfung eines Neukunden sein, welche bei der Bestellung in Sekundenbruchteilen über eine Schufa-Integration möglich ist. Automatisierte Workflows reduzieren nicht nur den (personellen) Arbeitsaufwand, sondern auch Fehlerquellen und redundante Dateneingaben. Somit können Prozesse effizienter und in höherer Qualität abgewickelt werden. Oder anders betrachtet: In der gleichen Zeit lassen sich mehr Bestellungen bewältigen. Dabei ist es nicht immer nötig, gleich ein neues System zu beschaffen. Es lohnt sich bereits, die Möglichkeiten der vorhandenen Lösungen genauer unter die Lupe zu nehmen. 
 
Möglichkeiten eines Kundenportals nutzen 
Viele sprechen davon, wenige machen es tatsächlich. Kundenorientierung darf kein leeres Versprechen sein. Den Worten müssen auch Taten folgen. Im E-Commerce gibt es dazu viele Möglichkeiten. Ein Beispiel ist das Kundenportal. Motivieren Sie Ihre Kunden, sich zu registrieren, z.B. mit zusätzlichen Vergünstigungen oder Extra-Services. Im geschützten Kundenportal können Sie Informationen über Bestellungen, Rechnungen, Gutschriften oder Angebote bereitstellen. Oder auch die Möglichkeit für die Rückgabe von Artikeln bieten. Kunden können zum Beispiel wählen, wie sie benachrichtigt werden wollen. Ein Kundenportal ist nicht nur ihren Kunden von Nutzen. Sie als Anbieter profitieren von einem direkten Kommunikationskanal und können gleichzeitig die Kundenprozesse steuern. Nicht zuletzt erschließt sich Ihnen dadurch auch die Möglichkeit, Produkte oder Dienstleistungen gezielt anzubieten.  
 
Fazit: Überlassen Sie E-Commerce nicht dem Zufall 
Auch im Online-Handel ist die Konkurrenz groß. Wer den Anschluss nicht verpassen will, muss sich nicht nur mit Veränderungen und Trends auseinandersetzen, sondern auch seine Prozesse laufend optimieren. Integrierte ERP- und E-Shop-Systeme bieten dazu eine Vielzahl an Möglichkeiten 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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